Dienstag, 27. Juni 2017
Solidaritätsanzeige

Venezuela

Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Comandante Hugo Chávez, verurteilt im Namen des Volkes und der Regierung Venezuelas kategorisch die illegale Bombardierung der Einrichtungen von Al-Jamahiriya, des staatlichen libyschen Fernsehens, durch die militärischen Truppen der NATO am Sonnabend, 30. Juli 2011.

Die Bolivarische Nationalgarde bei der ParadeMit einer grossen Militärparade auf dem Paseo Los Próceres begeht Venezuela derzeit den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeit. Während Präsident Hugo Chávez selbst die Parade nicht abnehmen kann, gab er von seinem Büro im Regierungssitz Miraflores aus das Startzeichen. Persönlich anwesend sind unter anderem die Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, Paraguay, Fernando Lugo, und Uruguay, Pepe Mujica. Die Zahl der Zuschauer, die seit dem frühen Morgen zum Veranstaltungsort geströmt sind, wird auf 30.000 geschätzt.

Hugo Chávez bei seiner Ankunft in CaracasNach der Operation eines Krebstumors in Havanna ist Venezuelas Präsident Hugo Chávez heute morgen (Ortszeit) nach Caracas zurückgekehrt. »Ich stehe auf der Kommandobrücke, denn ich bin nie weg gewesen«, erklärte der sichtlich bewegte Staatschef bei seiner Ankunft um 3.40 Uhr Ortszeit bei seiner Ankunft auf dem Internationalen Flughafen Maiquetia. Zugleich kündigte er jedoch an, auf ärztlichen Rat hin nicht an den Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit des Landes teilnehmen zu können, den Venezuela am morgigen Dienstag begeht. Dazu werde in Caracas die Außenminister aller Staaten Lateinamerikas und der Karibik erwartet. Ein ursprünglich vorgesehenes Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs war wegen Chávez' Erkrankung verschoben worden.

Hugo ChávezIn einer von Havanna aus über alle venezolanischen Rundfunk- und Fernsehsender verbreiteten Erklärung hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez erstmals eingeräumt, dass er doch schwerer erkrankt ist, als bislang offiziell bekannt war. Am späten Donnerstagabend (Ortszeit) verlas der Staatschef eine Erklärung, in der er mitteilte, dass ihm in Kuba ein Tumor entfernt worden sei, der Krebszellen enthalten habe.

Julián ConradoIn Venezuela ist erneut ein kolumbianischer Revolutionär verhaftet worden und soll an Bogotá ausgeliefert werden. Wie ausgerechnet Kolumbiens Staatschef Juan Manuel Santos bestätigte, verhafteten die venezolanischen Behörden am Mittwoch in dem im Westen des Landes gelegenen Bundesstaat Barinas Guillermo Enrique Torres, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Julián Conrado, dem »Sänger der FARC«. Die venezolanischen Behörden begründen die Verhaftung mit einem 2002 von Bogotá erlassenen Haftbefehl.

Nicolás Maduro und Rafael RamírezDas US-amerikanische Aussenministerium hat Unternehmen in Venezuela, Israel den Vereinigten Arabischen Emiraten, Singapur und Monaco ins Visier genommen und Sanktionen verhängt, weil sie Geschäfte mit dem Iran betrieben haben sollen. In erster Linie treffen die Sparmassnahmen den staatlichen venezolanischen Erdölkonzern PDVSA. Dieser bekommt künftig keine Aufträge der Administration in Washington und keine Lizenzen für von den Behörden kontrollierte Technologie mehr. Erdöllieferungen Venezuelas an die USA sind davon jedoch nicht betroffen.

Die venezolanische Regierung hat auf die Sanktionen aus Washington mit E,pörung reagiert. Man behalte sich die »am meisten angemessene Reaktion auf diese imperialistische Aggression« vor, die das Völkerrecht und die Prinzipien der Charta der Vereinten Nationen verletzte, sagte Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro gegenüber Journalisten.

Elías JauaVenezuelas Vizepräsident Elías Jaua hat offiziell einen Bericht der deutschen Tageszeitung »Die Welt« zurückgewiesen, wonach Caracas gemeinsam mit der iranischen Regierung eine Militärbasis errichte. Jaua erinnerte daran, dass schon die venezolanische Verfassung die Errichtung ausländischer Militärbasen ausdrücklich verbietet. »Es gibt keine militärische Einrichtung irgendeines anderen Landes (in Venezuela). Wir verfolgen keine Politik, uns zu bewaffnen, um anzugreifen, sondern um ein umfangreiches See-, Land- und Luftgebiet zu verteidigen«, unterstrich der Stellvertreter von Präsident Hugo Chávez.

Hugo ChávezTrotz der jüngsten Auseinandersetzungen um die Festnahme und Auslieferung des schwedischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra an Kolumbien will die revolutionäre Bewegung Venezuelas an ihrer Einheit festhalten. Noch vor dem kommenden Dezember soll der »Patriotische Pol«, das Bündnis der linken Parteien und Bewegungen, bei einem landesweiten Kongress offiziell gegründet werden, kündigte Venezuelas Parlamentspräsident Fernando Soto Rojas in der Montagausgabe der regierungsnahen Tageszeitung »Ciudad CCS« an. Soto Rojas, der für die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV) das Bündnis koordiniert, kündigte an, der »Patriotische Pol« habe nicht nur wahlpolitische Aufgaben, sondern solle auch einen Beitrag zum Aufbau des bolivarischen Sozialismus leisten. Vorrangig sei derzeit jedoch, einen erneuten Sieg für Hugo Chávez bei der Präsidentschaftswahl im Dezember 2012 zu sichern.

Joaquín Pérez Becerra in den Händen BogotásWie aus einer Informationsaussendung des venezolanischen Informationsministeriums am gestrigen Sonntag hervorgeht, hat Venezuelas Präsident Hugo Chávez erstmals öffentlich zu der Auslieferung des schwedischen Journalisten Joaquín Pérez Becerra Stellung genommen. Pérez Becerra war am Karfreitag bei seiner Landung in Caracas aus Frankfurt kommend von der venezolanischen Polizei verhaftet und am Ostermontag an Kolumbien ausgeliefert worden. Grund für die Aktion der venezolanischen Behörden war ein Anruf des kolumbianischen Staatschefs Juan Manuel Santos bei Chávez, der unter Berufung auf einen von Interpol ausgestellten Haftbefehl die Überstellung von Pérez Becerra forderte.

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