Mittwoch, 20. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

fg brd kuba fahneAm 19. April werden die Abgeordneten der kubanischen Nationalversammlung einen neuen Präsidenten wählen. Die Tatsache, dass der Inhaber dieses Amtes zum ersten Mal seit seiner Einführung im Jahr 1976 weder Fidel noch Raúl Castro heißen wird, ist hierzulande so interpretiert worden, dass in Kuba eine »Ära« zu Ende gehe.

Petra Wegener, Vorsitzende der 1974 gegründeten Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba, erklärt dazu: »Die seit 1959 fortdauernde kubanische Revolution stellt mit der Übergabe der Präsidentschaft wieder einmal ihre Fähigkeit unter Beweis, sich selbst zu aktualisieren. Dabei gibt sie ihre Grundausrichtung nicht auf: ein alternatives Gesellschaftsmodell weiter zu entwickeln dessen Entwicklung in Kuba selbst bestimmt wird.«

Der Staatsrat der Republik Kuba beschloss in Anwendung der ihm verliehenen Befugnisse, den Beginn der Konstituierenden Sitzung der IX. Legislatur der Nationalversammlung der Volksmacht im Kongresspalast in Havanna auf Mittwoch 18. April 2018 um 9 Uhr festzulegen.

Ansprache von Bruno Rodríguez Parrilla, Minister für Auswärtige Beziehungen Kubas, beim Amerikagipfel in Lima

Übersetzung der stenographischen Version des Staatsrats

Sehr geehrter Herr Martín Vizcarra Cornejo, Präsident der Republik Peru,
sehr geehrte Staats-und Regierungschefs,

ich zolle dem peruanischen Volk Tribut, mit dem uns seit den Unabhängigkeitskriegen und in den gemeinsamen Bemühungen im Bereich der Gesundheit sowie angesichts von Naturkatastrophen innige Bande vereinen.

Antwort des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez Parrilla an den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten, Mike Pence, beim 8. Amerikagipfel am 14. April 2018 in Lima, Peru

Der Herr Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika scheint schlecht informiert zu sein, er ignoriert die Realität, verbirgt die Wahrheit.
Ich möchte Herrn Pence direkt fragen, ob sich seine Regierung in ihrer Politik gegenüber Lateinamerika von der Monroe-Doktrin leiten lässt oder nicht.
Ich möchte mit Worten von Bolivar antworten: „Die Vereinigten Staaten scheinen von der Vorsehung dazu bestimmt zu sein, Amerika im Namen der Freiheit mit Elend zu überziehen.“

Der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla traf heute in der peruanischen Hauptstadt ein, wo am Abend der VIII. Amerikagipfel eröffnet wird.

Es ist das zweite Mal, dass Kuba an dem Treffen der Hemisphäre teilnimmt. Das erste Mal war in Panama im Jahr 2015. Von den ersten sechs Auflagen des Mechanismus, der 1994 in Miami ins Leben gerufen wurde, war die Insel auf Druck Washingtons ausgeschlossen.

Behörden der Vereinigten Staaten und Kubas beendeten am gestrigen Mittwoch in Washington eine technische Zusammenkunft von zwei Tagen über ihre bilaterale Zusammenarbeit in Fragen der Landwirtschaft, verlautbart die Agentur Prensa Latina.

Laut einer Note der kubanischen Botschaft in den USA diente das Treffen dazu,den Zustand der Umsetzung der Memoranden zur Übereinkunft in Fragen der Landwirtschaft, sowie der Tier- und Pflanzengesundheit zu überprüfen, die beide Länder unterzeichnet haben.

Inmitten einer scheinbaren Ruhe in der peruanischen Hauptstadt Lima, in der der Amerikagipfel und dessen Parallelforen nur in einen lokalen Medien zu existieren scheinen, kann man leicht feststellen, dass die kubanische Jugend Hauptziel der Angriffe seitens der Vertrteter der Rechten ist, die an den Parallelforen zum VIII. Amerikagipfel teilnehmen und sie organisieren.

Guantánamo - In dieser Provinz wurden insgesamt 36.743 von den Hurrikans Matthew und Irma betroffene Häuser wiederhergerichet, was 83,8% der beschädigten Wohnsubstanz ausmacht.

Dies wurde bei einer Kontrollsitzung bekannt gegeben, die von Armeekorpsgeneral Ramón Espinosa Martín, Mitglied des Politbüros und stellvertretender Minister der Revolutionären Streitkräfte, geleitet wurde.

fg brd kuba fahneWie die Tageszeitung »junge Welt« in Ihrer Ausgabe vom 7./8. April 2018 berichtet, hat die Postbank, bei der ihr herausgebender Verlag 8. Mai ein Konto führt, sich geweigert, eine Überweisung auf das Konto der kubanischen Zeitung »Granma Internacional« durchzuführen.

Sowohl die junge Welt als auch die Granma Internacional sind Medienpartner der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba. Damit handelt es sich um den dritten Vorfall innerhalb weniger Monate, bei dem diese älteste Organisation der Kuba-Solidarität direkt oder indirekt von der extraterritorialen Anwendung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA gegen Kuba betroffen ist.

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