Sonntag, 20. Mai 2018
Solidaritätsanzeige

FARC Wir dokumentieren nachstehend ein Kommuniqué des Nationalen Politischen Rates der FARC zur Einstellung des Wahlkampfs der Partei nach mehreren Angriffen auf ihre Mitglieder

Die aufeinanderfolgenden Angriffe gegen die Wahlkampagne der Alternativen Revolutionären Kraft des Volkes, FARC, in den Provinzen Quindío, Caquetá und Valle del Cauca, die bereits die ersten Verwundeten und Verletzten, darunter zwei Minderjährige, sowie Sachschäden an Fahrzeugen und einer Gewerkschaftszentrale verursachten, zeigen die Existenz eines koordinierten Plans zur Verhinderung der politischen Beteiligung einer nach dem Friedensabkommen gesetzlich zugelassenen Partei. Dieses Abkommen hat nach mehr als einem halben Jahrhundert einen bewaffneten Konflikt  beendet, der seinen Ursprung in genau dieser Intoleranz und politischen Ausgrenzung hat, vermischt mit parteiischer Gewalt.

FARCKommuniqué der FARC zum Mord an Kevin Jaramillo Andres Lugo

Die Koordinierung des territorialen Gebietes der Ausbildung und Wiedereingliederung der Alternativen revolutionären Kraft des Volkes - FARC, ETCR Juan Carlos Castañeda, zeigt der Öffentlichkeit an, dass am 6. Februar dieses Jahres um 11 Uhr, offenbar Guerilleros der Front Guillermo Ariza der Nationalen Befreiungsfront, ELN, KEVIN JARAMILLO ANDRES LUGO, getötet haben, der als Julián Morales als Mitglied der FARC bekannt war.

Der Vorfall ereignete sich in der Ortschaft Puerto Guamo in der Gemeinde von Montecristo im Departement Bolívar, wo das Opfer sich mit fünf anderen Gefährten aufhielt, um sich auf die Arbeit des handwerklichen Bergbaus als produktive Tätigkeit zu widmen.

Die „Revolutionäre Alternativkraft des gemeinen Volkes“, die ehemaligen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), hat in einem Meeting vor 2 000 Menschen Rodrigo Londoño, den früheren Kommandanten der Guerilla, als Kandidaten für die im Mai stattfindenden Präsidentschaftswahlen in Kolumbien vorgestellt. Angesichts einer dort üblichen Wahlenthaltung von über 60 Prozent sagte der FARC-Parteivorsitzende, dass es um die Gewinnung der traditionell Ausgegrenzten und Neuwähler geht.

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Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos ordnete am 10. Januar den Rückzug seiner Delegation von den Friedensverhandlungen mit der Guerrillaorganisation ELN an. Nach dem Auslaufen des bilateralen Waffenstillstands gab es einen Anschlag auf eine Öl-Pipeline im Departement Casanare, daraufhin kündigte Santos den sofortigen Abzug des Chefunterhändlers Gustavo Bell an. Die nun eigentlich anstehende fünfte Runde der Friedensverhandlungen in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito wird somit bis auf Weiteres ausgesetzt.

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ELNWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung eine Erklärung der Delegation der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) Kolumbiens bei den Friedensgesprächen mit der Regierung, die in Ecuadors Hauptstadt Quito stattfinden:

1. Der für 101 Tage vereinbarte bilaterale, zeitweilige und nationale Waffenstillstand endete gestern um Mitternacht. Sein Ziel, die humanitäre Lage für die Bevölkerung zu verbessern, wurde aufgrund der Haltung des Regimes nur teilweise erreicht. Unsererseits haben wir die Ziele der Feuerpause eingehalten.

FARC neuDie FARC erinnert zum 100. Jahrestag in einem Kommuniqué an die Oktoberrevolution und grüßen dazu die Kommunistische Partei und das russische Volk:

Aus Kolumbien, der neuen politischen Partei, FARC, Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes, entstanden aus dem Friedensabkommen von Havanna, unterzeichnet zwischen der kolumbianischen Regierung im Namen des Staates und der Guerillabewegung Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes, bekommt die Kommunistische Partei und die Menschen in Russland unsere Glückwünsche zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution oder bolschewistischen Revolution, wie sie bei uns bekannt ist.

FARCAus Kolumbien, der neuen politischen Partei, FARC, Alternative Revolutionäre Kraft des Volkes, entstanden aus dem Friedensabkommen von Havanna, unterzeichnet zwischen der kolumbianischen Regierung im Namen des Staates und der Guerillabewegung Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes, bekommt die Kommunistische Partei und die Menschen in Russland unsere Glückwünsche zum Gedenken an den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution oder bolschewistischen Revolution, wie sie bei uns bekannt ist.

Solidarität mit ANNCOLAus Anlass des Internationalen Antikriegstages am gestrigen Freitag, 1. September, hat das Augsburger Hans-Beimler-Zentrum eine Solidaritätskampagne für die alternative kolumbianische Nachrichtenagentur ANNCOL gestartet. Das Onlineportal wurde wiederholt zum Ziel von Hackerangriffen und anderen Sabotageakten, doch gerade in der jetzigen Zeit sind linke, für den Friedensprozess eintretende Medien in Kolumbien so wichtig wie nie zuvor.

Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut des Aufrufs und unterstützen den Appell.

FARC neuZum Abschluss ihres Kongresses in Bogotá haben die bisherigen Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) eine neue Führung gewählt sowie den neuen Namen und das neue Symbol der nun legalen Partei beschlossen. Die bisherige Guerilla nennt sich künftig »Revolutionäre Alternative Kraft des Volkes« (Fuerza Alternativa Revolucionaria del Común) und behält somit das historische Kürzel FARC. Das Parteisymbol ist eine rote Rose in deren Zentrum ein roter Stern zu erkennen ist, begleitet vom Schriftzug FARC in grüner Farbe.

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