Dienstag, 25. September 2018
Solidaritätsanzeige

Gegen die Blockade!Gegen die Blockade!Am 01.12.2011 sollte im Deutschen Bundestag auf Antrag der Fraktion der Partei Die Linke (PDL) zum Thema »Für eine Normalisierung der Beziehungen der Europäischen Union zu Kuba« diskutiert werden. Es wurde in mehrfacher Hinsicht eine Gespensterdebatte. Einerseits war den Damen und Herren das Verhältnis zu diesem Drittweltland gerade nur so viel wert, dass sämtliche Reden ausschließlich zu Protokoll gegeben wurden. Andererseits verströmen die Inhalte zahlreicher Beiträge einen so gespenstischen Hauch von 50er Jahre – Propaganda, dass es einen schaudern kann.

Foto: Opspin / flickr.comFoto: Opspin / flickr.comDer Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (United Nations Population Fund, UNFPA) hat in seinem kürzlich präsentierten Weltbevölkerungsbericht 2011 klar aufgezeigt, dass Kuba das Land mit der besten humanitären Entwicklung in Lateinamerika ist. Der Vorsprung gegenüber den anderen Ländern Lateinamerikas und der Karibik beträgt demnach ein Vierteljahrhundert. Dafür ausschlaggebende Faktoren sind die niedrige Kindersterblichkeitsrate (5,8 auf 1000 Lebendgeburten), die hohe Lebenserwartung (Männer: 77 Jahre, Frauen: 81 Jahre), der Zugang zu Gesundheitsversorgung (91 Prozent) und Bildung (100 Prozent) sowie die Alphabetisierungsrate (100 Prozent bei beiden Geschlechtern). Alle Werte sind ähnlich wie jene der industrialisierten Länder oder übertreffen sie.

Die Welt gegen die BlockadeDie Welt gegen die BlockadeZum zwanzigsten Mal in Folge hat die UN-Vollversammlung in New York einer von Kuba vorgelegten Resolution gegen die seit einem halben Jahrhundert von den USA gegen die Insel aufrechterhaltenen Blockade zugestimmt. 186 Länder votierten für die Verurteilung, nur die USA und Israel stimmten für deren Aufrechterhaltung. Es gab drei Enthaltungen von Mikronesien, Palau und den Marshall-Inseln. Libyen und Schweden beteiligten sich nicht an der Abstimmung. In der Debatte hatten sich zuvor Staatenbünde wie die Karibikgemeinschaft CARICOM oder die Bewegung der Nichtpaktgebundenen an die Seite Kubas gestellt.

Fidel CastroFidel CastroVor etwas mehr als acht Monaten, am 21. Februar diesen Jahres, habe ich voller Überzeugung erklärt: »Der Plan der NATO ist, Libyen zu besetzen.« Unter diesem Titel habe ich erstmals dieses Thema in einer Reflexion behandelt, deren Inhalt die Frucht meiner Phantasie zu sein schien. Ich werde in diesen Zeilen die Elemente einführen, die mich zu dieser Schlußfolgerung gebracht hatten.

NATO zerschlagen!NATO zerschlagen!Diese brutale Militärallianz ist zu dem hinterhältigsten Repressionsinstrument der Menschheitsgeschichte geworden.

Die NATO hat diese globale Repressionsrolle übernommen, sobald die UdSSR, die den USA als Vorwand für ihre Schaffung gedient hatte, aufgehört hatte zu existieren. Ihr verbrecherisches Ziel liess sie sich in Serbien patentieren, einem Land slawischen Ursprungs, dessen Volk so heldenhaft im Zweiten Weltkrieg gegen die Nazi-Truppen gekämpft hatte.

Fidel Castro und Hugo ChávezFidel Castro und Hugo ChávezGestern sprach ich über jenes mit dem Imperium verbündete Venezuela, in dem Posada Carriles und Orlando Bosch die brutale Explosion eines Flugzeuges von Cubana während des Flugs organisierten, die den Tod und das Verschwinden aller seiner Passagiere verursachte, einschließlich der Fecht-Jugendmannschaft, die bei der von jenem Land ausgetragenen Meisterschaft von Mittelamerika und der Karibik alle Goldmedaillen gewonnen hatte. Jetzt, während der Panamerikanischen Spiele in Guadalajara, kommt uns die Erinnerung an diese Jugendlichen und stimmt uns traurig.

Fidel CastroFidel Castro(Erster Teil)

Granma und Juventud Rebelde, Presseorgane der Partei und der Jugendorganisation, haben vor zwei Tagen, d.h. am 14. Oktober, eine mutige und energische Botschaft von René Gonzalez, Held der Republik Kuba, an das kubanische Volk veröffentlicht, nachdem er die widerliche und gehässige, ungerechte Strafe von 13 Jahren abgesessen hat, und dies isoliert, wie die anderen vier Patrioten, die längere Strafen in Gefängnissen absitzen, die hunderte Meilen getrennt voneinander liegen. Die unerschütterliche Standhaftigkeit von jedem von ihnen hat keinen einzigen Augenblick gewankt, selbst dann nicht, als sie wiederholt in Einzelhaftzellen - echten Gräbern, ohne jegliche Bewegungsmöglichkeit -  waren, in die sie auf Beschluss der „Yankee-Justizgerechtigkeit“ gesteckt wurden, und dies ohne jeglichen Delikt oder Beweis.  In einem hat sich jene „Justizgerechtigkeit“ jedoch nicht geirrt – in der Auswahl der Art Männer, die sie bestrafte.

Freiheit für die Cuban Five!Freiheit für die Cuban Five!Am 7. Oktober wurde der antiterroristische Kämpfer René González Sehweret nach 13 langen Jahren ungerechtfertigter Haft von dem Strafanstalt Marianna im Norden von Florida in den Vereinigten Staaten entlassen.

Seit seiner Verurteilung im September 1998 haben René González sowie seine Genossen Gerardo Hernández Nordelo, Ramón Labañino Salazar, Antonio Guerrero Rodríguez und Fernando González Llort unter grausamen und erniedrigenden Haftumständen gelitten und Unterdrückungen und Missbräuche jeder Art, sogar die Trennung von ihren Familien überstanden. All der Hass, dem sie zum Opfer gefallen sind, hat ihre Überzeugungen nicht brechen können und mit außergewöhnlichem Stoizismus und einer bewundernswerten Standhaftigkeit haben sie immer einen vorbildlichen Verhalten als Genfangener gehalten.

Trauernde Angehörige 1976Trauernde Angehörige 1976Am 6. Oktober 1976, vor 35 Jahren, kam es zum ersten Terroranschlag auf ein Passagierflugzeug. Zwei Zeitbomben zerrissen ein cubanisches Flugzeug in der Luft, es stürzte bei Barbados ins Meer und alle 73 Insassen wurden getötet. Unter den Todesopfern befand sich die cubanische Jugendfechtmannschaft, die erst wenige Stunden zuvor die zentralamerikanische Meisterschaft in Caracas gewonnen hatte.

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