Samstag, 20. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Federica Mogherini, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Stellvertretende Vorsitzende der Europäischen Kommission, kritisierte bei einem offiziellen Besuch in Havanna die Blockadepolitik der USA und bezeichnete sie als „obsolet und illegal“. „Die Blockade ist keine Lösung. Wir Europäer haben es unseren amerikanischen Freunden mehrfach gesagt und wir haben dies bei den Vereinten Nationen bekräftigt.“ Laut Mogherini sei das im November 2017 zwischen Kuba und der EU geschlossene vorläufige Abkommen über politischen Dialog und Kooperationen ein „solides Instrument, um die soziale und ökonomische Modernisierung Kubas zu unterstützen“ und liefere neue Möglichkeiten, Handel und Investitionen zu erhöhen.

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CubaKuba hat im zu Ende gegangenen Jahr die geringste Kindersterblichkeit seiner Geschichte erreicht. Auf 1000 Lebendgeburten gab es 4,1 Todesfälle, teilte Gesundheitsminister Roberto Morales am Donnerstag (Ortszeit) in Havanna vor Beschäftigten des Gesundheitswesens bei einer Veranstaltung aus Anlass des 59. Jahrestages der Revolution mit. Im Vorjahr hatte der Wert bei 4,3 auf 1000 Lebendgeburten gelegen. Im Jahr der Revolution, 1959, hatte die Rate bei 34,8 auf 1000 Lebendgeburten gelegen.

Dieses Ergebnis sei ein Beleg für das umfassende Zusammenwirken des gesamten kubanischen Betreuungssystems. Der Erfolg bedeute gerettete Menschenleben, eine verbesserte Lebensqualität, Glück und Befriedigung für das kubanische Volk, so der Minister.

Kommunistische Partei KubasNach einer Kranzniederlegung vor dem Lenin-Mausoleum und dem Grab des unbekannten Soldaten in Moskau hat Kuba gestern die Bedeutung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution hervorgehoben. »In der Welt, die wir wollen, und die es geben wird, müssen wir an diese Zeit der Revolution erinnern«, sagte José Ramón Balaguer, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) und Leiter seiner Abteilung für Internationale Beziehungen.

Screenshot: TeleSurScreenshot: TeleSurNahezu einstimmig hat die Welt am heutigen Mittwoch erneut die Blockade der USA gegen Kuba verurteilt. 191 Länder stimmten in der UN-Vollversammlung für die von Havanna eingebrachte Resolution, nur zwei Regierungen stellten sich dagegen: die USA selbst und Israel. Im vergangenen Jahr – in den letzten Monaten der Amtszeit von Barack Obama – hatten die beiden Staaten sich erstmals der Stimme enthalten. Unter Donald Trump zog wieder der Kalte Krieg im Weißen Haus ein, die US-Administration stellte sich wieder gegen die ganze Welt – und Israel sekundierte erneut.

bloqueo cubaDie Vollversammlung der Vereinten Nationen wird am heutigen Mittwoch mit der Resolution 70/5 ein weiteres Mal die seit Januar 1962 anhaltende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade Kubas durch die Vereinigten Staaten von Amerika verurteilen, die Kuba bereits Schäden von umgerechnet mehr als 130 Milliarden US-Dollar verursacht hat. Eine Blockade ist wegen ihres extraterritorialen Charakters ausdrücklich kein Embargo, sondern im Völkerrecht als Kriegsakt vermerkt. Die USA, die diesen Antrag auf Verurteilung im vergangenen Jahr zum ersten Mal nicht abgelehnt, sondern sich dabei enthalten hatten, werden vermutlich wieder in ihre traditionelle, weltweite Isolierung zurückkehren und gegen die Verurteilung ihres illegalen, kriminellen Akts stimmen.

Erklärung zur politischen Instrumentalisierung des Hurrikan «Irma» gegen Kuba

«Irma», einer der mächtigsten Hurrikans seit Beginn der Aufzeichnungen, hat mehrere karibische Inseln sowie Teile Kubas und den US-Bundesstaat Florida schwer getroffen.

Hurrikans sind Naturphänomene, aber die katastrophale Wirkung für die Betroffenen ist durch die gesellschaftlichen und internationalen Verhältnisse bedingt.In Ländern der sogenannten Dritten Welt potenzieren Naturkatastrophen die ohnehin existierenden Macht- und Unrechtsverhältnisse.

bloqueo cubaFast 60 Jahre nach ihrer Inkraftsetzung verschärft sich die Politik der Blockade der Vereinigten Staaten gegen das kubanische Volk in einem Kontext der Spannungen, die die auf diplomatischem Gebiet von beiden Ländern erreichten Fortschritte beeinträchtigen.

Dies geht aus dem Bericht über die Resolution 7/15 der Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Titel „Notwendigkeit der Beendigung der wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade der Vereinigten Staaten von Amerika über Kuba“ hervor, der kürzlich veröffentlicht wurde und der den Schaden verdeutlicht, den Kuba dadurch erlitten hat.

Che GuevaraVor 50 Jahren, am 9. Oktober 1967, wurde Ernesto Rafael Guevara de la Serna, in der Welt bekannt als Che Guevara, im bolivianischen Hochland auf Geheiß des damaligen bolivianischen Präsidenten René Barrientos durch Soldaten ermordet, nachdem er tags zuvor gefangen worden war. Mit der dem Kriegs- und dem Menschenrecht widersprechenden Ermordung eines wehrlosen Gefangenen wollten die bolivianische Regierung und hinter ihr die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika einen Mythos und zuviel Aufmerksamkeit für Che Guevara verhindern – und hat beide dadurch noch befördert.

jungewelt neuBerlin (ots) - Die marxistische Ärztin und Tochter Ernesto Che Guevaras, Aleida Guevara March, ruft die Länder der sogenannten dritten Welt auf, sich ein Beispiel an ihrem Heimatland Kuba und den revolutionären Ideen ihres berühmten Vaters zu nehmen. »Wenn alle Länder sich ihrer Ressourcen bemächtigen, sie nicht mehr verschenken, sondern sie zu fairen Konditionen verkaufen, was müssten dann die USA alles aufbringen, um ihren Lebensstandard zu halten?«, erklärt sie im Gespräch mit der Tageszeitung junge Welt, warum die Vereinigten Staaten immer noch so viel Angst vor dem Karibikstaat haben, dass sie auf dessen Blockade beharren.

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