19 | 06 | 2019
Mit einem Besuch bei Angehörigen des am 5. März verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez in dessen Geburtshaus und Kundgebungen in Chávez' Heimatregion Barinas sowie im Bundesstaat Zulia hat Nicolás Maduro am Dienstag (Ortszeit) seine Kampagne für die Präsidentschaftswahl am 14. April eröffnet.
Im Internetdienst Twitter dankte er den Bürgern dieser

Zwei Frauen und fünf Männer bewerben sich am 14. April um das höchste Staatsamt in Venezuela. Drei von ihnen – Henrique Capriles, María Bolívar und Reina Sequera – waren auch schon bei der letzten Abstimmung am 7. Oktober 2012 angetreten, damals aber Hugo Chávez unterlegen. Wir stellen alle Kandidaten kurz vor.

Nicolás Maduro

ist seit dem Tod von

Am heutigen Dienstag um 6 Uhr Ortszeit beginnt in Venezuela offiziell der Wahlkampf für die am 14. April anstehende Entscheidung um das Präsidentenamt. Die zehntägige Kampagne, die am 11.April endet soll 18,9 Millionen Wahlberechtigte mobilisieren.
Die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, rief die antretenden Parteien auf,

Das System der Präsidentschaftswahl in Venezuela unterscheidet sich in einigen Aspekten von Wahlen wie sie hierzulande üblich sind – und das nicht nur deshalb, weil in Deutschland weder das Staatsoberhaupt noch die Regierungschefin (direkt) vom Volk gewählt wurden.
Zur Abstimmung stehen bei der Wahl zwar die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten,

Nicolás MaduroVenezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat mit einer offiziellen Erklärung auf die wachsende Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel reagiert und dazu aufgerufen, auf Erklärungen und Handlungen zu verzichten, die einen erneuten Krieg heraufbeschwören könnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Erklärung:

Kommuniqué

Präsident Nicolás Maduro Moros spricht sich im Namen der Bolivarischen Regierung und des venezolanischen Volkes für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel aus und ruft kategorisch dazu auf, die militaristischen Erklärungen und Aktionen einzustellen, die beide Nationen in einen erneuten kriegerischen Konflikt treiben könnten.

Nicolás Maduro ist ein kräftiger, 1,90 Meter großer Kerl mit einem dichten, schwarzen Schnurrbart. Mehr als sieben Jahre lang hat er in Caracas einen Metrobus gelenkt, weitere sechs Jahre war er Außenminister und ist jetzt geschäftsführender  Präsident Venezuelas und Kandidat für eine erste ordentliche Amtszeit.
Er ist Teil der neuen

Drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen in Venezuela baut der Kandidat des revolutionären Lagers, Nicolás Maduro, seinen Vorsprung weiter aus. Einer neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts IVAD zufolge, die der Journalist José Vicente Rangel heute in seiner wöchentlichen Fernsehsendung José Vicente Hoy vorstellte, wollen 53,8 Prozent der Befragten für den Nachfolger des am 5. März verstorbenen Hugo Chávez stimmen, nur 31,6 Prozent sprachen sich für den Oppositionskandidaten Henrique Capriles Radonski aus. Rund 14,7 Prozent der Befragten zeigten sich noch unentschlossen, gaben keine Antwort oder nannten einen anderen Kandidaten.

Klare Zahlen: Prognose von DatanálisisNach dem Tod des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez geht dessen Nachfolger Nicolás Maduro als klarer Favorit in der Neuwahl des höchsten Staatsamtes am 14. April. Einer am Montag durch den Finanzmulti Barclays veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Datanálisis zufolge beträgt der Vorsprung des Kandidaten des revolutionären Lagers gegenüber dem Oppositionsvertreter Henrique Capriles Radonski mittlerweile 14,4 Prozentpunkte. Damit konnte Maduro seinen Vorsprung gegenüber der letzten Umfrage vor dem Tod des Präsidenten am 5. März weiter ausbauen. Lag er am 20. Februar noch bei 46,4 Prozent der Stimmen, wollen nun 49,2 Prozent für Maduro stimmen. Capriles konnte sich hingegen nur von 34,3 auf 34,8 Prozent verbessern. Die zu 100 Prozent fehlenden Punkte verteilen sich auf noch Unentschlossene und auf diejenigen, die für einen der sonstigen Kandidaten stimmen wollen.

Berlin für MaduroIn Deutschland lebende Venezolaner und ihre Freunde haben am gestrigen Sonnabend am Brandenburger Tor in Berlin ihre Solidarität mit der Bolivarischen Revolution in Venezuela und für ihren neuen Präsidenten Nicolás Maduro demonstriert. Zu der Aktion hatten mehrere Solidaritätsgruppen aufgerufen.

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