Freitag, 20. April 2018
Solidaritätsanzeige
Von China aus ist am Samstag um 12.15 Uhr Ortszeit (6.15 MESZ) der zweite venezolanische Satellit in eine Umflaufbahn geschossen worden. Mit einer Rakete vom Typ Langer Marsch hob der Himmelskörper pünktlich und ohne Probleme ab. Tausende Menschen, die sich auf der Plaza de los Museos im Zentrum der venezolanischen Hauptstadt Caracas zum Public Viewing versammelt hatten, feierten lautstark den gelungenen Start.

Während der 2008 gestartete Satellit VENESAT-1, der auf den Namen des venezolanischen Nationalhelden Simón Bolívar getauft worden war, auf einer geostationären Umlaufbahn vor allem der Übertragung von Daten und Videosignalen dient, sollen mit dem neuen Satelliten Francisco de Miranda Beobachtungen des venezolanischen Territoriums möglich werden. So soll es den Sicherheitsbehörden des südamerikanischen Landes künftig leichter möglich
Chávez in Maturín, der Hauptstadt des Bundesstaates Monagas (Freitag abend) Hunderttausende Menschen feiern zur Stunde in Maturín, der Hauptstadt des im Nordosten Venezuelas gelegenen Bundesstaates Monagas, ihren Präsidenten und Kandidaten Hugo Chávez.

Opposition erkennt an: Venezuelas Wahlsystem ist sicherIn der Endphase des Wahlkampfs sieht sich Venezuelas Opposition einem Problem gegenüber, das sie sich selbst eingebrockt hat. Sie muß fürchten, daß manche ihrer potentiellen Wähler am 7. Oktober zu Hause bleiben, weil sie dem venezolanischen Wahlsystem nicht vertrauen. Jahrelang hatten die Regierungsgegner den Nationalen Wahlrat (CNE) attackiert und bei Abstimmungen vor Manipulationen gewarnt. So schwadronierte ein Roberto Carlo Olivares nach den Parlamentswahlen vom September 2010 über einen »Megawahlbetrug«, den sogar die Opposition akzeptiert habe, und unterstellte der Behörde sogar, die Wahlbeteiligung, die 93.59 Prozent (!) betragen habe (was nicht nur venezolanischer, sondern vermutlich auch Weltrekord gewesen wäre), auf 66,45 Prozent heruntergerechnet zu haben.

Chávez will »überwältigenden Sieg« Bei einer Großkundgebung in der Stadt Coro im westvenezolanischen Bundesstaat Falcón hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez dazu aufgerufen, die Wahlen am 7. Oktober »haushoch« zu gewinnen. Dazu sei es notwendig, »in jedem Viertel, jeder Straße, jedem Dorf, jeder Siedlung, überall« zu werben, damit keine einzige Stimme verlorengehe. »Wir dürfen nicht zulassen, daß Venezuela in die schlimmsten Zeiten der Vergangenheit zurückgeworfen wird«, rief er den Tausenden Anhängern zu, die sich vor der großen Bühne versammelt hatten. Der Wahlsieg sei sicher, »und nichts und niemand wird ihn verhindern können«, erklärte er. Trotzdem sei es noch zu früh, den Sieg zu feiern: »Wir sind nicht nur verpflichtet, die Wahlen zu gewinnen, sondern auch, sie sehr gut zu gewinnen"«

»Was wir bislang getan haben, war schon viel. Aber uns bleibt noch viel zu tun, um

Chávez will »überwältigenden Sieg«Bei einer Großkundgebung in der Stadt Coro im westvenezolanischen Bundesstaat Falcón hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez dazu aufgerufen, die Wahlen am 7. Oktober »haushoch« zu gewinnen. Dazu sei es notwendig, »in jedem Viertel, jeder Straße, jedem Dorf, jeder Siedlung, überall« zu werben, damit keine einzige Stimme verlorengehe. »Wir dürfen nicht zulassen, daß Venezuela in die schlimmsten Zeiten der Vergangenheit zurückgeworfen wird«, rief er den Tausenden Anhängern zu, die sich vor der großen Bühne versammelt hatten. Der Wahlsieg sei sicher, »und nichts und niemand wird ihn verhindern können«, erklärte er. Trotzdem sei es noch zu früh, den Sieg zu feiern: »Wir sind nicht nur verpflichtet, die Wahlen zu gewinnen, sondern auch, sie sehr gut zu gewinnen"«

»Was wir bislang getan haben, war schon viel. Aber uns bleibt noch viel zu tun, um das Werk der Erneuerung des venezolanischen Heimatlandes, den Aufbau der sozialistischen Heimat zu vollenden«, rief Chávez aus.

Bildstrecke von der Kundgebung in Falcón: Hier klicken

Die Spitzenkapitalisten der USA haben sich damit abgefunden, daß Hugo Chávez die Wahlen in Venezuela gewinnen wird. Der Amtsinhaber sei drauf und dran, die Abstimmung am 7. Oktober für sich entscheiden zu können, erklärte die Bank of America Merrill Lynch.

Sandra Oblitas Sandra Oblitas, Vizepräsidentin des Nationalen Wahlrats (CNE) Venezuelas, hat am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Barcelona, der Hauptstadt des Bundesstaates Anzoátegui, Details über den Ablauf der Wahlen am 7. Oktober, der nachfolgenden Stimmenauszählung und der Bekanntgabe der Ergebnisse erläutert. Die Vertreterin der obersten Wahlbehörde des Landes betonte, daß ihre Institution erst dann ein erstes Bulletin veröffentlichen werde, wenn die Tendenz des Ergebnisses unumkehrbar sei. Im Unterschied zu anderen Ländern der Welt verbreite ihre Behörde nur Ergebnisse, jedoch keine Prognosen oder Hochrechnungen.

Frühester Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Kommuniqués sei, wenn alle Wahllokale geschlossen worden seien. Das sei planmäßig um 18 Uhr Ortszeit (0.30 Uhr MESZ) der Fall, allerdings blieben die Lokale so lange geöf
Mit einer Großkundgebung in den Llanos hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Montag (Ortszeit) den Endspurt im Wahlkampf eingeläutet. Vor Zehntausenden Menschen in Acarigua im Bundesstaat Portuguesa, einer Hochburg der bolivarischen Bewegung, gab der Amtsinhaber als Ziel aus, in diesem Bundesstaat wie vor sechs Jahren mit einer Mehrheit von mehr als 70 Prozent der Stimmen zu gewinnen. Der regionale Wahlkampfstab strebe sogar 80 Prozent an, rief Chávez seinen zumeist in rot gekleideten Anhängern zu, und diese griffen den Slogan auf: »Achtzig Achtzig!«

Die Revolution sei auf dem Kurs zu einem »perfekten Sieg« am 7. Oktober, sagte Chávez. »Ich habe gesehen, wie sich das Volk von Portuguesa seinen revolutionären Geist bewahrt hat. Hier demonstriert ihr einmal mehr eure Unterstützung für das sozialistische Projekt«, rief er den Tausenden zu.

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