Samstag, 23. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro Moros schloss am Sonntagabend einen Besuch in Kuba ab, bei dem die engen Bande der Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern ratifiziert wurden. Maduro wurde vom Außenminister Kubas, Bruno Rodríguez Parrilla, am Internationalen Flughafen José Martí verabschiedet.

Während seines Aufenthalts in Kuba, der dazu bestimmt war, die gemeinsamen Pläne zu ratifizieren und neue Ideen für die Integration und Entwicklung beider Völker zu fördern, traf Maduro im Palast der Revolution mit dem Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel, zusammen.

Rede des Compañero Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrats bei der konstituierenden Sitzung der IX. Legislaturperiode
(Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

Genosse Abgeordneter Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas,

Mitbürger,

ich werde hier im Namen aller Kubanerinnen und Kubaner sprechen, die wir heute ein neues Mandat im Dienst einer Nation beginnen, deren Geschichte uns stolz macht, nicht nur diejenigen, die in diesem Land geboren wurden, sondern auch Millionen von Söhnen und Töchtern Amerikas und der Welt, die sie als ihre eigene schätzen und respektieren.

dkp logo neuDie Deutsche Kommunistische Partei (DKP) gratuliert dem kubanischen Volk zur Wahl von Miguel Díaz-Canel zum Präsidenten der Republik Kuba. Er folgt Raul Castro, der über 10 Jahre die Geschicke des sozialistischen Landes leitete und weiter als Vorsitzender der Kommunistischen Partei Kubas für die Weiterentwicklung des kubanischen Sozialismus seine Erfahrung und Kampfgeist einsetzen wird.

fg brd kuba fahneMiguel Mario Díaz-Canel Bermúdez wurde zum Präsidenten der Republik Kuba gewählt. Die Wahl erfolgte durch 605 Abgeordneten, die am 11. März als Vertreterinnen und Vertreter der Bevölkerung in die Nationalversammlung gesandt wurden.

Petra Wegener, Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba erklärt dazu: »Die Umstände des Wechsels an der Spitze des kubanischen Staates zeigen, dass die kubanische Revolution über eine erheblich größere gesellschaftliche Verankerung verfügt, als oftmals im Ausland wahrgenommen.«

Führungspersönlichkeiten der Welt, politische Persönlichkeiten und Organisationen verschiedener Länder beglückwünschten Compañero Miguel Díaz-Canel nach seiner Wahl zum Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas.

Einer der ersten Gratulanten war der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, der die Insel „ für die tadellose, demokratische und partizipative Entwicklung bei der Ernennung ihrer legislativen und exekutiven Behörden“ beglückwünschte.

Laut einem vom venezolanischen Außenministerium verbreiteten Kommuniqué habe der Staatschef gesagt, dass „Präsident Díaz-Canel und Kuba in den kommenenden Monaten und Jahren auf die uneingeschränkte Unterstützung des Präsidenten Maduro und der Bolivarianischen Revolution bei den Herausforderungen und den Kämpfen für soziale Gerechtigkeit und menschliche Entwicklung in dieser turbulenten Welt zählen können.“

granmaAm Morgen dieses 19. April, dem historischen Tag, an dem nicht nur der ersten Niederlage des Yankee Imperialismus in Amerika gedacht wird, sondern an dem auch eine neue Regierung die Führung Kubas übernimmt, wird deutlich, dass so auf der höchsten Ebene des Landes die Kontinuität des Erbes der historischen Generation, die die Revolution begründet hat, durch die neuen Generationen gewahrt wird; an diesem Tag hielt der Präsident des Staats- und des Ministerrats Compañero Miguel Mario Díaz-Canel Bermúdez seine erste Rede.

cuba wappenMiguel Díaz Canel ist der neue Präsident Kubas. 603 der 604 Abgeordneten der Nationalversammlung (99,83 Prozent) stimmten für den fast 58jährigen. Er steht damit an der Spitze des Staats- und Ministerrates, während die Führung der Kommunistischen Partei Kubas bis auf weiteres bei Raúl Castro verbleibt. Dieser hatte im Dezember bekräftigt, dass er nicht für eine dritte Amtszeit als Staatschef kandidieren werde.

Erster Vizepräsident ist Salvador Valdés Mesa, der bis 2013 an der Spitze des kubanischen Gewerkschaftsbundes CTC gestanden hatte. Weitere Vizepräsidentinnen und -präsidenten sind Ramiro Valdés Menéndez, Roberto Morales Ojeda, Gladys Bejerano Portela, Inés María Chapman Waugh und Beatriz Johnson Urrutia.

Wir dokumentieren eine Stellungnahme des kubanischen Außenministeriums:

Die Regierung Kanadas hat die Entscheidung getroffen, ihrer Botschaft in Havanna eine Mission ohne Begleitung von Familienangehörigen zuzuordnen als Resultat der, wie es heißt, Krankheitssymptome, von denen einige ihrer Diplomaten im Jahre 2017 berichteten.

die linke„Mit der heutigen Wahl eines neuen Staats- und Regierungschefs in Kuba neigt sich die Ära Castro ihrem Ende zu. Das sozialistische Kuba musste sich in dieser Zeit nicht nur gegen unzählige Angriffe und Terrorakte verteidigen, die maßgeblich von den USA ausgingen. Die sozialistische Regierung hat es zudem unter schwierigsten Bedingungen geschafft, Sozialsysteme aufzubauen, die in Lateinamerika ihresgleichen suchen. Deswegen ist Kuba heute bei vielen Menschen in den Ländern des Südens zu Recht ein Vorbild“, sagt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag.

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