Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

Zu jeder Zeit von Menschlichkeit, Solidarität und Zusammenarbeit motiviert, erntet das Prestige des kubanischen Internationalismus im Bereich der Gesundheitsdienste und der Entwicklung der damit verbundenen Wissenschaften Früchte im Konsens der Nationen. Dies wurde am gestrigen Donnerstag deutlich, als die Mitglieder der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) einstimmig Kubas Antrag auf Beitritt als Beobachterstaat zum Regionalblock unterstützten.

In einer virtuellen Konsultation mit Vertretern Russlands, Weißrusslands, Kasachstans, Kirgisistans und Armeniens, die die Begründung der Petition bewerteten, ratifizierte der stellvertretende Premierminister Kubas, Ricardo Cabrisas Ruiz, von Moskau aus den politischen Willen der Insel, größere Möglichkeiten für Handel, Investitionen und Zusammenarbeit zu eröffnen sowie die wirtschaftliche Komplementarität zu unterstützen.

«Wir erkennen die Stärke der EAWU seit ihrer Gründung und ihre Perspektiven an, mit einem Arbeitskonzept, das auf die Zukunft gerichtet ist, nationale Entwicklungspläne und -programme berücksichtigt, grundlegende wirtschaftliche Achsen für die Mitgliedstaaten priorisiert und so eine bessere Einfügung dieser Volkswirtschaften in Wertschöpfungsketten auf globaler Ebene erreicht“, sagte Cabrisas Ruiz.

Die Mitglieder der EAWU haben ihre gemeinsame Unterstützung für den kubanischen Antrag zum Ausdruck gebracht und die Bedeutung einer möglichen Zusammenarbeit hervorgehoben. Gleichzeitig haben sie den Beitrag hervorgehoben, den Kuba unter anderem in solchen Bereichen wie Gesundheitswesen, Biotechnologie und biopharmazeutischem Sektor leisten kann.

Im Rahmen des Programms hielt der stellvertretende Ministerpräsident auch herzliche Treffen mit Michail Mjasnikowitsch, Präsident des Kollegiums der Eurasischen Wirtschaftskommission, und Sergei Glasjew, Minister für Integration und Makroökonomie der Kommission, ab.

Im Rahmen seines Besuchs in der Russischen Föderation traf sich Cabrisas Ruiz mit Führungskräften der GAZ- und Sinara-Gruppen sowie der staatlichen Unternehmen der Russischen Eisenbahnen und Rosawjatsja, die alle mit wichtigen Kooperationsprojekten auf dem Gebiet des Transports der Russischen Föderation verbunden sind.

Quelle:

Granma Internacional