Montag, 18. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

Mit einer Rede voll von humanistischem Gefühl sprach der bolivanische Außenminister Fernando Huanacuni am letzten Tag der 37. Sitzungsperiode der Cepal in Havanna über die Erfahrungen seines Landes in den letzten Jahren, seit Evo Morales die Führung des Plurinationalen Staates übernommen hat.

Er begann mit einem Aspekt, der das Amerika südlich des Rio Bravo beunruhigt: die Globalisierung. Dazu sagte er, dass keine Zweifel bestünden, dass sie die Völker mit Ökonomien im Übergang beeinträchtigte, aber dass sie die Ärmsten stärker betreffe.

„Heute erwarten wir mit mehr Anlass zur Hoffnung als je zuvor, dass Den Haag zugunsten der Gerechtigkeit, der Wiedergutmachung, der Berichtigung urteilen wird“, sagte am gestrigen Donnerstag der Botschafter Boliviens in Kuba Juan Ramón Quintana.

Er bezog sich auf einer Pressekonferenz auf die Forderung seines Landes gegenüber Chile nach einem Zugang zum Meer, die sich am Internationalen Gerichtshof von Den Haag, Niederlande, mit der Anhörung mündlicher Argumente in der letzten Phase befindet.

DEN HAAG - Der Präsident von Bolivien, Evo Morales, hat am Montag sein Vertrauen zum Ausdruck gebracht, dass der Internationale Gerichtshof (IGH) von Den Haag eine "faire und genaue Entscheidung" über die Forderung nach Zugang zum Meer von seinem Land gegenüber Chile treffen werde.

Am Montag, dem ersten Tag der mündlichen Verhandlungsrunde in diesem Fall, rief der indigene Staatschef auf einer Pressekonferenz den Gerichtshof dazu auf, „die Probleme zwischen Bolivien und Chile und der ganzen Welt zu lösen“.

LA PAZ – Mehrere Kundgebungen begleiteten am Mittwoch der offizielle Ankündigung der Kandidatur des bolivianischen Präsidenten Evo Morales für die Wahlen von 2019, während die Opposition einen Generalstreik angekündigte.

Das Departamento Cochabamba (Mitte) war Austragungsort der Veranstaltung, auf der Vertreter der Movimiento Al Socialismo (Bewegung zum Sozialismus - MAS) die Wiederaufstellung von Morales als Präsidentschaftskandidaten verteidigten, berichtet PL.

LA PAZ - Der. Generalpolizeichef von Bolivien, Faustino Mendoza, bestätigt am Mittwoch, dass die zweite Explosion in Oruro die Folge eines Anschlags war, bei dem mehr als drei Kilo Dynamit, gemischt mit ANFO, eingesetzt wurden.

Der Polizeibeamte erklärte, dass am Ort der Explosion ein Kunststoffbehälter und der Teil eines Zünders gefunden wurden.

Auf acht hat sich die Zahl der Todesopfer – bei ca. 40 Verletzten – nach der Explosion einer Gasflasche mitten im Karneval der bolivianischen Stadt Oruro inzwischen erhöht, berichtete die Polizei

Anfangs hatte der Polizeichef des Departments Rómel Rama verlautbart, dass es um 18 Uhr 45 Ortszeit am Samstag zur Explosion eines Gasbehälters an einer ambulanten Garküche gekommen sei, was zum unmittelbaren Tod von vier Personen und dem Exitus dreier weiterer geführt habe, während sie noch medizinisch betreut wurden, hieß es bei der Agentur ABI.

LA PAZ – Der Präsident Boliviens Evo Morales stellte während der Lektüre des Berichts an die Nation vor der Plurinationalen Legislativversammlung eine Bilanz der Tätigkeit seiner Regierung im vergangenen Jahr sowie die wichtigsten Herausforderungen für 2018 vor.

Während der Begehung des Achten Jahrestages der Verfassung des Landes als Plurinationaler Staat hob Evo unter den wichtigsten Errungenschaften die Einbeziehung der 36 Völker und Nationalitäten in die verschiedenen Verwaltungsebenen hervor, um so eine Rassendiskriminierung zu beseitigen, die 180 Jahre lang herrschte.

Am vergangen Montag kündigte Boliviens Präsident Evo Morales an, gerichtlich gegen den Streik im Medizinsektor vorzugehen, um die medizinische Versorgung im Land wiederherzustellen. „Ich habe für das Leben und die Gesundheit unseres Volkes entschieden, alle konstitutionellen und rechtlichen Handhaben auszuschöpfen, um dem bolivianischen Volk die medizinische Versorgung und den Gesundheitsservice zurück zu geben […] denn dies ist ein fundamentales Menschenrecht.“ Trotz einer Einigung zwischen der Regierung und der Ärzteorganisation setzten die Ärzte am Montag ihren seit 46 Tagen andauernden Streik fort.

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UZ - Unsere Zeit

Die wichtigsten Medien Boliviens hoben am Dienstag die Erklärungen des Präsidenten Evo Morales hervor, der am Abend zuvor gesagt hatte, dassder US-Imperialismus darauf aus sei, mit militärischen Interventionen, Staatsstreichen und wirtschaftlicher Destabilisierung die Souveränität der lateinamerikanischen Völker zu verletzen.

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