Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Der Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, Nicolás Maduro, sandte einen solidarischen Gruß an „Alle Venezolaner und Venezolanerinnen, die in Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile und Brasilien verfolgt und geschlagen wurden“ und begrüßte ihre Rückkehr in die Heimat, berichtete Venezolana de Televisión.

Maduro Moro äußerte dies in einem Telefongespräch mit dem Minister für Kommunikation, Kultur und Tourismus Jorge Rodríguez, der ihm sagte, dass insgesamt 20.836 Landsleute über die Grenzen mit Kolumbien und Brasilien, die sich über mehr als 4.000 Kilometer ausdehnen, nach Venezuela zurückgekehrt seien.

Wie aus den Kontrollen, die an den Grenzübergängen zu Venezuela eingerichtet wurden, um die Rückkehr zu überwachen, hervorgeht, kamen 11.956 über San Antonio in der Provinz Táchira, 3.600 über Apure, 1.232 über Santa Elena de Uarién und 4.132 über Zulia.

Der Minister erklärte, dass diese Ziffer nur die Rückkehrer über den Plan Zurück in die Heimat umfasse, denn „bevor dieser ganze Prozess der Quarantäne in Venezuela in Gang gesetzt wurde, war eine große Zahl von Venezolanern zurückgekommen, die vor Fremdenfeindlichkeit, vor Hunger und vor COVID-19 aus Kolumbien geflohen waren“.

Jorge Rodríguez stellte diese Tendenz dem Verhalten gegenüber, das die in Venezuela lebenden Kolumbianer aufweisen, von denen „keiner in sein Land zurückgekehrt ist“.

Die sanitären Maßnahmen, an allen Punkten, an denen die Migranten eintreffen, sind Teil der Anstrengungen, die die Regierung unternimmt, um die Ansteckungskette von COVID-19 zu unterbrechen. Dazu gehören Schnellteste, Desinfizierung von Händen und Schuhen, totale Quarantäne und Isolierung der Fälle, die z.B. Symptome von Atembeschwerden aufweisen.

Bei dieser für die Bekämpfung der Pandemie äußerst wichtigen Aufgabe, geben die Mitarbeiter der kubanischen medizinischen Mission und ihre venezolanischen Kollegen ein schönes Beispiel an Solidarität. Sie agieren als Soldaten für das Leben und teilen Risiken, Träume und Hoffnungen miteinander.

So äußerte sich Dr. José Gregorio Cuenca, der venezolanische Direktor für Integrale Gesundheit in den Gemeinden (Asic) Páez 1, im Stadtteil 5 de Julio im Bezirk Guasdualito im Staat Apure gelegen. Dort gibt es 14 Integrale Diagnostische Zentren, die ihre Arbeit in die Grenzbezirke von Zulia, Táchira und Amazonas verlagert haben.

Kuba und Venezuela beweisen so die Überlegenheit des Sozialsystems, das sie inmitten eines vom US-Imperialismus ausgehenden wirtschaftlichen und medialen Krieges aufbauen, gegenüber dem in anderen Länden wie Kolumbien, Brasilien und Ecuador herrschenden neoliberalen Modell, in dem Gesundheit nichts weiter als eine Ware ist.

Quelle:

Granma Internacional