19 | 10 | 2019

Guatemalas Präsident Jimmy Morales hat über 22 Bezirke von sechs Departements den Ausnahmezustand verhängt, nachdem am Tag zuvor in El Estor, im Departement Izabal drei Militärs ermordet worden waren. Der Ausnahmezustand trat am Donnerstag für 30 Tage in Izabal, Zacapa, El Progreso, Petén, Alta und Baja Verapaz in Kraft. Er beinhaltet eine Aufhebung des Rechts auf uneingeschränkte Handlungsfreiheit, des Rechts auf Freizügigkeit, des Versammlungs- und Demonstrationsrechts, sowie des Rechts Waffen zu tragen, legale Inhaftierung, Befragung von Gefangenen und Inhaftierten.

„Das heutige Ende der UN-Kommission gegen Korruption in Guatemala, CICIG, ist ein großer Rückschritt im Kampf gegen die Straflosigkeit. Die gestern erfolgte Festnahme der bei den Präsidentschaftswahlen unterlegenen Kandidatin Sandra Torres wegen angeblicher illegaler Wahlkampffinanzierung ist vor dem Hintergrund des gleichzeitigen Endes der CICIG-Mission alarmierend“, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

Die kubanische Mission in Guatemala hat gestern bestätigt, dass in Escuintla in den kommenden Stunden eine Verstärkung von Ärzten aus den Departements dieses Landes eintreffen wird, wo die kubanische medizinische Brigade (BMC) präsent ist.  Die Gruppe von 20 Ärzten wird sich jenen 26 anschließen, die im südlichen Departement leben und arbeiten, einem der am stärksten von dem mächtigen Ausbruch des Feuervulkans am Sonntag, dem 3. Juni, betroffenen Gebiete.

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