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Kuba

Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Eine der Nachrichten im Zusammenhang mit der Covid-19, die neben den Todesfällen viele nicht hören wollen, ist die Ansteckung von Gesundheitspersonal, unabhängig von den Ursachen, weil sie die Avantgarde in diesem Kampf um das Leben verkörpern und dabei sogar ihr eigenes riskieren.

Laut einer Pressekonferenz des Gesundheitsministers Dr. José Ángel Portal Miranda gehören von der Gesamtzahl der positiven Fälle dieser Krankheit in Kuba 25 dem Gesundheitspersonal an: 14 Ärzte, acht Krankenschwestern, zwei Techniker und ein Krankenwagenfahrer.

„Alle“, erklärte er, „behalten einen günstigen Krankheitsverlauf bei, mit Ausnahme eines Arztes, der sich in kritisch-stabilem Zustand befindet.“

In Bezug auf die Infektionsquellen sagte er, dass einige außerhalb des Krankenhauses aufgrund des Kontakts mit Ausländern und bestimmten bestätigten Fällen infiziert worden seien; andere bei der Behandlung von Patienten, die scheinbar keine Atemwegsbeschwerden im Zusammenhang mit Covid-19 aufwiesen und auch aufgrund von Verstößen gegen die Sicherheitsbestimmungen.

Auf die Geschehnisse im Zusammenhang mit Patienten eingehend, die keine Anzeichen der Krankheit aufwiesen, erwähnte Portal Mirando zwei Vorfälle, die in der Hauptstadt auftraten: einer im Universitätskrankenhaus Calixto García, das „untersucht wurde und wo wir über alle Bedingungen verfügen, um die Angelegenheit zu beenden und sowohl Patienten als auch das Personal zu schützen“ und ein weiterer „ kleinerer“ im Universitätskrankenhaus Comandante Manuel Piti Fajardo.

Aufgrund dieser Vorkommnisse seien Maßnahmen ergriffen worden wie beispielsweise „Patienten mit Atemwegssymptomen nicht aufzunehmen, auch wenn sie nicht im Verdacht stehen, Covid-19 zu haben, und sie in andere Zentren zu bringen, in denen diese Krankheiten behandelt werden“.

Die Mitarbeiter des Gesundheitswesens, fügte José Ángel Portal hinzu, riskieren täglich ihr Leben, bieten ihre Anstrengungen und ihr Wissen an, verlassen ihre Familien, durchleben anstrengende Tage, arbeiten im 15-Tage-Rhytmus, ohne die Behandlungsorte zu verlassen, und genießen erst danach eine Pause. In Anbetracht von so viel Engagement „ist es wohl nicht zu viel verlangt, dass wir auf uns selbst aufpassen und verantwortlich sind.“

Quelle:

Granma Internacional


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