09 | 12 | 2019

Fidel Castro 1992 in Rio de Janeiro. Screenshot: YoutubeFidel Castro 1992 in Rio de Janeiro. Screenshot: YoutubeRede des kubanischen Präsidenten Fidel Castro auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung am 12. Juni 1992 in Rio de Janeiro:

Eine bedeutende biologische Gattung ist aufgrund der schnellen und fortschreitenden Beseitigung ihrer natürlichen Lebensbedingungen vom Aussterben bedroht: der Mensch.

Wir werden uns jetzt dieses Problems bewusst, wo es fast zu spät ist, es zu verhindern.

Es muss darauf verwiesen werden, dass die Konsumgesellschaften die Hauptverantwortlichen für die grauenhafte Vernichtung der Umwelt sind. Sie entstanden aus den ehemaligen Kolonialmetropolen und der imperialen Politik, die ihrerseits die Rückständigkeit und die Armut verursachten, welche heute die immense Mehrheit der Menschheit geißeln. Sie verbrauchen zwei Drittel des Metalls und drei Viertel der Energie, die auf der Welt erzeugt werden, obwohl sie nur 20 Prozent der Weltbevölkerung darstellen. Sie haben die Meere und Flüsse vergiftet, die Luft verschmutzt, die Ozonschicht geschwächt und Löcher in ihr verursacht, haben die Atmosphäre mit Gasen angereichert, die die klimatischen Bedingungen beeinträchtigen, was katastrophale Auswirkungen hat, die wir schon zu spüren beginnen.

Während der ganzen Woche hat der kubanische Präsident bei seinen intensiven Arbeitsbesuchen in den Provinzen besonders die Maßnahmen verfolgt, die sich aus der augenblicklichen energetischen Situation ergeben. Diese eingehende Überprüfung ermöglichte ihm zu sondieren, wie es dem Volk und der Führung gelungen ist, die Auswirkungen der Politik Washingtons, mit der verhindert werden soll, das Kraftstoff in unser Land gelangt, zu reduzieren.

Mit Erstaunen und Ärger muss die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) zur Kenntnis nehmen, dass Postfinance per Ende August den Zahlungsverkehr nach Kuba komplett eingestellt hat. Das Finanzinstitut ist eine Tochtergesellschaft der Post-Gruppe, alleiniger Aktionär und somit Eigentümer der Post ist der Bund. PdA Nationalrat Denis de la Reussille hält in seiner Interpellation fest: «Entweder traf das Unternehmen eine Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen, ohne den Eigentümer zu informieren, oder es erhielt den Auftrag, jedoch ohne dies zu kommunizieren.»

Der Genosse will wissen, ob der Bund die Anweisung gab. Falls nicht, stellt sich eine andere Frage: « Wie kann PostFinance dann einen solchen Entscheid mit grossen politischen Auswirkungen treffen, ohne ihn mit dem Eigentümer abzusprechen?» Die PdAS wartet gespannt auf die Antworten.

Pinar del Río – „Wir werden nicht den Schlaf verlieren. Unser Volk wird weiterhin glücklich, fleißig, kreativ und fröhlich sein, und das ist Teil des Willens, den wir bekundet haben, um nicht aufzugeben.“

Dies erklärte der Präsident des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, in dieser Provinz während eines Treffens, auf dem die in diesem Territorium angesichts der komplexen Energiesituation im Landergriffenen Maßnahmen bewertet wurden.

Um die notwendige Abstimmung zwischen Bewegungen, Organisationen und Gruppen zu erörtern, deren Schwerpunkt des Kampfes die Konfrontation mit dem Imperialismus sei, beruft das kubanische Kapitel der Sozialen Bewegungen für den 1. bis 3. November in den Kongresspalast von Havanna das Anti-Imperialistische Solidaritätstreffen für Demokratie und gegen Neoliberalismus ein.

Das Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Kubas, Ulises Guilarte de Nacimiento, Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsverbandes, katalogisierte das Treffen als Ausübung einer breiten und massiven Mobilisierung der öffentlichen Meinung und der Gesprächspartner der Linken der Welt und der Region zur Unterstützung unserer Revolution.

Der September wird in diesem Jahr auch ohne Hurrikan ein schwieriger Monat für Kuba. Gestern Abend kündigte Präsident Miguel Díaz-Canel in einer Sondersendung des kubanischen Fernsehens Sparmaßnahmen an, die in Folge akuter Engpässe bei der Lieferung von Treibstoff notwendig wurden. Neben Stromabschaltungen wird es auch zu Einschränkungen beim Transport kommen, ab Oktober soll sich die Situation jedoch wieder schrittweise normalisieren.

Kein Anschluss unter dieser Nummer... Screenshot: RedGlobeKein Anschluss unter dieser Nummer... Screenshot: RedGlobeUnmittelbar vor Beginn der Ansprache des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel hat das »soziale Netzwerk« Twitter am Mittwoch (Ortszeit) die Konten mehrerer kubanischer Medien abgeschaltet. Betroffen sind unter anderem die Angebote der Tageszeitung Granma (@granma_digital), das Onlineportal Cubadebate (@cubadebate), der Rundfunksender Radio Rebelde (@radiorebeldecu) sowie das Portal der Fernsehsendung Mesa Redonda (@mesaredondacuba). Auch auf Facebook waren Angebote kubanischer Medien und Journalisten von Sperrungen betroffen.

Trotz der verzweifelten Versuche der Vereinigten Staaten, die Handelszusammenarbeit zwischen Kuba und anderen Ländern einzudämmen, versicherte der Vizeminister für Industrie José Gaspar Álvarez Sandoval am Mittwoch gegenüber Granma, dass nichts das Bündnis zwischen Kuba und Russland aufhalten könne.

Ergebnisse dieses Zusammenschlusses seien bereits abzusehen, sagte Álvarez, und ein Beweis dafür sei das erste gemischte Unternehmen zwischen Kuba und Russland, das Verbundwerkstoffe für das Bauwesen herstellen wird und dessen Zulassung kürzlich in der Hauptstadt bestätigt wurde.

Die Vorteile, die eine normale Beziehung zwischen den USA und Kuba mit sich bringen würde und die Opposition gegen die Wirtschaftsblockade der US-Regierung gegen die Insel wurden an diesem Mittwoch auf der II. Bilateralen Agrarwirtschaftskonferenz hervorgehoben, die bis zum Freitag in Havanna tagt.

Paul Johnson, Ko-Präsident der Agrarkoalition USA-Kuba bestätigte in seiner Rede, dass die in dieses Programm eingebundenen US-Amerikaner trotz der derzeit komplexen politischen Situation zwischen den beiden Nationen die von der US-Regierung gegen Kuba verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade anprangern und versicherte, dass der Handel mit der Insel für beide Teile von großem Nutzen sein könnte.

Der Vorsitzende des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Dienstagnachmittag Genossen Hoang Trung Hai, Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Vietnams und Sekretär der Partei in Hanoi, der auf Einladung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas das Land besucht. Während seines Aufenthalts wird er ein umfassendes Arbeitsprogramm absolvieren, das Treffen mit Führungskräften der Partei und gesellschaftlicher Organisationen sowie Besuche von Stätten historischer und sozioökonomischer Bedeutung umfasst.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrates, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Montag die Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Hon. Dr. Frau Federica Mogherini anlässlich ihres offiziellen Besuchs in unserem Land.

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