Montag, 18. März 2019
Liveticker zur Lage in Venezuela
Solidaritätsanzeige

Bolivarische Republik VenezuelaBolivarische Republik VenezuelaDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela erfüllt ihre Pflicht, das venezolanische Volk über die klinische Entwicklung des Präsidenten Hugo Chávez nach dem am vergangenen 11. Dezember in Havanna vorgenommenen chirurgischen Eingriff zu informieren. Wie bekannt ist, sind wir am 28. Dezember aufgrund von Instruktionen nach Havanna gereist, aufgrunddessen ich folgenden Bericht vortragen möchte:

Nicolás MaduroNicolás MaduroAm Sonntag abend (Ortszeit) hat Venezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro in Havanna auf Bitten von Staatschef Hugo Chávez in einer über alle Rundfunk- und Fernsehsender verbreiteten Erklärung ein Kommuniqué verlesen, indem er die venezolanische und internationale Öffentlichkeit über erneute Komplikationen informierte, die 19 Tage nach der erneuten Krebsoperation den Genesungsprozess von Chávez erschweren. In den Stunden zuvor war in Venezuela eine Gerüchtekampagne über den angeblichen Tod des Comandante entfesselt worden, die unter den Venezolanern für Empörung sorgte.

Brief von Hugo ChávezBrief von Hugo ChávezMit seiner traditionellen Botschaft an die Bolivarischen Streitkräfte zum Jahresende hat sich Venezuelas Präsident Hugo Chávez erstmals nach seiner schweren Operation wieder zu Wort gemeldet. In der von Vizepräsident Nicolás Maduro bei einer Zeremonie auf einer Luftwaffenbasis in Barcelona, Anzoátegui, verlesenen Mitteilung grüßte Chávez seine »Waffengefährten« in »tiefem bolivarischen und sozialistischen Gefühl«.

Nicolás MaduroNicolás MaduroErstmals nach seiner schweren Operation am 11. Dezember hat sich Venezuelas Präsident Hugo Chávez wieder per Telefon zu Wort gemeldet. Berichten venezolanischer Medien zufolge rief Chávez bei seinem Vizepräsidenten Nicolás Maduro an, um diesem frohe Weihnachten zu wünschen und sich über die Lage in Venezuela zu informieren. Das Gespräch habe rund 20 Minuten gedauert, berichtete Maduro anschliessend gegenüber dem staatlichen Fernsehen Venezolana de Televisión. Der Staatschef sei gut gelaut gewesen und haben ihn mit seiner Energie angesteckt, so Maduro.

Nicolás MaduroNicolás MaduroVenezuelas Vizepräsident Nicolás Maduro hat am Freitag (Ortszeit) noch einmal klargestellt, dass er kein »Übergangs-« oder »Interimspräsident« sei. Er reagierte damit auf Formulierungen des Oppositionsbündnisses MUD. In Venezuela gäbe es »nur einen Präsidenten: Hugo Chávez«. Sowohl er wie seine Mitarbeiter erfüllten lediglich die ihnen vom Comandante der Revolution übertragenen Aufgaben.

Hugo ChávezHugo ChávezDie Gesundheit des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez stabilisiert sich weiter, sein Genesungsprozess schreitet voran. Das erklärte Vizepräsident Nicolás Maduro am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Guárico, bei der am 16. Dezember neugewählte Gouverneur dieses Bundesstaates, Ramón Rodríguez Chacín, offiziell proklamiert wurde. Unter Berufung auf das jüngste Bulletin der Ärzte, die Chávez in Havanna behandeln, erklärte Maduro, der Allgemeinzustand des Comandante sei nach der Atemwegsinfektion, über die am 18. Dezember informiert worden war, nun von stetiger Stabilisierung geprägt.

Venezuela aktuellVenezuela aktuellDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela wendet sich erneut an das Land, um ihrer Pflicht nachzukommen, umgehend über die Entwicklung des Gesundheitszustandes des Präsidenten, Comandante Hugo Chávez, zu informieren.

Der allgemeine Gesundheitszustand des Präsidenten ist zum jetzigen Zeitpunkt stabil, nachdem bei ihm gestern, am Montag, 17. Dezember, eine Infektion der Atemwege diagnostiziert wurde, deren Behandlung das medizinische Team sogleich aufnahm und die unter Kontrolle gebracht wurde.

Oscar FigueraOscar FigueraBei ihrer wöchentlichen Pressekonferenz im Gebäude ihres Zentralkomitees hat die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) am Montag die Ergebnisse der gestrigen Regionalwahlen als großen Sieg gefeiert. 20 der 23 Regionalregierungen werden künftig von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und ihren Verbündeten geführt. »Das Volk hat sich erneut für den Veränderungsprozess ausgesprochen«, hob Parteichef Oscar Figuera dieses Resultat hervor. Speziell spiegele das Ergebnis die Anerkennung und Zuneigung von weiten Teilen der Bevölkerung für den erkrankten Staatschef Hugo Chávez wider, so Figuera.

Venezuela ist rotVenezuela ist rotWahlergebnisse auf der Homepage des CNE: Hier klicken

20 der 23 Bundesstaaten Venezuelas werden in den kommenden Jahren von der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas regiert, fünf mehr als bislang. Wie die Präsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE), Tibisay Lucena, soeben mitteilte, gewannen die sozialistischen Kandidaten die Abstimmung in Anzoátegui, Apure, Aragua, Barinas, Carabobo, Cojedes, Delta Amacuro, Falcón, Guarico, Merida, Monagas, Portuguesa, Sucre, Táchira, Trujillo, Vargas, Yaracuy, Zulia und Nueva Esparta. In Amazonas und Bolívar sind die vorliegenden Ergebnisse noch nicht unumkehrbar. Die Tendenz deutet aber auch in Bolívar auf einen Sieg der PSUV hin, während Amazonas wohl an die Rechte geht. Oppositionelle Kandidaten gewannen lediglich in Lara und in Miranda.

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