Sonntag, 20. Januar 2019
Solidaritätsanzeige

Der Außenminister Venezuelas Jorge Arreaza prangerte die Pläne der USA zur Unterstützung der Verschwörungen gegen Behörden des südamerikanischen Landes an: „Wir klagen vor der Welt die Pläne zur Intervention und die Unterstützung der militärischen Konspirationen der US-Regierung gegen Venezuela an“, schrieb Arreaza auf Twitter. In Bezug auf einem am Samstag in der New York Times erschienenen Artikel bestätigte er, dass die Regierung von Donald Trump Kontakte mit venezolanischen Militärs aufgebaut habe, um einen Staatsstreich gegen den Präsidenten Nicolás Maduro durchzuführen. Wie die Zeitung meldet sind US-Beamte bei wenigstens drei Gelegenheiten mit venezolanischen Militärs, die Verrat begingen, zusammengekommen, um den Sturz des venezolanischen Präsidenten zu planen: im Sommer 2017, im März und im Mai 2018. Ziel der Treffen im letzten Jahr war es, Pläne für einen „Regime Change“ auszuarbeiten und geheime Kontakte mit Putschisten in Venezuela zu knüpfen; eine attraktiver Plan für Washington, das auf eine lange Geschichte von verdeckten Interventionen in ganz Lateinamerika zurückblicken kann.

Der Prozess der Währungsumstellung in Venezuela ist bereits eine Tatsache. Schritt für Schritt umgesetzt, während das Wirtschaftskabinett die Einzelheiten für sein Inkrafttreten anpasste. Er erlaubt, die Leitlinien des Programms für Wiederaufbau, Wachstum und Wirtschaftsprosperität umzusetzen. Diese werden, wie Präsident Nicolás Maduro sagte, den neoliberalen Kapitalismus zerschlagen, der diesem Land aufgezwungen werden sollte.

Der Präsident teilte über Twitter mit, dass der heutige Montag, 20. August, einen „Wendepunkt“ für Venezuela markieren werde. „Wir werden den perversen Krieg des neoliberalen Kapitalismus demontieren, um ein untadeliges, ausgewogenes, nachhaltiges, gesundes und produktives Wirtschaftssystem einzusetzen.“

Der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro sagte am Montag, dass ab dem 20. August ein neues Lohn- und Preissystem im Land herrschen werde, das am Petro verankert sei.

„Das bedeutet eine substantielle Verbesserung und eine Einkommensstabilität für die Arbeiter“ und es diene auch dazu, „einen Höchstpreis für den Verkauf an den Verbraucher festzusetzen, der eingehalten werden muss“, sagte der venezolanische Präsident.

Diejenigen, die die traurige Wirklichkeit des lateinamerikanischen Journalismus nicht kennen, muss das Verschweigen des terroristischen Anschlags in Caracas überraschen. CNN in spanischer Sprache unterbrach am 7. August die Übertragung der Rede des Präsidenten Nicolás Maduro, als dieser begann Videos, telefonische Aufzeichnungen, Fotos, Geständnisse, Namen von Verhafteten und Flüchtigen zu verbreiten. CNN gab damit den Markstein für das Verhalten der Medien des Kontinents vor. Der Mercurio in Chile der nromalerweise viel Raum verschwendet, um Venezuela anzugreifen, veröffentlichte einen winzigen Abschnitt in einer Spalte. Bis gestern forderten die Medien Beweise für das Attentat, das sie als „angeblich“ bezeichnen, wobei sie alle Beweise Maduros ignorieren. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Venezuelas ergaben jedoch für einen Journalismus, der den Namen verdient, „wirkliche Enthüllungen“. Unglaubliches, das sich sogar für Literatur- oder Filmvorlagen eignen würde. Das Schweigen jedoch, in das man verfällt, ist beschämend für den Journalistenberuf.

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro präsentierte in einer von Radio und Fernsehen übertragenen Sendung Beweise für den gegen ihn gerichteten Anschlag vom 4. August.

Einige derer, die in den Anschlag involviert waren, befinden sich noch auf freiem Fuß. Dabei handelt es sich um Rayder Alexander Russo Márquez, wohnhaft in Kolumbien und Osmán Alexis Delgado Tabosky, wohnhaft in den USA. Für beide hat die venezolanische Justiz, laut Telesur, die Auslieferung beantragt. Juan Carlos Monasterios, ein weiterer Beteiligter befindet sich in Haft und hat Einzelheiten über diejenigen bekanntgegeben, die ihn von Kolumbien aus unter Vertrag genommen, ausgebildet und finanziert haben. Er enthüllte außerdem die Beteiligung des venezolanischen Abgeordneten Juan Requesens, der ebenfalls festgenommen wurde.

Die venezolanische Fluggesellschaft Aeropostal nahm gestern ihren Flugbetrieb von Caracas nach Kuba mit drei Flügen pro Woche wieder auf. Der Exekutivpräsident von Aeropostal Alas de Venezuela Eduardo Legaspi zeigte sich bei einer Zeremonie auf dem Internationalen Flughafen José Martí von Havanna erfreut über dieses Wiederaufnahme. Dies gelte auch für sein Personal, Präsident Maduro, den Minister für Tourismus Hipólito Abreu und andere Beamte des Landes.

Die Sicherheitsorgane Venezuelas identifizierten die Urheber und deren unmittelbare Mittäter am Mordversuch am Staatschef von Venezuela Nocolás Maduro Moros, berichtete heute der Generalstaatsanwalt Tarek William Saab.

In einer Pressekonferenz sagte Saab, dass vorherige Untersuchungen es ermöglicht hätten, die Identität der Terroristen, deren Aufenthaltsort vor dem Attentat und die ersten internationalen Verbindungen der darin Involvierten zu bestimmen.

Die Bilder vom Samstagnachmittag in Caracas lassen keine Zweifel aufkommen. Während der Rede von Präsident Nicolás Maduro kommt es zu zwei Explosionen. Alle auf der Tribüne anwesenden Personen schauen überrascht nach oben, wo offenbar eine mit Sprengstoff gefüllte Drohne detoniert. Wenig später ist zu sehen, wie die in exakter Formation angetretenen Soldaten auf dem Platz in Panik auseinanderlaufen, auf Fotos ist zumindest ein verletzter Offizier zu sehen.

Alle erkennbaren Tatsachen sprechen dafür, daß militante oppositionelle Kräfte einen weiteren Versuch unternommen haben, den Präsidenten der Bolivarischen Republik zu töten. Zumal kurz danach ein Bekennerschreiben einer bis dahin unbekannten Gruppe von Militärs an die Öffentlichkeit kommt, bekanntgegeben nicht etwa von der Regierung nahestehenden Kreisen, sondern von rechten Exilanten in Miami, Florida, USA.

wftu160Der Weltgewerkschaftsbund verurteilt den Mordanschlag auf den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro, der sich am Samstag in Caracas, Venezuela, ereignet hat, als dieser eine öffentliche Rede während einer militärischen Veranstaltung hielt.

Die internationale, klassenorientierte Gewerkschaftsbewegung steht auf der Seite der Volksschichten der Bolivarischen Republik Venezuela und erklärt einmal mehr, dass die einzige Instanz, die über die Zukunft des Landes entscheiden kann, das eigene Volk ist. Der Weltgewerkschaftsbund wird als einzige Gewerkschaftsinternationale, die gegen den Imperialismus und die kapitalistische Ausbeutung kämpft, weiter ihre praktische Solidarität mit der venezolanischen Arbeiterklasse ausdrücken.

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