Sonntag, 21. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

Nicolás Maduro mit der Fahne der Kommunistischen Partei. Foto: PCVNicolás Maduro mit der Fahne der Kommunistischen Partei. Foto: PCVIn Caracas haben am Montag führende Vertreter der Kommunistischen Partei Venezuelas (PCV) und der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) ein Abkommen unterzeichnet, das Eckpunkte einer gemeinsamen Strategie enthält. Die Kommunisten hatten eine solche gemeinsame Erklärung zur Bedingung dafür gemacht, erneut zur Wahl von Staatschef Nicolás Maduro zum Präsidenten Venezuelas aufzurufen. In den Wochen zuvor hatte es aus den Reihen der PCV scharfe Kritik am Verhalten der Staatsführung angesichts der schweren Krise des Landes gegeben.

Der unabhängige Experte der Vereinten Nationen Alfred Zayas erkannte die negativen Auswirkungen des Wirtschaftskriegs in Venezuela an, er verwarf aber die Idee, dass es zur Zeit eine humanitäre Krise in dem südmerikanischen Land gebe.

Der Beauftragte für die Förderung einer Internationalen Demokratischen und Gerechten Ordnung der UNO sagte gegenüber Telesur, dass auch wenn es Mangel und Versorgungsengpässe in dem Land gebe, sich die Situation mit dem Bild, das man in anderen Ländern beobachten könne, nicht vergleichen lasse.

cneDer Vizechef der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV), Diosdado Cabello, hat eine Neuwahl des venezolanischen Parlaments ins Spiel gebracht. Er werde in der Verfassunggebenden Versammlung vorgeschlagen, die Nationalversammlung bereits am 22. April zu wählen. An diesem Tag findet auch die Präsidentschaftswahl statt.

»Ich sehe kein Problem darin, am Tag der Präsidentschaftswahl auch Parlamentswahlen zu organisieren. Zudem würde der Aufruf zu diesen Wahlen einen Impuls geben, damit die Menschen teilnehmen und die Leere füllen, die in der gegenwärtigen Nationalversammlung existiert«, sagte Cabello im Gespräch mit Radio Nacional de Venezuela.

Die Regierung Venezuelas brachte am heutigen Dienstag offiziell die Kryptowährung Petro, auf den Markt, der durch Erdölressourcen gestützt ist und eine neue ökonomische Ära im Land eröffnen soll, heißt es in der digitalen Version von Telesur.

CARACAS – Der Präsident der Republik Venezuela Nicolás Maduro verbreitete in seinem Twitter Account gestern Abend ein Video, auf dem er, zusammen mit mehreren seiner Minister, eine Friedensbotschaft an das Land sendet.

„Wir wollen ein vereintes Venezuela, ein friedliches Venezuela … Wir wollen ein Venezuela für alle. Wir müssen nicht die Stimme erheben, um es zu sagen: Gemeinsam ist alles möglich“, verbreitete der Amtsinhaber, zusammen mit audiovisuellem Material, in den sozialen Netzen.

granma“Wir werden Wahlen haben, mag es auch regnen, donnern oder blitzen, mit Opposition oder ohne. In Venezuela wird es Präsidentschaftswahlen geben und das Volk wird zu Millionen wählen gehen. Das, was bei Wahlen am meisten zählt, ist das Volk“, sagte der bolivarische Amtsinhaber Nicolás Maduro.

Nach dem Flug des Adlers oder des „new condor“ über die Erde, die vor gar nicht langer Zeit von Faschisten und Diktatoren mit Blut getränkt wurde, ist jetzt US-Außennminister Tillerson wieder gekommen, um Befehle zu übermitteln und seine lokalen Untergebenen nehmen die Ankündigungen auf: „ Maduro ist auf dem Amerikagipfel nicht willkommen“, so dröhnte es in den späten Stunden des 13. Februar nach einer Zusammenkunft der Regierungen, die Caracas gegenüber feindselig eingestellt sind, über die globalen Nachrichtennetze im Dienste Washingtons.

Zunächst hatte Venezuelas Regierung empört darauf regiert, dass die Anklagebehörde beim Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag Voruntersuchungen gegen das südamerikanische Land aufnehmen will. Doch letztendlich reagierte die venzolanische Regierung gelassen, bot ihre Mitarbeit an und gab an, sie habe nichts zu verbergen. Die Mitteilung von Chefanklägerin Fatou Bensouda kam Donnerstag letzter Woche: Ermittlungen gegen Caracas und Manila würden eingeleitet. Bei den Philippinen geht es um den von der Regierung Duterte ausgerufenen „Antidrogenkrieg“.

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UZ - Unsere Zeit

Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen der Republik Kuba verurteilt energisch die Verlautbarung einer Gruppe von Ländern der Hemisphäre, die am 13. Februar in Lima herausgegeben wurde, welche eine inakzeptable Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Bolivarischen Republik Venezuela darstellt.

Gleichzeitig weist es kategorisch die Entscheidung zurück, die Teilnahme der venezolanischen Regierung am a VIII. Amerikagipfel nochmals zu überdenken, der im Monat April in Peru begangen wird.

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