Dienstag, 11. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Die Frauen und Männer, die in Kuba Medizin studieren, machen dies nicht, wie es im Rest der Welt üblich ist, indem sie sich auf das Heilen von Krankheiten konzentrieren, sondern um die Gesundheit der Person, der Familie, der Gemeinde ja der Umwelt zu erhalten; durch ihren Humanismus gewinnen sie, wo immer sie hinkommen, die Achtung der Menschen.

Das betonte der für die Lehre zuständige nationale Direktor des Gesundheitsministeriums (Minsap) Dr. Jorge González Pérez am Mittwoch Abend in einer vom kubanischen Fernsehen ausgestrahlten Sondersendung.

Die Regierung der Vereinigten Staaten hat über das State Department angekündigt, dass es eine neue Liste von 26 kubanischen Unternehmen und Filialen gibt, die von US-Restriktionen betroffen sind.  

Der Entschluss wurde gefällt nach der vernichtenden Niederlage der US-Regierung am vergangenen 1. November vor der UNO, als die Welt zum wiederholten Mal die Blockade-Politik des Imperiums gegen Kuba verurteilte. Die Vereinigten Staaten indes, um einen poetischen Ausspruch zu paraphrasieren, sehen weder die Vereinten Nationen, noch hören sie ihnen zu, sie ignorieren sie.

LONDON-   Karl Marx, einem der größten revolutionären Denker aller Zeiten, galt die unerlässliche Ehrung, die ihm am Mittwoch der Päsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez und die ihn begleitende Delegation erwies.

Drei Jahre nach ihrer Abreise, und mit erfüllter Mission, kehrte eine Gruppe von 196 Mitarbeitern des Gesundheitswesens, die sich im Rahmen des Programms Mais Médicos in Brasilien befand, nach Kuba zurück. Seit 2013 waren ca. 20.000 kubanische Ärzte und Pfleger an der Initiative beteiligt, mit der Gesundheitsdienste in entlegene Gebiete und gefährdete Gemeinden Brasiliens gebracht wurden.

In den frühen Morgenstunden dieses Donnerstags begrüßte der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, den Präsidenten des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und die ihn begleitende offizielle Delegation auf der internationalen Rundreise, die ihn zu offiziellen Besuchen nach Russland und in vier asiatische Länder so wie zu Transitaufenthalten in Frankreich und im Vereinigten Königreich geführt hat, am Internationalen Flughafen José Martí.

Die Kommunistische Partei Kubas und das Parlament haben beschlossen, einen Entwurf für eine neue Verfassung jetzt zur Diskussion an die Bevölkerung zu geben und im Februar eine Volksabstimmung durchzuführen. Seit August diskutieren nun die knapp 11,5 Millionen Kubanerinnen und Kubaner in etwa 135.000 Versammlungen und Foren über den Entwurf. Auf diese Weise wird die gesamte Bevölkerung in die Diskussion eingebunden, es werden Änderungen vorgeschlagen, diskutiert, formuliert und abgestimmt. Am Ende soll ein neues „Gesetz der Gesetze“ stehen, das der heutige kubanische Realität besser entspricht als die (1992 und 2002 reformierte) Verfassung von 1976. Schon dieser Diskussionsprozess straft alle Märchen von der „Karibikdiktatur“ Lügen. Zum Vergleich: Das deutsche Grundgesetz wurde nie dem Volk zur Abstimmung vorgelegt, geschweige denn dass Gewerkschaftsvorsitzende, Vertreter von Studierenden, Frauenorganisationen und Nachbarschaftskomitees an der Erarbeitung des Entwurfs mitarbeiteten, wie es in Kuba der Fall ist. Der EU-Verfassungsentwurf von 2005 wurde in Deutschland ebenfalls nicht der Bevölkerung vorgelegt.

LONDON - Im Zuge des Interesses der kubanischen Regierung, die Wirtschafts- und Kooperationsbeziehungen weiter zu stärken und zu diversifizieren und die Beteiligung britischer Unternehmen an den Entwicklungs- und Investitionsplänen unseres Landes zu fördern, führte der Präsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel Bermúdez am Dienstagmorgen ein Gespräch mit der Vereinigung „Initiative Cuba“.

Kuba benötigt keinerlei Tricks und auch keine Vorschläge von außen, um vor der Welt deutlich zu machen, dass das Volk durch eigenes Einvernehmen regiert. Der Grund dafür, der durch Fakten sichtbar wird, ist darin begründet, dass wir zusammen auf den Sozialismus zumarschieren, der aus seiner Natur heraus demokratisch ist und der den Massen das Recht gibt, über sich zu entscheiden.

In unserem Fall werden die Sehnsüchte in der Perfektionierung der aktuellen Gesellschaft durch die Verstärkung des höchsten corpus juris, in dem an jenen Rechten festgehalten wird, die die soziale Gerechtigkeit und die Achtung vor der Würde inmitten all jener Ereignisse beibehält, die das Leben mit sich bringt.

Tage intensiver Arbeit und positive Ergebnisse kennzeichneten die Rundreise des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez, die in nach Russland und in vier Länder Asiens geführt hatte. Sie endete am Sonntag in Laos und bevor er nach Havanna zurückkehrte, traf er zu einem Besuch in London ein, wo er eine Zwischenlandung hatte.

Kurz nach seiner Ankunft in der Hauptstadt des Vereinigten Königreiches traf der kubanische Staatschef mit dem zweiten Mann der britischen Regierung, Finanzminister Philip Hammond zusammen, mit dem er sich über aktuelle Themen der bilateralen Agenda austauschte.

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