Freitag, 24. November 2017
Solidaritätsanzeige

Soviet UnionVenezuela wird den am 7. November bevorstehenden 100. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution feiern und Wladimir Iljitsch Lenin ehren. Das kündigte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im staatlichen Fernsehen VTV an. »Wir werden seine Ideen, seine Utopie, sein Werk aufgreifen und die historische Bedeutung der russischen Revolution hervorheben, die die Geschichte der Menschheit in ein Vorher und Nachher geteilt hat«, erklärte der Staatschef.

»Ohne Zweifel müssen wir die Erinnerung an die erste Arbeiter- und Bauern-Revolution der Menschheitsgeschichte auffrischen«, bekräftigte Maduro.

Am 7. November 1917 stürmten die Bolschewiki den Winterpalais in St. Petersburg und stürzten die Provisorische Regierung, die nach der Februarrevolution Anfang des Jahres die Macht übernommen hatte. Der Name bezieht sich darauf, dass der 7. November nach damaligem russischen Kalender der 25. Oktober war.

Quelle: Portal ALBA / RedGlobe

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# Die Bedeutung der Großen Sozialistischen OktoberrevolutionGerald Müller 2017-11-08 12:17
Zum Gedenken an die Große Sozialistische Oktoberrevolution(GSOR)
Liebe Genossinnen und liebe Genossen,
die Chronik der Weltgeschichte kennt kein bedeutsameres Ereignis als die Große Sozialistische Oktoberrevolution(GSOR), die die Epoche des Übergangs der Menschheit vom Kapitalismus zum Sozialismus eingeleitet hat und ständigen Einfluß auf seine nachfolgende Entwicklung nimmt.
Unter dem Einfluß der Oktoberrevolution erkämpften die Völker neue souveräne Nationalstaaten, es wurden monarchistische Regimes gestürzt und bürgerliche Republiken errichtet. Nach dem Vorbild der russischen Arbeiterklasse wurden im Westen wie im Osten politische und gewerkschaftliche Organisationen des revolutionären Proletariats geschaffen.
Die russische Revolution von 1917 war die größte Volksrevolution der Neuzeit. Innerhalb von acht Monaten durchlief sie in einem einheitlichen Prozess die Etappen der bürgerlich-demokratischen Umwälzung hin zur Errichtung der Macht der Arbeiterklasse in Form des Sowjetstaates.
Alle Revolutionen der Vergangenheit veränderten nur die Formen der Ausbeutung, behielten aber die Klassenantagonismen, die Unterdrückung der Mehrheit durch die Minderheit bei.
Die Oktoberrevolution bahnte der gesellschaftlichen Entwicklung neue Wege, sie beseitigte jegliche Ausbeutung des Menschen durch den Menschen wie auch die Quellen der Ausbeutung. Sie gab dem Volk nicht nur politische Rechte, sondern schuf auch die Bedingungen für ein beispielloses Wachstum seines materiellen Wohlstandes und für ein Aufblühen der Kultur
Sie veränderte die Welt, bestimmte für sieben Jahrzehnte maßgeblich die Geschichte des 20. Jahrhunderts. (…) Beide Etappen dieser ersten vom imperialistischen Krieg ausgelösten Revolution waren geprägt von Aktionen der Volksmassen, vor allem der Arbeiter und Soldaten, die in ihrer Mehrzahl in Uniform gesteckte Bauern waren. Was die Februar- von der Oktoberrevolution unterscheidet, ist:
• das veränderte Klassenbewusstsein,
• die klare Zielstellung einer durch Theorie und praktische Erfahrung begründeten Strategie und
• eine starke Organisation der geschlossen handelnden Arbeiterpartei.
Der hundertste Jahrestag der russischen Oktoberrevolution 1917 wirft die Frage nach deren geschichtlicher Bedeutung auf und danach, inwieweit dieses historische Ereignis von Bedeutung für die sozialen und politischen Auseinandersetzungen der Gegenwart ist.

Die gewaltige Bedeutung der Ideen der GSOR lag darin, daß die Völker der Welt Erfahrungen im Klassenkampf, im politischen Kampf, im nationalen Befreiungskampf erwarben, die sie für ihre weitere historische Entwicklung so dringend brauchten.
Das Banner des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus wurde zum Banner des revolutionären Kampfes der Werktätigen in aller Welt.
„Die russische Revolution“, sagte W.I.Lenin, „hat der ganzen Welt den Weg zum Sozialismus gewiesen und der Bourgeoisie gezeigt, daß es mit ihrer Herrlichkeit zu Ende geht.“
Trotz allem waren die Kämpfe in den Ländern wie Deutschland, Frankreich, England und der USA nicht ausreichend an Stärke und Gewicht, um eine Invasion der Entente Staaten gegen den jungen Sowjetstaat zu verhindern. Eher noch gewannen Opportunistische Kräfte die Oberhand und die revolutionären Kräfte erlitten, wie in Deutschland eine Niederlage. Letztendlich führte es zum 2. Weltkrieg mit verheerenden Ausmaßen.
Auch der Untergang des sozialistischen Weltsystems charakterisiert die Schwächen in der genauen und richtigen Beurteilung der Klassenkampfsituation.
Deshalb sind nicht nur die inneren Bedingungen für eine revolutionäre Situation , sondern auch die Äußeren Bedingen, zur Unterbindung von Gegenschlägen der Ausbeuterklasse, des Imperialismus, zu analysieren und Friedenskräfte zu unterstützen und zu bündeln. Dies beweisen die gegenwärtigen Entwicklungen in den USA und auch in der EU gegenüber Kuba, Venezuela, Bolivien, Vietnam und natürlich gegenüber Russland und der VR China als auch in der Ukraine, Libyen, Afghanistan, Syrien, Mali.
Die internationale Bedeutung des Oktobers beschränkt sich jedoch nicht auf die unmittelbare machtvolle Beeinflussung der revolutionären Bewegungen der Völker aller Länder und Kontinente.
Die welthistorische Bedeutung der Oktoberrevolution liegt auch darin, daß ihre grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Merkmale allgemeingültig sind, die Grundlage aller zukünftigen sozialistischen Revolutionen bilden.
Die GSOR ist für das 20. Jahrhundert ein ebenso zentrales Ereignis, wie es die Französische Revolution von 1789 für das 19. Jahrhundert gewesen war.

Die Notwendigkeit der revolutionären Ablösung des Kapitalismus durch den Sozialismus wurde von den Begründern des wiss. Kommunismus, Karl Marx und Friedrich Engels, dargelegt.
In den Jahren der erzwungenen Emigration hatte Lenin die neuen Bedingungen für die Arbeiterbewegung in der Zeit des Imperialismus erforscht. Mit der Herausbildung der Monopole, der Unterordnung der Politik unter ihre Interessen, dem Streben nach Neuaufteilung der Welt, der Territorien, der Märkte und der Rohstoffe erkannte er die Ursache des imperialistischen Krieges, sah aber auch die Möglichkeit der Überwindung der Ursachen des Krieges durch eine sozialistische Revolution.
Wir gedenken der GSOR, indem wir uns selbst verpflichten, die wichtigsten Lehren für unsere heutigen Aufgaben als Mitglieder der DKP zu ziehen.
Wir müssen unsere Rolle begreifen, denn es liegt zwar in der sozialen Natur der Arbeiterklasse objektiv der einzige bis zu Ende konsequente und der revolutionärste Kämpfer für den Sturz des Kapitalismus zu sein, jedoch der der Natur des Proletariats, der ausgebeuteten besitzlosen Menschen, immanente revolutionäre Geist äußert sich nicht automatisch.
Lenin unterstrich unermüdlich, daß die Stärke der A’KL nur in der Führung durch die marxistische Partei mit einem wissenschaftlich ausgearbeiteten Programmmit in dem eine aktuelle Analyse der objektiven und subjektiven Bedingungen enthalten ist besteht und dass ohne diese der Sieg in der sozialistischen Revolution unmöglich ist.
Die Erfahrungen der internationalen Arbeiterbewegung verallgemeinernd, schrieb Lenin, dass „Das Proletariat nur unter der Führung einer solchen Partei fähig ist, die ganze Macht seines revolutionären Ansturms zu entfalten,..
Deshalb ist es das Gebot der Stunde, der „Offensive des Monopolkapitals“ mit einer solchen m/l Partei, der DKP, die gegenwärtigen Klassenkampfbedingungen unter Mithilfe aller Mitglieder der Partei genauestens zu analysieren und daraus die erforderlichen Schlußfolgerungen zu ziehen.
Die ganze Geschichte der rev. Bewegung in Rußland zeugt davon, daß die A‘KL, von der Leninschen Partei geführt, stets als der Hegemon, als der Führer der breiten Massen der Werktätigen aufgetreten ist. Diese Rolle darf sie niemals einbüßen und niemanden abtreten.
Diese bittere Erfahrung haben wir aus der Geschichte mit dem Untergang der DDR ziehen müssen.
Wenn wir von der GSOR lernen wollen, dann ist es besonders den Zugang zu den Menschen/zu der A’Kl wieder zu finden.
Die von W.I.Lenin geleitete bolschewistische Partei, der bewährte Führer des russischen Proletariats, marschierte in der ersten Reihe der internationalen Arbeiterbewegung.
Eine m/L Partei kann nur siegreich sein, wenn sie mit den Volksmassen regiert und nicht über die Volksmassen.
Dabei reicht es nach den Erfahrungen aller Revolutionen nicht aus, dass eine revolutionäre Klasse allein in Bewegung gerät und den Kampf mit der
herrschenden Klasse allein aufnimmt.

Deshalb orientiert Lenin auf den Gedanken des Bündnisses unter der Führung (politischen Hegemonie) der revolutionären Klasse.

Einen mächtigeren Gegner kann man nur unter größter Anspannung der Kräfte und nur dann besiegen, wenn man unbedingt aufs angelegentlichste,
sorgsamste, vorsichtigste, geschickteste sowohl jeden, selbst den kleinsten 'Riss ‘zwischen den Feinden, jeden Interessensgegensatz zwischen der
Bourgeoisie der verschiedenen Länder, zwischen den verschiedenen Gruppen
oder Schichten der Bourgeoisie innerhalb der einzelnen Länder als auch jede,
selbst die kleinste Möglichkeit ausnutzt, die absolute Mehrheit erforderlich; doch um zu siegen und die Macht zu behaupten, ist nicht nur die Mehrheit der Arbeiterklasse erforderlich „… sondern auch die Mehrheit der ausgebeuteten und werktätigen Landbevölkerung.“ z. Bsp.
Dies sind elementare Voraussetzungen des Sieges,
die mehr sind als der gute Wille humanistisch
gesonnener Menschen.
„Wenn es hilft, Widersprüche zwischen Imperialisten auszunutzen, muss man es tun, wir müssen vor allem die Heuchelei des deutschen Monopolkapitals und seiner Regierung entlarven.“ (Patrik Köbele DKP)
Die entscheidende Rolle beim Zusammenschluß der Kräfte des Proletariats spielte in Rußland seine Vorhut, die Parte der Bolschewiki. Das war die einzige Partei in Rußland, die die Grundinteressen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung des Landes zum Ausdruck brachte.
Eine m/l Partei, das ist wichtig für die DKP, ist nur dann die Vorhut wenn sie die Interessen aller Ausgebeuteten und unterdrückten Menschen klar und deutlich in Ihrem Programm formuliert und auch im Nachgang praktiziert. Wir kennen das ja, Theorie und Praxis müssen eine Einheit bilden.
Die Bolschewiki siegten auf dem Weg zum Oktober als diskutierende und in entscheidenden Situationen einheitlich handelnde Partei.
Die Bolschewiki waren stark, weil ihre Leitung kollektiv nach Lösungen suchte.
Die Stärke der Bolschewiki ergab sich auch daraus, dass sie es verstanden, in wechselnden Situationen Losungen zu verändern, ohne das Ziel preiszugeben.
Die sozialistische Revolution in Russland hatte, indem sie die Herrschaft der Gutsbesitzer und Kapitalisten beseitigte und die schöpferischen Kräfte des Volkes befreite, alle Bedingungen für eine schnelle und allseitige Entwicklung des Landes geschaffen.
Die Sowjetrepublik, sagte Lenin, „ist die einzig mögliche revolutionäre Regierung, die unmittelbar das Bewußtsein und den Willen der Mehrheit der Arbeiter und Bauern zum Ausdruck bringt.
Zu einer der wichtigsten Form des Klassenkampfes des Proletariats wurde die Bewegung für die Arbeiterkontrolle über die Produktion und die Verteilung der Ergebnisse.
Die Sowjetrepublik, so erläuterte W.I.Lenin, schaffe den Volksmassen unbegrenzte Möglichkeiten, aktiv an der Leitung des Staates, am Aufbau des neuen Lebens teilzunehmen, während die parlamentarische bürgerliche Republik sie von der Teilnahme an der Leitung des Staates ausschalte
„Wir haben, was gebraucht wird, sowohl in den Naturschätzen als auch in den Reserven an menschlichen Kräften sowie in dem herrlichen Elan, den die große Revolution der Schöpferkraft des Volkes verliehen hat, um ein wirklich mächtiges und reiches Rußland zu schaffen“, schrieb Lenin.
In der Schrift “Die nächsten Aufgaben der Sowjetmacht“ umriß Lenin
• den Plan des sozialistischen Aufbaus
• legte die Grundlagen der Wirtschaftspolitik der Diktatur des Proletariats dar und
• erläuterte wissenschaftlich die Schöpferische Rolle des Sowjetstaates beim Aufbau des Sozialismus.
Der proletarische Staat hatte Aufgaben vom beispiellosen Ausmaßen zu lösen:
• Die Wirtschaft zu verwalten
• Die Arbeit im gesamtnationalen Maßstab zu planen
• Die Rechnungsführung und die Kontrolle über das Maß der Arbeit und das Maß des Verbrauchs zu organisieren
• Die Produktivkräfte zu entwickeln
• Das Kulturniveau des Volkes zu heben und
• Auf dieser Basis eine höhere Arbeitsproduktivität als im Kapitalismus zu erreichen.
Die Charakteristik der neuen Aufgaben des Sowjetstaates begann
W. I. Lenin mit einer Analyse des historischen Weges, den die Partei der Bolschewiki zurückgelegt hatte
„Wir, die Partei der Bolschewiki, haben Rußland überzeugt, Wir haben Rußland den Reichen, den Ausbeutern abgerungen zugunsten der Armen, der Werktätigen. Wir müssen jetzt Russland verwalten. Und die ganze Eigenart der gegenwärtigen Situation, die ganze Schwierigkeit besteht darin, die Besonderheiten des Übergangs von der Hauptaufgabe, das Volk zu überzeugen und die Ausbeuter mit Waffengewalt niederzuhalten, zu der Hauptaufgabe des Verwaltens zu begreifen.“
Lenin schrieb, daß die Erfolge bei der Offensive gegen die Bourgeoisie eine Veränderung der Methoden des Kampfes für die Schaffung der sozialistischen Wirtschaft möglich und notwendig gemacht haben.
Auch hier zeigt sich, dass die heute ebenfalls notwendige Diskussion über die Strategie und Taktik der DKP immer, gebunden an die neuen veränderten Bedingungen, fortlaufend weiterentwickelt werden muß.
Die Oktoberrevolution zerschlug den alten staatlichen Volksbildungsapparat, der, nach einem treffenden Ausdruck Lenins, das Ziel hatte, „das Bewußtsein des Volkes zu trüben“ Es wurde ein neues, ein sowjetisches Staatsorgan geschaffen: das Volkskommissariat für Bildungswesen, das den Kulturaufbau im Lande leitet.
Die Oktoberrevolution schuf die Voraussetzungen für eine stürmische Entwicklung der Wissenschaft und Technik.
W.I. Lenin sagte auf dem III. Gesamtrussischen Sowjetkongress am 29.Dez.1917:
„Früher war das ganze menschliche Denken, der menschliche Genius nur darauf gerichtet den einen alle Güter der Technik und Kultur zu geben und den anderen das Notwendigste vorzuenthalten – Bildung und Entwicklung. Jetzt dagegen werden alle Wunder der Technik, alle Errungenschaften der Kultur zum Gemeingut des Volkes, und von jetzt an wird das menschliche Denken, den menschlichen Genius niemals mehr ein Mittel der Gewalt, ein Mittel der Ausbeutung sein“
Einige wichtige Aufgaben, die die Sowjetmacht unmittelbar in Angriff nahm:
1.Der Aufbau des zentralen Staatsapparates und der Beginn seiner
Tätigkeit
Mit der Oktoberrevolution begann in Rußland, einem der größten Länder der Erde, die Verwirklichung der Diktatur des Proletariats in Gestalt der Republik der Sowjets der Arbeiter-, Soldaten- und Bauerndeputierten, deren Ziel die Schaffung einer neuen, soz. Gesellschaft war.
Doch für den Aufbau des Sozialismus mußte das Proletariat im Bündnis mit der Masse der Bauernschaft einen langen und schweren Weg zurücklegen.
Dazu gehörte:
• den erbitterten Widerstand der reaktionären Kräfte im Lande zu überwinden,
• die Verteidigung des Staates vor der Aggression des internationalen Imperialismus zu sichern
• die sozialistische Umgestaltung der Volkswirtschaft zu vollziehen und
• mit jeglicher Ausbeutung des Menschen durch den Menschen Schluß zu machen.

2. Die Abschaffung der bürgerlichen Unterdrückungsorgane.
Die Schaffung des Apparats zum Schutz des proletarischen
Staates.
In Deutschland haben Sozialisten und Kommunisten 1989/90 das von Engels vorhergesagte Resultat erlebt, dass eine proletarische Revolution dann zugrunde geht, wenn sie nicht gelernt hat, sich in den Massen zu verankern und auch zu verteidigen. Notfalls auch mit der „Autorität“ der Waffen in den Händen bewaffneter Arbeiter und Arbeiterinnen - mit oder ohne militärischer Uniform.

Die Fähigkeit zur erfolgreichen Durchführung einer politischen Revolution, so zeigen alle historischen Erfahrungen, muss verbunden sein mit der Fähigkeit zum Schutz und zur Verteidigung der revolutionären Errungenschaften.
Die Selbstverteidigung der Revolution ist nicht weniger wichtig als die Durchführung der Revolution selbst. Auch dies ist eine Lehre, die von Lenin
nach dem Sieg der Oktoberrevolution oft betont wurde:
„Eine Revolution „sagte W.I.Lenin, „ ist nur dann etwas wert, wenn sie sich zu verteidigen versteht, aber die Revolution lernt nicht auf einmal, sich zu verteidigen.“
In dem Artikel “Durch den Zusammenbruch der Alten Verängstigte und für das Neue Kämpfende“ unterstrich er in Weiterentwicklung der marxistischen Lehre von der Diktatur des Proletariats, daß “der Übergangsperiode von der bürgerlichen zu sozialistischen Gesellschaft ein besonderer Staat entspricht…, nämlich: die Diktatur des Proletariats. Die Diktatur aber setzt voraus und bedeutet einen Zustand des latentenden Krieges, einen Zustand militärischer Kampfmaßnahmen gegen die Gegner der proletarischen Staatsmacht.“
Um die soz. Rev. Zu verteidigen, mußten sofort die Hauptstützen der Bourgeoisie und Gutsbesitzer beseitigt werden: die Polizei, das Gericht, und die Armee. Gleichzeitig mußten Organe zur Verteidigung des proletarischen Staates, Organe zur Unterdrückung der Ausbeuterklassen, die gegen die Sowjetmacht auftraten, geschaffen werden.
3. Der Aufbau der örtlichen Organe der Sowjetmacht und der Beginn
Ihrer Tätigkeit
Vom 1. Tage der Revolution an entfalteten sich der Aufbau und die rege Tätigkeit der örtlichen Machtorgane, der Sowjets.
100 Jahre nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution halten wir die Fahne des Oktober hoch! Wir verstärken den Kampf in Europa für eine neue Gesellschaft ohne imperialistische Kriege, Krisen, Flucht, Arbeitslosigkeit, Armut und kapitalistische Ausbeutung. Der Sozialismus ist unsere Zukunft!.
So lautete es in der Erklärung auf dem am 24., 25. und 26. Februar 2017 in Istanbul stattgefundenen 13. Treffen Europäischer Kommunistischer Jugendorganisationen (MECYO)
Wir folgen dem Weg der Bolschewiki. 100 Jahre nach der Oktoberrevolution ist die einzige wirkliche Alternative weiterhin der Sozialismus.“
Die Bolschewiki konnten zum entscheidenden Organisator der Revolution werden, weil sie es verstanden, die elementaren Massenforderungen nach Frieden, Brot und Land aufzunehmen und zu aktivem Handeln gegen Regierung, Krieg, kapitalistische Ordnung und für eine Macht der Sowjets zu mobilisieren.

Deshalb hat auch die DKP in Ihren mit konkreten beweiskräftigen mit Zahlenmaterial untersetzten Forderungen, gerade jetzt auch in Vorbereitung der Bundestagswahlen und darüber hinaus in einem Sofortprogramm und anderen fortlaufenden konkrete Aussagen des Parteivorstandes und der Kandidaten der DKP in die Öffentlichkeit gebracht, die jetzt im schöpferischen Handeln der Mitglieder umgesetzt werden und auch weiterhin immer wieder neu präzisiert werden müssen. Kernstück ist die politisch ideologische Arbeit und das Hineintragen der m/l Erkenntnisse in die von verstärkter Ausbeutung betroffenen Volksmassen.
Die Kommunisten müssen die volksfeindlichen Absichten der sozialdemokratischen und opportunistischen Kräfte entlarven, die einen vorübergehenden Einfluss im Volk genießen und dadurch nach wie vor sehr selbstsicher sind. Eine reformistische Position, die den Kampf für den Sozialismus, den klassenkampf aufgibt, kann nicht gerechtfertigt werden.
Die Kommunisten halten den Kampf für die sozialistische Macht hoch, sowohl in revolutionären wie auch in nicht-revolutionären Situationen, im Kontext der jeweils besonderen Bedingungen und Prioritäten des Kampfes.
Der Sozialismus ist eine historische Notwendigkeit, um die Widersprüche des Kapitalismus zu überwinden, die besonders in der Periode des Imperialismus Millionen Menschen unterdrücken und zu Opfern machen und sogar die Existenz unseres Planeten bedrohen. Vor 100 Jahren brach die bolschewistische Partei das Eis und verkündete, dass das Zeitalter der sozialistischen Revolutionen begonnen hatte.
Die Große Sozialistische Oktoberrevolution inspiriert immer noch die Kämpfe für Gleichheit, Freiheit und andauernden Frieden auf der ganzen Welt und verursacht Furcht in den Herzen der Ausbeuterklassen
Gegründet nach der Oktoberrevolution, hat die UdSSR die Geschichte der Menschheit erleuchtet und gezeigt, dass eine neue Gesellschaft möglich ist.
Der Aufbau der sozialistischen Gesellschaft hat dem Fortschritt der Gesellschaft, den Völkern und der Menschheit als Ganzes unendlich viel beigesteuert.
• Elektrifizierung,
• Industrialisierung und
• die Kollektivierungsbewegung,
• freie und hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung,
• erträgliche Arbeitsbedingungen,
ein Sprung nach vorne in der Bildung und viele andere Schritte nach vorne wurden in einer sehr kurzen Zeitspanne durch den ersten „Arbeiterstaat“ vollzogen.
Gleichzeitig wurden große Schritte im Kampf gegen alle Arten von religiösem Fundamentalismus und Rassismus sowie für die Gleichheit der Frauen gemacht.
Unter dem großen Einfluss der Errungenschaften des Sozialismus, in einer Welt, in der auch die UdSSR existierte, hatten die Völker viele Rechte auch in den kapitalistischen Staaten erreicht, die die Kapitalisten jetzt rückgängig zu machen versuchen.
Heute, zu einem Zeitpunkt wo die Krise sich vertieft, beeilen sich die Bourgeoisie und ihre Parteien, antikommunistische Gesetze in ihren Parlamenten zu beschließen, die zur Einschränkung der Rechte des ganzen Volkes führen. Unter diesen Bedingungen fürchten sich die Kapitalisten vor gemeinsamen organisierten Massenkämpfen der Arbeiterbewegung und der Volkskämpfe an der Seite der kommunistischen Parteien, die ihre einzige wahre Avantgarde durch ihre ständige wissenschaftliche Analyse der konkreten gesellschaftspolitischen Verhältnisse im Interesse der Mehrheit der Ausgebeuteten Menschen ist.
Es ist kein Zufall, dass vor allem die opportunistischen Organisationen die sowjetische Erfahrung angreifen, indem sie genau das verwerfen, was ihr realer Inhalt war, während gleichzeitig Antikommunismus und bürgerliche Propaganda gefördert werden. Ihre Rolle im bürgerlich-demokratischen System ist die Fehlorientierung der Arbeiterklasse, weg von ihrer organisierten Avantgarde und vom Kampf um ihre Interessen.
Mit der Behauptung, dass die EU reformierbar sei, wirkt die Position der Europäischen Linkspartei genau in diese Richtung, als Unterstützung einer imperialistischen Union, der EU, die geschaffen wurde, um offen die Interessen des europäischen Monopolkapitals zu verfolgen. Die Last der Krise wird auf die Schultern des arbeitenden Volkes und der Volksschichten abgeladen, mithilfe der Memoranda, die die EU gemeinsam mit dem IWF, der EZB und den Regierungen aufgezwungen hat.
Der 60. Jahrestag der Römischen Verträge markiert die nichts als volksfeindlichen Maßnahmen und verstärkt die imperialistische Integration der europäischen Monopole zum Nutzen der Akkumulation und Konzentration des Kapitals.
Sie, die Apologeten und Inhaber des verbrecherischen menschenfeindlichen kapitalistischen Ausbeutungssystems haben absolut recht, vor dem Erbe der UdSSR Angst zu haben, weil dieses den einzigen Weg aufzeigte, die Völker weltweit zu vereinen.
Die Kommunisten gemeinsam mit den kommunistischen Jugendverbänden führen den Kampf in ganz Europa und in der Welt. Es ist die internationale Solidarität und das internationalistische Gefühl, das Kommunisten in ganz Europa und der Welt hegen, das die historischen Rechte des Proletariats auf dem ganzen Kontinent gegen das imperialistische System hochhält.
Hoch die internationale Solidarität
Proletarier aller Länder vereinigt Euch
Für eine breite Aktionseinheit, inspiriert von den Erkenntnissen der GSOR, ohne WENN und ABER - ganz im Sinne auch von Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg, Ernst Thälmann, Wilhelm Pieck, Max Reimann.
Rot Front
Gerald Müller (DKP Gruppe Suhl/Thüringen/BRD)
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