Freitag, 19. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Der höchste Chef der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC-EP, Timoléon Jiménez hat mitgeteilt, dass er allen Strukturen der Bewegung den Befehl gegeben habe, den Kauf von Waffen und Munition auszusetzen. Über Twitter erklärte der Guerrillakommandeur, dass er seinen Untergebenen diese Anweisung am 30. September gegeben habe. Zusätzlich rief er zur Verminderung der kriegerischen Auseinandersetzung auf, die im Lauf der letzten 50 Jahre etwa 300.000 Kolumbianern das Leben gekostet haben. »Deeskalierung jetzt«, schrieb Jiménez.

Seit dem 20. Juli halten die Aufständischen eine einseitige Kampfpause aufrecht, die sechste dieser Art, um die Opfer in der Zivilbevölkerung zu vermindern und bei der Beendigung des Konflikts weiterzukommen. Die Initiative wurde durch den Befehl des Präsidenten unterstützt, die Luftangriffe und Bombardements gegen die Lager der FARC einzustellen, jedoch nicht die Operationen auf dem Land.

Präsident Juan Manuel Santos ließ durchblicken, dass ein dauerhafter Waffenstillstands ab dem 1. Januar oder sogar früher als Weihnachtsgeschenk möglich sei. Daraufhin hatte die FARC-EP vorgeschlagen, diese Maßnahme doch sofort durchzuführen.

Quelle: Granma / RedGlobe

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