Montag, 24. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Lenín Moreno und seine Frau nach der Stimmabgabe. Foto: Alianza PAIS / ANDESLenín Moreno und seine Frau nach der Stimmabgabe. Foto: Alianza PAIS / ANDESLenín Moreno ist der neue Präsident Ecuadors. Nach Auszählung von 96,6 Prozent der Stimmen liegt der Kandidat der Linkspartei Alianza PAIS mit 51,12 Prozent der Stimmen mehr als 200.000 Stimmen vor seinem rechten Konkurrenten, dem neoliberalen Banker Guillermo Lasso. Dieser kam auf 48,88 Prozent und kündigte bereits an, das Ergebnis anfechten zu wollen. Dagegen jubelte Ecuadors scheidender Präsident Rafael Correa über Twitter: »Großartige Nachricht: Die Revolution hat in Ecuador erneut gesiegt – Trotz ihrer Millionen und ihrer Presse wurde die Rechte geschlagen!«

Screenshot: Ecuador TVScreenshot: Ecuador TVLenín Moreno, der Kandidat der linken Bewegung Alianza PAIS, hat offenbar die Stichwahl um das Präsidentenamt in Ecuador gewonnen. Nachwahlbefragungen zufolge, die mehrere Fernsehsender des südamerikanischen Landes unmittelbar nach Schließung der Wahllokale verbreiteten, erreichte Moreno 52,2 Prozent der Stimmen. Sein Kontrahent, der neoliberale Banker Guillermo Lasso, kommt demnach auf 47,8 Prozent.

Grafik: AndesGrafik: AndesVor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen in Ecuador liegt der Kandidat der linken Regierungspartei Alianza PAIS, Lenín Moreno, einer aktuellen Umfrage zufolge klar vorne. Nach einer Prognose des Meinungsforschungsinstituts CIS dürfte Moreno 59 Prozent der gültigen Stimmen erhalten, gegenüber 41 Prozent für den Vertreter der rechten Opposition, Guillermo Lasso.

Quelle: cne.gob.ecQuelle: cne.gob.ec

In Ecuador müssen sich der Kandidat des Regierungslagers, Lenín Moreno, und der Repräsentant der Rechten, Guillermo Lasso, am 2. April einer Stichwahl stellen. Wie der Chef des Nationalen Wahlrats (CNE), Juan Pablo Pozo, am Mittwochabend (Ortszeit) in Quito nach Auszählung von 99,5 Prozent der Stimmen mitteilte, kam der für die Alianza PAIS antretende Moreno in der ersten Runde der Präsidentschaftswahl auf 39,3 Prozent, gefolgt vom Kandidaten der neoliberalen CREO, Lasso, der auf 28,1 Prozent kam.

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In Ecuador hat der Kandidat der regierenden Linkspartei Alianza PAIS, Lenín Moreno, die erste Runde der Präsidentschaftswahlen klar gewonnen, muss aber nach aktuellem Stand in die Stichwahl. Wie der Nationale Wahlrat (CNE) in der Nacht zum Montag nach Auszählung von 88,5 Prozent der Stimmen mitteilte, erreichte Moreno 39,11 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgt abgeschlagen Guillermo Lasso von der neoliberalen Partei CREO mit 28,31 Prozent. Die sozial-christliche Kandidatin Cynthia Viteri kam auf 16,32 Prozent, Payo Moncayo von der »Demokratischen Linken« (ID) auf 6,77 Prozent.

EcuadorDer Kandidat der regierenden Linkspartei Alianza PAIS, Lenín Moreno, hat offenbar die Präsidentschaftswahlen in Ecuador gewonnen. Nachwahlbefragungen des Instituts Opinión Pública ergaben für Moreno 42,9 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz folgt demnach Guillermo Lasso mit 27,7 Prozent. Damit wäre Moreno bereits in der ersten Runde gewählt und müsste nicht in eine Stichwahl.

Gabriela Rivadeneira bei der Pressekonferenz. Foto: AndesGabriela Rivadeneira bei der Pressekonferenz. Foto: AndesIn Ecuador ist die Präsidentin der Nationalversammlung, Gabriela Rivadeneira, einem Sprengstoffanschlag entgangen. Wie die Politikerin der Regierungspartei Alianza PAIS am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Quito informierte, haben ihr bislang unbekannte Täter per Post einen Sprengsatz zugeschickt, der in einer CD-Hülle versteckt war. Offenkundig sollte das Päckchen beim Öffnen explodieren. Glücklicherweise kam es dazu nicht, der Sprengsatz wird von den zuständigen Stellen untersucht.

EcuadorWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung ein offizielles Kommuniqué des Außenministeriums von Ecuador zur Situation von Julian Assange. Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks hält sich seit vier Jahren in der Botschaft des südamerikanischen Landes in London auf. In den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass sein Internetzugang eingeschränkt wurde.

Ecuador hat Julian Assange 2012 auf der Grundlage seiner legitimen Befürchtungen politischer Verfolgung aufgrund seiner journalistischen Aktivitäten als Herausgeber von Wikileaks politisches Asyl gewährt.

In den vergangenen Wochen hat Wikileaks eine große Zahl von Dokumenten veröffentlicht, die Auswirkungen auf den Wahlkampf in den Vereinigten Staaten haben. Die Entscheidung, diese Information öffentlich zu machen, liegt in der alleinigen Verantwortung der Organisation Wikileaks.

In einer Rede am 14. Juli schlug Ecuadors Präsident Rafael Correa einen Ethikpakt gegen »Steueroasen« vor. Wir dokumentieren seine Ansprache nachstehend in einer von der ecuadorianischen Botschaft in Berlin besorgten inoffiziellen Übersetzung:

Liebe Ecuadorianerinnen und Ecuadorianer,

Steuerparadiese sind aufgrund ihrer Bedeutung in den Bereichen Steuerhinterziehung, Verschleierung von Haushaltsvorgängen, Unterstützung des organisierten Verbrechens und sogar Terrorismusfinanzierung mit die schlimmsten Feinde unserer Demokratien.

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