Mittwoch, 23. August 2017
Solidaritätsanzeige

Giustino di Celmo. Foto: CubadebateIn den Nachtstunden des gestrigen 1. September starb in Havanna im Alter von 94 Jahren Giustino di Celmo, inniger Freund der kubanischen Revolution und unseres Volkes.

Giustino wurde am 24. Dezember 1920 in Salerno, Italien, geboren. Geschäftsmann von Beruf, kam er zum ersten Mal 1992, zusammen mit seinem Sohn Fabio di Celmo, nach Kuba. In den schwersten Jahren der Sonderperiode trotzte er der Blockade und den Drohungen gegen Kuba und brachte dem kubanischen Volk hinsichtlich des Warendefizits Hilfe. Am 4. September 1997 wurde Fabio Opfer eines Terrorakts in der Lobby-Bar des Hotels Copacabana in der Hauptstadt. Das Leben, das er gab, wurde zum Symbol für die jungen Menschen in Kuba und der Welt.

Unter dem Eindruck des Grams und des Schmerzes über die Ermordung seines Sohnes beschloss Giustino di Celmo – Veteran des Zweiten Weltkriegs, antifaschistischer Kämpfer und Mann des Friedens –, für immer in Kuba zu bleiben und widmete die letzten Jahre seines Lebens der Anklage terroristischer Akte gegen Kuba auf den verschiedensten Foren. Er hörte nie auf, für die internationale Solidarität mit Kuba und für die Aufhebung der durch die Vereinigten Staaten verhängten volkermordenden Blockade zu plädieren. Er wurde zum Bannerträger bei der Schlacht für die Befreiung des kleinen Elián González, als dieser von der Miami-Mafia entführt worden war, und für die endgültige Rückkehr der fünf kubanischen Helden, die in US-Gefängnissen grausame und ungerechte Strafen erlitten.

Da er sich völlig mit den Prinzipien und dem Werk der Revolution identifizierte, beantragte er nach dem Verlust seines Sohnes durch ausdrücklichen Willen seinen Eintritt in die Reihen der Kommunistischen Partei Kubas, der ihm im Rahmen einer Ausnahmeregelung am 30. September 1997 gewährt wurde.

Durch das Beispiel, das er gab, besaß Giustino die Zuneigung und Bewunderung des Volkes. Sein Name wird als Vorbild für Solidarität mit Kuba Bestand haben.

Auf den Willen seiner Kinder hin wird sein Leichnam verbrannt und anschließend in sein ursprüngliches Heimatland zurücktransportiert werden.

Quelle: Granma Internacional / RedGlobe

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