Montag, 10. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

bloqueo cubaDie USA haben sich auf eine neue Taktik verlegt, um ihre jährliche Abstimmungsniederlage gegen Kuba bei der UN-Vollversammlung zumindest zu verzögern. Mit acht Änderungsanträgen verhinderte Washingtons Vertretung am Mittwoch in New York, das wie geplant über die Resolution abgestimmt werden konnte, mit der einmal mehr die US-Blockade gegen Kuba verurteilt wird. Sie sollte am Donnerstag nachgeholt werden. Im vergangenen Jahr hatten 191 Länder für den von Havanna eingebrachten Text votiert, nur zwei – die USA und Israel – stimmten dagegen.

FÜR die Regierung der Vereinigten Staaten hat es bei ihren Versuchen, die Feindseligkeit gegen Kuba zu steigern, keine Grenzen gegeben. Dies erklärte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla im UN-Hauptquartier. Ein paar Stunden, bevor die UN-Generalversammlung zum 27. Mal über die Resolution gegen die Blockade abstimmen lässt, prangerte Rodríguez an, dass die US-Delegation die Generalversammlung gezwungen habe, sich zu acht Änderungsanträgen zu äußern, die alle aggressiv gegen Kuba sind und die Sache der Menschenrechte und der Ziele der nachhaltigen Entwicklung manipulieren.

Wortmeldung Venezuelas im Namen der Blockfreien:

Venezuela stellt fest, man solle für das kubanische Projekt in seiner Originalversion stimmen und die von den USA vorgeschlagenen Änderungen zurückweisen.

Der Vertreter Ägyptens für die Gruppe der 77 + China:

Die Gruppe beklagt, dass die Blockade nach 6 Jahrzehnten immer noch in Kraft ist und sich verschärft. Der Sprecher erinnert an die gemachten Fortschritte in den Beziehungen USA – Kuba unter der vorigen US-Administration und die Rückschritte unter der jetzigen. Die Gruppe wiederholt ihre Haltung der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten, stellt negative Auswirkungen der Blockade heraus, u. a. Reisebeschränkungen für US-Bürger, enorme finanzielle Verluste und Schäden für die kubanische Wirtschaft. Die Gruppe fordert dauerhafte Aufhebung der Blockade.

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, traf sich am Dienstagvormittag mit dem Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro Moros, der zu einem Besuch in Kuba weilte.

Am gestrigen Nachmittag begaben sich Armeegeneral Raúl Castro Ruz und José Ramón Machado Ventura, Erster bzw. Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas zum Internationalen Flughafen José Martí, um den Präsidenten des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, zu verabschieden, der zu einer Reise in mehrere Länder Europas und Asiens aufbrach.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, empfing am Montagnachmittag den Präsidenten der Republik Panama, Seine Exzellenz Herrn Juan Carlos Varela Rodríguez, der zu einem offiziellen Besuch in Kuba weilt.

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am gestrigen Vormittag den Präsidenten der Republik El Salvador, den Compañero Salvador Sánchez Cerén, der Kuba einen offiziellen Besuch abstattet.

Während des brüderlichen Treffens brachten beide Amtsinhaber ihre Zufriedenheit über den guten Zustand der bilateralen Beziehungen zum Ausdruck, die die Freundschaft zwischen beiden Völkern reflektieren, und bekundeten ihr Interesse, diese in Bereichen wie den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen und der Kooperation weiter zu intensivieren. Auch sprachen sie über Themen der internationalen Agenda.

Der Stadthistoriker von Havanna Eusebio Leal Spengler wurde in New York mit dem Hadrian Award geehrt, den ihm der World Monuments Fund (WMF) für „seine heroischen Anstrengungen bei der Erhaltung und Restaurierung von Alt-Havanna“ gewährt, eine der schönsten und am besten erhaltenen Altstädte in unserem Kontinent, die im Jahr 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Die Vereinigten Staaten inszenieren ein neues politisches Manöver gegen Kuba. Es handelt sich dabei um ein weiteres haltloses und abenteuerliches Scharmützel, um die Unterstützung zu schwächen, die die internationale Gemeinschaft jedes Jahr der Vorlage des Resolutionsprojekts „Notwendigkeit, die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba zu beenden“ bietet.

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