Sonntag, 17. Dezember 2017
Solidaritätsanzeige

Artikel von Fidel CastroDas unsichere Schicksal der menschlichen Gattung – Eine enorme Unwissenheit umgibt nicht nur diese Erfahrung, sondern auch ihre unendlichen Formen. Sogar die Fingerabdrücke der eineiigen Zwillinge, die aus dem selben Bauch stammen, differenzieren sich im Laufe der Jahre. Nicht von ungefähr betrügen sich die Vereinigten Staaten, das mächtigste imperialistische Land, das je existiert hat, selbst, wenn sie als Doktrin einen Absatz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte übernehmen, in dem es heißt: »Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.«

Artikel von Fidel CastroDie spanischen Könige brachten den Eroberern und Eigentümern, deren Spuren in den Runddörfern blieben, die denen zugewiesen wurden, die im Sand der Flüsse nach Gold suchten, eine missbräuchliche und peinliche Form der Ausbeutung mit, deren Überbleibsel an vielen Orten des Landes aus der Luft auszumachen sind.

Der Tourismus besteht heute zu einem Großteil darin, die Schönheiten der Landschaft zu zeigen und die exquisiten Lebensmittel unserer Meere zu kosten, solange dies mit dem Privatkapital der großen ausländischen Konzerne geteilt wird, deren Gewinne nur dann irgendeiner Aufmerksamkeit wert sind, wenn sie Milliarden Dollar pro Kopf erreichen.

fidels kommentareTraurigerweise haben fast alle Religionen die zerstörerische Tatsache der Kriege und ihre schrecklichen Folgen beklagen müssen. Diesen Aufgaben mussten sie ihre größten Energien widmen. Die einzigartige Bedeutung des Treffens zwischen Papst Franziskus und Seiner Heiligkeit Kyrill in Havanna liegt darin, dass sie die Hoffnung der Völker der Welt erweckt hat.

Fidel Castro und Nicolás Maduro. Foto: Archiv Cubadebate / Estudios RevoluciónWir dokumentieren nachstehend in einer von der kubanischen Tageszeitung »Granma« veröffentlichten Übersetzung das Schreiben des früheren kubanischen Staatschefs Fidel Castro an den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro:

Lieber Nicolas,

ich schließe mich der einhelligen Meinung derer an, die Dich zu Deiner sofort nach Bekanntwerden des Abstimmungsergebnisses gehaltenen brillanten und mutigen Rede vom Abend des 6. Dezember beglückwünscht haben.

In der Weltgeschichte kam die höchste Stufe des politischen Ruhms, den ein Revolutionär erreichen konnte, dem berühmten venezolanischen Kämpfer und Befreier Amerikas, Simón Bolívar, zu, dessen Name bereits nicht mehr nur diesem Bruderland gehört, sondern allen Völkern Lateinamerikas.

Granma, 13. August 2015Pünktlich zu seinem 89. Geburtstag am heutigen 13. August veröffentlichte die Tageszeitung »Granma« einen neuen Artikel des früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro. Wir dokumentieren nachstehend die deutschsprachige Übersetzung.

Zu schreiben ist eine Art nützlich zu sein, wenn man in Betracht zieht, dass unsere leidgeprüfte Menschheit angesichts der unglaublichen Ignoranz, die uns alle umgibt, mit Ausnahme der Forscher, die in den Wissenschaften eine befriedigende Antwort suchen, besser und umfangreicher gebildet sein sollte. Ein Wort schließt in wenigen Buchstaben seinen unendlichen Inhalt ein.

Tag der BefreiungAm 9. Mai wird der 70. Jahrestag des Großen Vaterländischen Krieges begangen. Aufgrund der Zeitverschiebung werden, während ich diese Zeilen schreibe, die Soldaten und Offiziere der Armee der Russischen Föderation voller Stolz mit ihren schnellen und militärischen Schritten, die für sie charakteristisch sind, auf dem Roten Platz in Moskau proben.

Lenin war ein genialer revolutionärer Stratege, der nicht zögerte, die Ideen von Marx anzunehmen und ihre Umsetzung in einem riesigen und nur zum Teil industrialisierten Land in Angriff zu nehmen, dessen proletarische Partei im Angesicht der größten Bedrohung, die der Kapitalismus über die Welt gebracht hatte, zur radikalsten und tapfersten des Planeten wurde. Zum ersten Mal kamen (im Ersten Weltkrieg ab 1914; Anm. d. Red.) Panzer, automatische Waffen, Flugzeuge und Giftgase in Kriegen zum Einsatz und sogar eine berühmte Kanone, die ein schweres Projektil mehr als 100 Kilometer weit feuern konnte, beteiligte sich an dem blutigen Streit.

Gestern schrieb ich über mein Treffen mit den fünf Landsleuten, die den Ehrentitel »Held der Republik Kuba« und den bedeutenden Orden »Playa Girón« erhielten. Es waren 73 Tage seit der Ankunft der kürzlich Freigelassenen in Kuba vergangen. Meiner Meinung nach war zunächst das Treffen dieser fünf Landsleute mit ihren Familien am wichtigsten und eine strenge Untersuchung und medizinische Versorgung dieser wertvollen Compañeros, die aus den Kellern der abscheulichen Gefängnisse des Imperiums kamen, wo sie ungerechte und kriminelle Strafen ertragen mussten, weil sie terroristische Angriffe verhinderten, die das Leben von Jungen oder Mädchen, Männern oder Frauen, Jugendlichen, Erwachsenen oder alten Menschen fordern konnten.

Fidel Castro und die fünf Helden. Foto: Estudio RevoluciónIch empfing sie am Samstag, dem 28. Februar, 73 Tage nachdem sie kubanischen Boden betreten hatten. Drei von ihnen hatten 16 lange Jahre ihres besten Lebensalters damit aufgezehrt, die feuchte, schlecht riechende und ekelhafte Luft der Keller von Yankee-Gefängnisen zu atmen, nachdem sie von käuflichen Richtern verurteilt worden waren. Die anderen beiden, die ebenfalls versucht hatten, die kriminellen Pläne des Imperiums gegen ihr Vaterland zu vereiteln, wurden auch zu langen Jahren brutaler Haft verurteilt.

Die Untersuchungsbehörden, bar jeden elementaren Gefühls für Gerechtigkeit, waren selbst an der unmenschlichen Jagd beteiligt.

Der kubanische Geheimdienst hatte es absolut nicht nötig, die Bewegungen auch nur einer einzigen militärischen Einheit der Vereinigten Staaten zu verfolgen, denn man konnte über die Radioelektronische Forschungsbasis »Lourdes« im Süden der Hauptstadt Kubas alles beobachten, was sich auf unserem Planeten bewegte. Dieses Zentrum war in der Lage, jedes bewegliche Objekt, auch wenn es Tausende von Meilen von unserem Land entfernt war, aufzuspüren.

Kommentare von Fidel CastroKommentare von Fidel CastroLiebe Genossen,

im Jahr 2006 bin ich von meinen Ämtern zurückgetreten. Die Gründe waren gesundheitliche, die nicht mit der Zeit und dem notwendigen Einsatz zur Erfüllung einer Pflicht in Einklang zu bringen waren, die ich mir gestellt hatte, als ich am 4. September 1945, vor 70 Jahren, in diese Universität eingetreten bin.

Ich war kein Arbeiterkind und mir fehlten nicht die materiellen und gesellschaftlichen Ressourcen für ein relativ gemütliches Leben. Ich könnte sagen, dass ich wie durch ein Wunder dem Reichtum entkommen bin. Viele Jahre später erklärte der zweifellos sehr begabte und mit 100 Milliarden Dollar reichste Nordamerikaner einer Agenturmeldung vom vergangenen Donnerstag, 22. Januar, zufolge dass das die Reichen privilegierende Produktions- und Verteilungssystem die Armen von Generation zu Generation zu Reichen machen werde.

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