Yaudel Yero Martínez, der nationale Berater für Optometrie und Optik der Kubanischen Mission in Venezuela, hat viele Gründe, um die Wirtschafts,-Handels- und Finanzblockade zurückzuweisen, die die USA dem Vaterland Bolívars aufzwingen und die Kampagne zur Diffamierung der medizinischen Zusammenarbeit Kubas in der Welt, die Trump, Bolsonaro und ihre Gefolgschaft angezettelt haben.

Der junge Mann der aus Manzanillo in der östlichen Provinz Granma stammt, ist der nationale Berater für Optometrie und Optik der Kubanischen Mission in Venezuela. Er kam vor zwei Jahren in dieses südamerikanische Bruderland und konnte bereits die Erfahrung einer ähnlichen Blockade in unserem Land zuückblicken, die vom selben Imperium ausgeht, „auch wenn man jetzt, wie nie zuvor, die negativen Folgen dieser feindseligen Politik spürt“, sagte er, als er das Labor betrat, in dem Brillengläser geschliffen werden, mit denen 330 Optiker des von Chávez und Fidel ins Leben gerufenen Projekts Visuelle Gesundheit versorgt werden.

Die Auswirkungen dieses Projekts

„ Stellen Sie sich vor, in den acht Monaten dieses Jahres wurden 2, 2 Millionen Patienten behandelt. Aber auch wenn alle von ihnen eine Brille benötigen würden und die Regierung sich bemüht, das Problem zu lösen, haben nur etwas über eine Million von ihnen die benötigte Brille erhalten können“, sagt er.

Sowohl die Behandlung als auch die Brillen sind kostenlos und sie richten sich auf Teile der Bevölkerung, die von der wirtschaftlichen Lage des Landes, die sich durch die einseitigen Maßnahmen Trumps noch verschlimmert hat, besonders betroffen sind.

„Zur Zeit ist es sehr schwierig Materialien zu bekommen“, sagt Yeros und er führt dafür Beispiele auf: „Manchmal verfügen wir nicht über die Finanzmittel und wenn diese zur Verfügung stehen, tun sich die Hürden der Geschäftstransaktionen auf, die wegen der Blockade entstehen und dann weigern sich die Banken, die Überweisungen vorzunehmen. Auch der Transfer ist ein Problem, denn man verhindert, dass die Schiffe venezolanische und auch kubanische Häfen erreichen. Man sucht nach Alternativen, aber das lässt die Kosten in die Höhe schnellen.“

Niemand mit gesundem Menschenverstand würde die Vorteile, die die Zusammenarbeit mit Kuba an diesem Projekt mit sich bringt, in Frage stellen und jedem würde klar werden, welchen Schaden die Arroganz der USA bei der einfachen Bevölkerung anrichtet.

Die Gründe für das Projekt

„ Dieses Projekt ist entstanden, als die Bildungsmission mit dem Programm „Yo sí puedo“ begann. Wenn man nämlich die älteren Leute alphabetisieren wollte, musste man zunächst die Probleme lösen, die mit Sehen verbunden waren, denn ganz allgemein benötigt die Mehrheit der Personen über 40 Jahre eine Brille“, erzählt Yeros.

Er erinnert sich, dass es eine Zeit gab, in der 450 Optiker zu dem Projekt gehörten. „ Es war die direkte Antwort der Bolivarischen Revolution auf diese Bedürfnisse, denn es gab wohl zahlreiche private Optiker, aber dort konnten die günstigsten Brillen 80 oder 90 Dollar kosten, unerschwinglich für die schwächsten Teile der Bevölkerung“, führt er aus.

„Um diese vom Kapitalismus ererbten Unterschiede zu entfernen, wurde dieses Projekt der Zusammenarbeit ins Leben gerufen, mit dem bereits über 64 Millionen Patienten behandelt und ebenso viele Brillen ausgehändigt wurden. Dies alles kostenlos. Hinzu kommt die integrale Betreuung der Bedürftigen sowie alle Dienstleistungen, die die Mission Marrio Adentro 1 hier erbringt“, hebt Yero hervor.

Es lohnt sich also diese Dinge zu verteidigen, die dazu beitragen, trotz der Blockade das Licht zurückzubringen und die Sektoren der Gesellschaft sichtbar zu machen, die viele Jahre lang aufgrund der neoliberalen Politik vergessen wurden.

Quelle:

Granma Internacional