Dienstag, 19. März 2019
Solidaritätsanzeige

Das Außenministerium der Republik Kuba lehnt nachdrücklich die respektlose Erklärung des Außenministeriums der Vereinigten Staaten von Michael Pompeo ab, in der das am 24. Februar von den Kubanern frei und souverän durchgeführte Verfassungsreferendum in Frage gestellt wird.

Der Wortlaut der Erklärung ist Ausdruck der imperialistischen Ideologie, die tief in der Außenpolitik der derzeitigen Regierung der Vereinigten Staaten verwurzelt ist. Er ist auch ein Spiegelbild der bereits angekündigten Absicht, erneut die Monroe-Doktrin in der westlichen Hemisphäre durchzusetzen, die jetzt von McCarthyistischer Intoleranz begleitet wird.

Die Deutsche Kommunistische Partei gratuliert dem kubanischen Volk, der kommunistischen Partei Kubas zur neuen Verfassung, die eine Verfassung des Humanismus, des Fortschritts der Menschheit, des Friedens und des Antiimperialismus ist.

Das kubanische Volk hat am Sonntag in einem Referendum mit überwältigender Mehrheit eine neue Verfassung verabschiedet. In einem langen Diskussionsprozess, an dem sich fast neun Millionen Kubanerinnen und Kubaner in über 130 000 Versammlungen beteiligten, und einer Überarbeitung in der kubanischen Nationalversammlung sagten 86,9 Prozent "Ja" zur neuen Verfassung. Das entspricht fast drei Vierteln der wahlberechtigten Gesamtbevölkerung.

Vor wenigen Minuten gab Kubas nationale Wahlkommission (CEN) das Ergebnis des gestrigen Verfassungsreferendums auf Kuba bekannt: Demnach stimmten 86,85 Prozent der Wähler mit „Ja“ zur neuen Verfassung, womit diese mit großer Mehrheit an der Urne angenommen wurde. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 84 Prozent. Damit erhält das sozialistische Kuba erstmals seit 1976 eine komplett neue „Magna Charta“.

Constitucion CubaMehr als acht Millionen Bürger waren am Sonntag in Kuba zur Abstimmung über eine neue Verfassung aufgerufen. Über 25.340 Wahllokale In den 15 Provinzen des Landes waren von 7 bis 18 Uhr (Ortszeit) geöffnet.Die Ergebnisse der Abstimmung sollen am Montagnachmittag bekanntgegeben werden, wie die Nationale Wahlkommission (Comisión Electoral Nacional, CEN) mitteilte.

Um die Wiederherstellung Havannas nach dem Tornado zu unterstützen, der am 27. Januar mehrere Stadtteile getroffen hatte, lieferte Bolivien solidarisch tausend Matratzen und 5.000 Dachblechplatten in die kubanische Hauptstadt.

Beim Empfang der Spende am Dienstag hob Roberto López Hernández, kubanischer Vizeminister für Außenhandel und Auslandsinvestitionen, die Bereitschaft dieses Landes hervor, in Katastrophensituationen mit der Insel zusammenzuarbeiten. Wieder einmal sei Bolivien eines der ersten Länder gewesen, Hilfe anzubieten, wie schon beim Durchzug des Hurrikans Irma, hieß es bei ACN.

Vorsitzender des Ältestenrats der Partei DIE LINKE wird für sein politisches Wirken für Völkerverständigung und Gerechtigkeit ausgezeichnet.

Am 10. Februar 2019 wurde einem überzeugten Revolutionär Tribut gezollt: Der Vorsitzende des Ältestensrats der Partei DIE LINKE und frühere Ministerpräsident der DDR, Hans Modrow, empfing vom Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen, José Ramón Balaguer, den Orden der Solidarität der Republik Kuba.

Gelebte Solidarität: Klinikum Chemnitz gGmbH und das Berufsförderungswerk Chemnitz spenden für Geburtsklinik „Ramón Gonzáles Coro“ in Havanna und Cuba Sí-Agrarprojekte

Eine große Geste der Solidarität aus Chemnitz wird die kleinen Patienten der Geburtsklinik „Ramón Gonzáles Coro“ in Havanna bald erreichen: Am vergangenen Wochenende holten Cuba Sí-Aktivist*innen aus Berlin wertvolle Sachspenden aus der sächsischen Stadt ab. Konkret handelte es sich dabei um 17 Säuglingsbetten, acht Patientenmonitore und einen Defibrilator, die das Klinikum Chemnitz gGmbH bereitgestellt hatte.

In der weitgefassten Struktur des Sonderwahlkreises in Venezuela für das Referendum zur kubanischen Verfassung wurde ein erfolgreicher Probedurchlauf ausgeführt, um die Mechanismen für die Abstimmung anzugleichen, an der am 16. Februar hier etwa 22.300 kubanische Mitarbeiter von 11 solidarischen Missionen teilnehmen werden.

Ein Schiff aus Venezuela ist am Freitag mit Baumaterialien und anderen Ressourcen in der kubanischen Hauptstadt angekommen, um die Aufbauarbeiten nach dem Tornado vom 27. Januar zu unterstützen. Im Hafen von Havanna hießen kubanische und venezolanische Vertreter das Schiff mit den Spenden willkommen, das die freundschaftlichen Bindungen deutlich macht, die beide Regierungen und Völker vereinen, heißt es bei Prensa Latina.

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