Freitag, 25. Mai 2018
Solidaritätsanzeige

Rafael CorreaEcuadors Präsident Rafael Correa hat am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz in Quito dazu aufgerufen, die revolutionären Prozesse auf dem Kontinent auch unabängig von den jeweiligen Führungspersönlichkeiten fortzusetzen. Von einem Journalisten auf den Gesundheitszustand seines venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez angesprochen, erklärte Correa, der Chávez am Montag in Havanna besucht hatte: »Auch falls er aufgrund der Schwere seines Leidens nicht an der Spitze Venezuelas bleiben kann, müssen die revolutionären Prozesse weitergehen: die Bolivarische Revolution in Venezuela, die Bürgerrevolution in Ecuador, die Prozesse in Argentinien, in Bolivien, unabhängig von den Personen.« Chávez sei jedoch »sehr notwendig«, er sei eine regionale Führungspersönlichkeit, die er immer bewundern werde, »doch niemand ist unverzichtbar und darf es auch nie sein«.

Nicolás MaduroVenezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Dienstag in Havanna erfolgreich operiert worden, um chirurgisch die erneut aufgetretenen Beschwerden an der selben Stelle zu behandeln, an der ihm im vergangenen Jahr ein Krebstumor entfernt worden war. Vizepräsident Nicolás Maduro informierte die Öffentlichkeit am späten Dienstag abend (Ortszeit) über den erfolgreichen Abschluss des Eingriffs, den er als »kompliziert« bezeichnete.

Kubas Präsident Raúl Castro empfängt Hugo Chávez in HavannaAm frühen Montag morgen ist Venezuelas Präsident Hugo Chávez nach Havanna geflogen, um sich dort wie angekündigt einem erneuten chirurgischen Eingriff zu unterziehen. Chávez hatte am vergangenen Samstag in einer Fernsehansprache mitgeteilt, dass in seinem Körper wieder bösartige Krebszellen festgestellt worden seien, die eine weitere Operation nötig machten. Bei seiner Abreise in die kubanische Hauptstadt zeigte sich der Präsident optimistisch und überzeugt, dass das Land in seiner Abwesenheit durch die Soldaten und das Volk gut gegen Verschwörungen beschützt werde.

VenezuelaBei den Regionalwahlen am kommenden Sonntag in Venezuela zeichnet sich den Umfragen zufolge ein überwältigender Sieg der chavistischen Kandidaten ab. Meinungsforschungsinstitute wie Hinterlaces, ICS, IVAD oder das der rechten Oppposition nahestehende 6to Poder Datos sehen in fast allen Bundesstaaten die von der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) nominierten Vertreter vorne. Auch im Bundesstaat Miranda, wo sich Henrique Capriles Radonski - der bei der Präsidentschaftswahl am 7. Oktober Hugo Chávez unterlegen war - um eine Bestätigung als Gouverneur bewirbt, liegt offenbar Elías Jaua in Front. Knapp scheint es dafür in Zulia zu werden, wo PSUV-Vizechef Francisco Arias Cárdenas offenbar gute Chancen hat, diesen Bundesstaat der Opposition abzunehmen. Mit 49,7 Prozent liegt Cárdenas dem Institut ICS zufolge gut zwei Punkte vor Pablo Pérez, der demnach 47,5 Prozent erreichen kann.

Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez muss sich in Havanna erneut einer Krebsoperation unterziehen. Das kündigte der Staatschef am Samstag abend (Ortszeit) in einer über alle Fernseh- und Rundfunksender des Landes übertragenen Ansprache an. Chávez war erst am Freitag aus der kubanischen Hauptstadt nach Venezuela zurückgekehrt, wo er sich aufgrund von Schmerzen in der Beckengegend hatte untersuchen lassen. Dabei waren erneut bösartige Zellen entdeckt werden, die nun chirurgisch entfernt werden müssen, teilte der Präsident mit.

Hugo ChávezVenezuelas Nationalversammlung hat am Dienstag einem Antrag von Präsident Hugo Chávez stattgegeben, zur Fortsetzung seiner medizinischen Behandlung nach Kuba reisen zu dürfen. Wie es in dem an die Parlamentarier übergebenen Bericht heisst, müsse Chávez sich sechs Monate nach Beendigung seiner Krebstherapie planmäßig einer hyperbaren Sauerstofftherapie unterziehen, um seine Gesundheit weiter zu stärken.

Aufräumarbeiten in Santiago de CubaVenezuelas Regierung hat am Mittwoch (Ortszeit) eine Luftbrücke eingerichtet, um Hilfsgüter nach Kuba und Haiti zu transportieren. Die beiden Karibikstaaten waren von dem Wirbelsturm »Sandy« schwer getroffen worden. Die haitianische Regierung hat inzwischen den nationalen Notstand ausgerufen, während in Kuba die Aufräumarbeiten vorangehen.

Nationaler WahlratMit einigen Tagen Verspätung hat Venezuelas Nationaler Wahlrat (CNE) inzwischen das Ergebnis veröffentlicht, wie die in Deutschland lebenden Venezolaner am 7. Oktober abgestimmt haben. Zusammenfassend kann gesagt werden: Sie gehören fast alle zu den Verlierern. Oppositionskandidat Henrique Capriles Radonski erreichte in den drei Wahllokalen, die in der venezolanischen Botschaft in Berlin sowie in den Generalkonsulaten Hamburg und Frankfurt eingerichtet wurden, insgesamt 789 Stimmen, was 87,86 Prozent entspricht. Amtsinhaber und Wahlgewinner Hugo Chávez wurde von 97 Wahlberechtigten gewählt, das sind 10,80 Prozent. Die anderen Kandidaten blieben auch in Deutschland bedeutungslos.

Hugo ChávezVenezuelas Präsident Hugo Chávez hat heute einige Veränderungen in seinem Kabinett bekanntgegeben. Diese waren erwartet worden, da mehrere seiner bisherigen Minister bei den Regionalwahlen am 16. Dezember als Gouverneure in den Bundesstaaten kandidieren. Bereits bekannt war, dass Außenminister Nicolás Maduro zusätzlich die Funktionen des Vizepräsidenten übernimmt, nachdem der bisherige Amtsinhaber Elías Jaua in Miranda kandidiert.

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