25 | 01 | 2020

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Raúl Castro und der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel empfingen in der Nacht am Sonntag den Präsidenten Boliviens, der auf seinem Weg nach New York in Havanna einen Zwischenstopp einlegte. In New York wird er an dem Segment auf hoher Ebene der 74. Sitzungsperiode der Vollversammlung der Vereinten Nationen teilnehmen, wie das offizielle Twitter Konto des kubanischen Präsidenten verbreitete.

Auch der Außenminister Kubas Bruno Rodríguez Parrilla traf am Samstag an der Spitze einer Delegation in New York ein, um an der UNO-Vollversammlung teilzunehmen.

Zur kubanischen Delegation gehören außerdem die stellvertretende Außenministerin Anayansi Rodríguez Camejo, der im kubanischen Außenministerium für die USA zuständige Generaldirektor Carlos Fernández de Cossío, die Ständige Vertreterin und Geschäftsträgerin Kubas vor den Vereinten Nationen Ana Silvia Rodríguez Abascal und weitere Beamte des Außenministeriums und der Ständigen Kommission Kubas vor der UNO.

Auch wenn dies nicht in der vom kubanischen Außenministerium verbreiteten Mitteilung erscheint, ist es wahrscheinlich, dass die Delegation vor der UNO die ungerechtfertigte Ausweisung zweier Mitglieder der diplomatischen Mission Kubas vor der UNO seitens der Regierung der USA anprangern wird, weil sie angeblich“ Aktivitäten gegen die nationale Sicherheit der USA durchgeführt haben“.

Zudem bestätigte die Sprecherin des US-State Departments Morgan Ortgaus in ihrem Twitter Konto, dass das diplomatische Korps Kubas vor der UNO in Manhattan verbleiben müsse, dem Teil New Yorks, in dem sich der Sitz der Vereinten Nationen befindet.

Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla brachte über sein Twitter Konto die entschiedene Zurückweisung Kubas angesichts der verleumderischen Beschuldigung und der ungerechtfertigten Maßnahme zum Ausdruck, die sich in die aggressive Eskalation der letzten Monate gegen die Insel einfügten.

„Ich weise kategorisch die ungerechtfertigte Ausweisung von zwei Beamten der Ständigen Mission Kubas vor der UNO und die Verschärfung der Bewegungseinschränkung des diplomatischen Personals und deren Familienangehörigen zurück. Die Anklage, dass sie Handlungen begangen hätten, die mit ihrem diplomatischen Status nicht vereinbar waren, ist eine gemeine Verleumdung.“

Bruno Rodríguez Parrilla warnte, dass die Ausweisung der beiden Diplomaten der Mission Kubas vor der UNO und die Verschärfung der Bewegungseinschränkungen für die verbleibenden das Ziel verfolgten, eine diplomatische Eskalation zu provozieren, die zur Schließung der Botschaften auf beiden Seiten und einer noch weiteren Verschärfung der Blockade führen und Spannungen zwischen beiden Ländern schaffen solle.

Die Ausweisung der kubanischen Diplomaten erfolgt im Rahmen der UNO-Vollversammlung, bei der Staatschefs und Außenminister aus aller Welt zusammenkommen.

Quelle:

Granma Internacional


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