Sonntag, 17. Dezember 2017
Solidaritätsanzeige

Venezuela

Maduro und Putin in Moskau. Foto: AVNMaduro und Putin in Moskau. Foto: AVNDer venezolanische Präsident Nicolás Maduro traf sich am Mittwoch in Moskau mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Das Treffen diente dazu, die diplomatischen Beziehungen und die strategische Allianz beider Nationen zu stärken.

Die Präsidentenpresse berichtete in ihrem Twitter-Konto von dem Treffen. Auf Bildern war zu sehen, wie sich die beiden Präsidenten begrüßten und sich später zu Gesprächen zusammensetzten.

Jorge Arreaza. Foto: Malva Suárez / MPPREJorge Arreaza. Foto: Malva Suárez / MPPREMit deutlicher Kritik hat die Regierung Venezuelas auf ein Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch in Berlin mit dem Präsidenten der venezolanischen Nationalversammlung, Julio Borges, und dessen Stellvertreter Freddy Guevara reagiert. Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza verurteilte über Twitter, dass sich die deutsche Regierungschefin mit Oppositionspolitikern getroffen habe, die Demokratie und Frieden in dem südamerikanischen Land angegriffen hätten.

Außenminister Jorge Arreaza mit dem deutschen Botschafter in Caracas. Foto: Patricia Martínez / MPPREAußenminister Jorge Arreaza mit dem deutschen Botschafter in Caracas. Foto: Patricia Martínez / MPPREVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat am Montag (Ortszeit) die Botschafter von Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien einbestellt und ihnen an die jeweiligen Regierungen gerichtete Protestnoten überreicht. Damit reagierte Caracas auf die Erklärungen dieser europäischen Länder, die das demokratische System des südamerikanischen Landes in Frage gestellt und den Institutionen der Bolivarischen Republik die Anerkennung verweigert hatten.

Einen Monat nach Installation der Nationalen Verfassunggebenden Versammlung (ANC) Venezuelas betonte deren Präsidentin Delcy Rodríguez gestern die Wichtigkeit der Wahrheitskommission für den Frieden in der bolivarischen Nation. Rodríguez versicherte, dass im Zuge der Verständigung und der Heilung von Wunden, die das Land erlitten habe, diese Kommission für Wahrheit, Gerechtigkeit, Frieden und öffentliche Ruhe, die damit beauftragt sei, die politische und moralische Verantwortung der Autoren der gewaltsamen Ausschreitungen von 1999 bis heute in diesem Land zu bestimmen, ein machtvolles Instrument sei.

Venezuela sind wir alleVenezuela sind wir alleWir, die Bürger der Welt, Arbeiter, Mitglieder der sozialen Bewegungen, Bürgerrechtsbewegungen, politische Parteien, Akademiker, Intellektuelle und Initiatoren, verurteilen vor der Menschheit die internationale Verschwörung der Regierung Trump gegen das Volk, die Regierung und die legitimen Behörden der Bolivarischen Republik Venezuela.

Ernstes Gespräch: Außenminister Jorge Arreaza mit Botschafter Herzberg. Foto: Patricia Martínez / MPPREErnstes Gespräch: Außenminister Jorge Arreaza mit Botschafter Herzberg. Foto: Patricia Martínez / MPPRE»Wenn die internationale Gemeinschaft, die Europäische Union oder Deutschland etwas tun kann, dann ist es, die Souveränität Venezuelas zu respektieren.« Mit diesen Worten überreichte der Außenminister der Bolivarischen Republik, Jorge Arreaza, am Mittwoch dem deutschen Botschafter in Caracas, Stefan Andreas Herzberg, eine Protestnote, mit der Venezuela auf die Äußerungen des deutschen Regierungssprechers Steffen Seibert vor zwei Tagen reagierte.

SwitzerlandWir, die Gruppen und Einzelpersonen, die Teil der internationalen Solidarität in der Schweiz sind und die sich einsetzen für die Verteidigung der progressiven Bewegungen auf der Welt, die für die Interessen der souveränen Völker einstehen;

In Anbetracht dessen, dass die Bolivarische Republik Venezuela eine demokratische, freie und souveräne Nation ist mit einer friedlichen, integrativen und dem internationalen Recht gegenüber respektvollen Tradition und der Gewohnheit der Koexistenz zwischen den Nationen dieser Erde;

Bolivarische Republik VenezuelaWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des venezolanischen Außenministeriums zu den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump:

1. Die Bolivarische Republik Venezuela weist kategorisch und umfassend die unfreundlichen und feindseligen Äußerungen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, vom 11.8.2017 zurück, in denen er mit einer Militärintervention gegen unser Heimatland droht. Diese stellen in jeder Hinsicht eine Verletzung der in der Charta der Vereinten Nationen und in den Normen des Völkerrechts festgehaltenen Ziele und Prinzipien dar, insbesondere der Festlegungen über die Drohung mit oder den Einsatz von Gewalt gegen die politische Unabhängigkeit der Staaten.

cneIn Venezuela werden bereits im Oktober die Gouverneure der Bundesstaaten gewählt. Die verfassunggebende Versammlung beschloss am Sonnabend einstimmig, einem Vorschlag des Abgeordneten Earle Herrera zu folgen und die ursprünglich für den 10. Dezember angesetzten Regionalwahlen vorzuziehen. Von der normalerweise parallel stattfindenden Wahl der Regionalparlamente ist in dem Dekret der Constituyente nicht die Rede, auch der Nationale Wahlrat (CNE) kommentierte sie in seiner Reaktion auf die Anordnung der verfassunggebenden Versammlung nicht. Es kann also davon ausgegangen werden, dass diese – organisatorisch kompliziertere – Abstimmung wie geplant durchgeführt wird.

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