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Kuba

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am Dienstag Nachmittag die Teilnehmer der 30. Auflage der Freundschaftskarawane USA-Kuba, die von den Pastoren für den Frieden organisiert und von deren Exekutivdirektorin Gail Walker angeführt wird. Sie besteht aus 34 Teilnehmern, die aus Arizona, Kalifornien, Illinois, Kansas, Louisiana, Michigan, Minnesota, New Jersey, New York, Oregon, Pennsylvania , Washington sowie aus Mexiko und Kanada stammen.

Bei dem Treffen übermittelte Díaz-Canel ihnen die Dankbarkeit der Kubaner für die wertvolle Solidaritätsarbeit, die die Pastoren für den Frieden leisten, die für die edelsten Gefühle des Volkes der USA stehen würden. Die Teilnehmer ihrerseits bekundeten ihre Bereitschaft, diese Karawanen der Liebe und Freundschaft zur Unterstützung unseres Landes weiter zu führen

An dem Empfang nahmen außerdem der Präsident des Instituts für Völkerfreundschaft Fernando González Llort, die Leiterin des Büros zur Betreuung Religiöser Angelegenheiten des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Caridad Diego Bello sowie Vertreter des Martin Luther King Zentrums teil.

Nach ihrer Rundfahrt durch 46 Städte erreichte dieses Projekt ein weiteres Mal Kuba, indem es sich von der Regierung der USA verhängten der Politik der Blockade und der Reisebeschränkungen widersetzt hatte. In ihrer Mehrheit handelt es bei den Teilnehmern um soziale Aktivisten, Gemeindeführer, Studenten, Lehrer und Professoren.

EINE GESCHICHTE DER LIEBE UND SOLIDARITÄT

Auf ihrer Rundreise zeigten die Mitglieder der 30. Karawane in jeder der Städte, die sie besuchten, die Lage unseres Landes auf, die sich durch die Verschärfung der von Washington aufgezwungenen Wirtschafts-Handels- und Finanzblockade verschlimmert hat.

„Wir sind das Risiko eingegangen nach Kuba zu reisen, weil wir in eurer Nähe sein und euch unsere Solidarität ausdrücken wollen“, sagte Gail Walker.

„ Wir sind das Risiko eingegangen, mit Geldstrafen belegt und ins Gefängnis gesperrt zu werden, aber wir gehen es ein, um auf der Seite Kubas zu stehen und unsere Solidarität zum Ausdruck zu bringen“, betonte sie laut Prensa Latina bei der Ankunft auf dem Internationalen Flughafen José Martí .

Gail Walker wurde dort vom Präsidenten des Instituts für Völkerfreundschaft Fernando González und Reverend Raúl Suárez, dem Gründer des Martin Luther King Zentrums empfangen.

Während ihres Aufenthalts in Kuba erwartet die Teilnehmer ein ausgefülltes Programm, das Besuche in den im Januar vom Tornado betroffenen Bezirken in Havanna und bei diversen Gemeindeprojekte beinhaltet; außerdem werden sie Freiwilligenarbeit in der Landwirtschaft leisten.

Die Pastoren für den Frieden reisen seit 1992 auf die Insel und widersetzen sich damit offen dem Verbot, das vom Weißen Haus erlassen wurde und den US-Bürgern Reisen nach Kuba verbietet.

Am 27. November 1992 bezeichnete der historische Führer der Kubanischen Revolution bei einem Treffen, das im Martin Luther King Zentrum stattfand, diese erste Karawane als eine Tat unvergleichlicher Kühnheit. „Ich glaube, dass wenige Dinge durchgeführt wurden, die mutiger waren“.

Tief bewegt erinnerte Fidel an die unliebsamen Erfahrungen, die die Teilnehmer der Karawane auf ihrem Weg bis nach Kuba erlitten hatten. Er brachte die hohe Wertschätzung zum Ausdruck, die das kubanische Volk dieser herausfordernden Geste entgegenbringe, dem Beispiel der Liebe, das von jenen Männern und Frauen ausging.

„Wenn Moses sich einen Weg durch das Meer bahnen konnte, so habt ihr für uns eine Quelle in der Wüste aufgetan“.

Wir Kubaner erinnern uns mit Liebe und Hochachtung der Freundschaft zwischen dem historischen Führer der Kubanischen Revolution und Reverend Lucius Walker.

Quelle:

Granma Internacional


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