Mittwoch, 28. Juni 2017
Solidaritätsanzeige

Woher kam das Tränengas? Screenshot: @MIJPVenezuela / TwitterWoher kam das Tränengas? Screenshot: @MIJPVenezuela / TwitterVenezuelas Innenministerium hat Berichte dementiert, wonach am Montag von einem Hubschrauber der Bolivarischen Nationalpolizei aus Tränengasgranaten auf eine Kundgebung von Regierungsgegnern abgeworfen worden sei. Es handele sich um einen weiteren Fall von »Desinformation und Destabilisierung«, deren Ziel es sei, mit gefälschten Beweisen die Bedingungen für einen Staatsstreich zu schaffen und im Ausland Unterstützung für eine militärische Intervention zu gewinnen.

Auf einem im Internet kursierenden Video ist zunächst ein Hubschrauber zu sehen, der in großer Höhe eine Versammlung von Oppositionellen überfliegt. Kurz darauf sieht man den Einschlag einer Tränengasgranate, die offenbar von oben in die Menge abgeschossen wurde. Diese könne jedoch nicht aus dem Helikopter stammen, so das Ministerium, denn »aufgrund der offensichtlichen Entfernung, Geschwindigkeit und Flugrichtung des Hubschraubers« hätte ein von diesem aus abgeworfener Sprengkörper an anderer Stelle einschlagen müssen. »Grundlegende Physik«, kommentiert das Ministerium diese Erläuterung.

Die Besatzung des Polizeihubschraubers habe lediglich den Auftrag gehabt, die Versammlung der Regierungsgegner zu überwachen, um die Positionierung der Sicherheitskräfte am Boden zu koordinieren. Darüber, woher die Tränengasgranate dann stammte, schweigt sich die Behörde aus.

Der mutmaßliche Abwurf von Tränengas aus einem Hubschrauber war zuvor unter anderem von Venezuelas Ombudsmann (Defensor del Pueblo) Tarek William Saab verurteilt worden, weil ein solcher das Leben der Menschen auf der Straße in Gefahr bringe.

Quelle: Globovisión / RedGlobe

Kommentare   

# @ dbergmannILF 2017-04-16 20:33
1. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Orthographie! Sie haben sich selbst übertroffen. Oder war der Troll-Geifer-Rausch so stark, dass der korrekte Tastaturanschlag litt?
2. Selbstredend sollte man alles differenziert betrachten. Aber wenn man eben Kritik an der bolivarianischen Regierung äußert, sollte man auch sämtliche Vorzüge der letzten 17 Jahre erwähnen, die zuzüglich der Chance oder Perspektive, die dieses Projekt seit Chávez' Amtsantritt für die Region und die ganze Welt bedeutet nicht unerwähnt lassen (u. A. Reduzierung der Armut, Alphabetisierung, politische Aufklärung und Partizipation sowie medizinische Grundversorgung großer Teile der Bevölkerung auch durch pro-sozialere Nutzung der Ölrente). Auch muss die Entwicklung des Ölpreises der letzten Jahre in Betracht gezogen werden und die geopolitischen Interessen des Hyperimperiums (USA) und die bitteren Erfahrungen des beinahe Putsches der rechten Opposition/Oligarchie.
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# öldbergmann 2017-04-19 19:09
ja, ha, der ölpreis. da kann man sehr gut erkennen, dass sowohl die Cgavez-als auch die Maduroregierung nicht in der lage waren/sind, eine wirtschaftliche basis herzustellen, die nicht nur auf die ölwirtschaft ausgerichtet ist. wie gesagt: Schuld sind IMMER die Anderen!!
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# madurodbergmann 2017-04-12 17:49
ja klar, alles was in Venezuela nicht funktioniert ist den bösen "konterrevolutionären" geschuldet. die Maduro-regierung des "sozialismus des 21. Jhdt" trifft keinerlei schuld an einer inflationsrate über 1000%, sie ist völlig unschuldig an der extrem hohen mordrate im land,die bäckereien sind nahezu alle "konterrevolutionär", ebenso der handel.
auf den gedanken, dass man totale misswirtschaft betreibt, enin, wie kann man solch abwegige gedanken haben. Schuls ind die Anderen, und dies IMMER!!!!!!!!!
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