11 | 12 | 2019

Die Regierung der Republik Ecuador teilte die Entscheidung mit, die sechs mit dem kubanischen Gesundheitsministerium unterzeichneten Abkommen zu kündigen und nicht zu verlängern.

Die kubanische medizinische Zusammenarbeit in Ecuador begann 1992. Im Juni 2006 wurde der Kooperationsvertrag zum Start der „Operation Milagro“ mit 153 Mitarbeitern unterzeichnet. Durch dieses Programm wurden 168.543 chirurgische Eingriffe durchgeführt, darunter wurden 4.609 Katarakte und 118.575 Pterygien operiert.

Im Januar 2009 wurde anlässlich des offiziellen Besuchs des damaligen Präsidenten Rafael Correa Delgado das Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit der beiden Regierungen im Gesundheitsbereich unterzeichnet.

Am 11. Juni desselben Jahres wurde zwischen dem damaligen ecuadorianischen Vizepräsidenten Lenín Moreno Garcés und dem kubanischen Gesundheitsministerium die Interinstitutionelle Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der psychosozialen, pädagogischen und klinisch-genetischen Studie für Menschen mit Behinderungen unterzeichnet, bekannt als Solidaritätsmission „Manuela Espejo“. Während dieses Programms wurden 825.576 Personen untersucht, von denen 35.257 spezialisierte neurophysiologische und otolaryngologische Beratungen erhielten. 21.062 Patienten wurden klinisch genetisch untersucht.

2013 wurde der Vertrag mit dem ecuadorianischen Institut für soziale Sicherheit (IESS) unterzeichnet, über das 293 kubanische Ärzte verschiedener Fachrichtungen in 52 Einrichtungen des Instituts medizinische Hilfe leisteten.

Kuba hat in Ecuador Hilfe bei Notfällen und Katastrophen geleistet: 1986 aufgrund heftiger Regenfälle, 2001 aufgrund einer Dengue-Epidemie, und bei der Versorgung der Opfer des Erdbebens vom 16. April 2016.

Seit Beginn der medizinischen Zusammenarbeit in diesem Land haben in Ecuador insgesamt 3.565 kubanische Angehörige der Gesundheitsberufe ihre Dienste erbracht. Es gab 6.749.666 ärztliche Konsultationen, 212.360 chirurgische Eingriffe, 3.548 Geburten wurden betreut und 100.084 Impfdosen verabreicht.

Die kubanischen Angehörigen der Gesundheitsberufe haben sich stets daran gehalten, die ihnen vom Gesundheitssystem Ecuadors übertragenen Aufgaben unter strikter Einhaltung des Buchstabens der unterzeichneten Verträge zu erfüllen.

Die jüngsten Kampagnen der Regierung der Vereinigten Staaten zur Diskreditierung und Sabotage der internationalen Zusammenarbeit, die Kuba in Dutzenden von Ländern auf dem Gebiet der Gesundheit leistet, können diese Daten, die den altruistischen Geist und die Solidaritätsbemühungen der kubanischen Kollaborateure belegen, nicht verschleiern.

Derzeit besteht die medizinische Brigade in Ecuador aus 382 Mitarbeitern, die in 23 der 24 Provinzen des Landes anwesend sind.

Die kubanischen Mitarbeiter werden in ihre Heimat zurückkehren, nachdem sie ihren verdienstvollen Beitrag zu dem edlen Zweck geleistet haben, die medizinische Versorgung der ecuadorianischen Bevölkerung gemäß dem von der Weltgesundheitsorganisation propagierten Grundsatz der allgemeinen Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Die kubanischen Fachkräfte deckten defizitäre Fachbereiche im ecuadorianischen Gesundheitssystem ab, wie es seit 1963 freiwillig mehr als 400.000 Fachkräfte in 164 Ländern in diesem Sektor getan haben.

Das Gesundheitsministerium der Republik Kuba bekräftigt den Willen, die Zusammenarbeit in diesem Brudervolk fortzusetzen, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Beschlusses der ecuadorianischen Regierung eingestellt wird.

Die VölkerUnseres Amerikas und der Rest der Welt wissen, dass sie sich immer auf die humanistische und solidarische Berufung der kubanischen Fachkräfte verlassen können.

(Ministerium für Gesundheitswesen)

Quelle:

Granma Internacional


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