24 | 05 | 2019

Kubas Gesundheitsminister José Ángel Portal Miranda ist mit seiner kenianischen Amtskollegin Sicily Kariuki zusammengekommen, um die gemeinsamen Anstrengungen zur Rückkehr der am 12. April in diesem afrikanischen Land entführten Ärzte nach Kuba zu diskutieren.

„Ich hatte ein Treffen mit der Gesundheitsministerin Kenias. Wir haben den Gang unserer bilateralen Zusammenarbeit besprochen. Die Ministerin hat bestätigt, dass die Aktionen der Regierung ihres Landes zur Rückkehr unserer entführten Ärzte nach Kuba weitergingen“, schrieb der Minister über Twitter.

Ein von mehreren US-Senatoren eingebrachter Gesetzentwurf, der Maßnahmen gegen die Regierung Venezuelas vorsieht, wird von den Initiatoren als „der kräftigste Schlag“ gegen das südamerikanische Land angesehen. Der Auswärtige Ausschuss des US-Senats verabschiedete am Mittwoch den »Emergency Relief, Democracy Assistance, and Development Act« (VERDAD) (Gesetzentwurf Nothilfe, Beistand für Demokratie und Entwicklung für Venezuela), der von den Senatoren Bob Menéndez aus New Jersey und Marco Rubio aus Florida eingebracht wurde.

Als wäre das historische „Arsenal", das die Argumente der 122 kubanischen Delegierten zum 18. Kongress der Kontinentalen Organisation Lateinamerikanischer und Karibischer Studenten (OCLAE) stählt, noch nicht genug, reiste die Gruppe der jungen FEEM- und FEU-Enthusiasten in Begleitung eines leibhaftigen Helden nach Caracas.

Gerardo Hernández Nordelo führte sich ein, indem er die erste theoretische Sitzung des Treffens mit einer hitzigen Rede beendete, bei der er die Fratze der Monroe-Doktrin in der Medienhatz auf die Linken der Welt anprangerte.

Über 400 Persönlichkeiten aus aller Welt haben in einer internationalen Erklärung die Aktivierung der Titels III des Helms-Burton Gesetzes der USA gegen Kuba angeprangert.

Laut Telesur heißt es in der Erklärung, die unter dem Namen „Respekt vor dem Völkerrecht“ zirkuliert, dass die Anwendung gravierend die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen unser Land vertieft. Dort steht auch, dass die USA erneut die grundlegenden Normen des Völkerrechts gebrochen hätten, indem sie einem internen Gesetz exterritorialen Charakter verleihen würden.

2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobe2018 besuchten Pemones Kueka in Berlin. Foto: RedGlobeVenezuelas Kulturminister Ernesto Villegas hat bei einem Treffen mit Vertretern der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) die Forderung seines Landes bekräftigt, dass der im Berliner Tiergarten liegende Stein »Kueka« in den Canaima-Nationalpark zurückgebracht werden müsse. Die dort lebenden Pemones fordern seit fast 20 Jahren die Rückgabe des von ihnen als »Großmutter Kueka« verehrten Findlings, gegen dessen Abtransport es schon Ende der 90er Jahre wütende Proteste gegeben hatte. Bilaterale Gespräche zwischen den Regierungen in Caracas und Berlin blieben bislang erfolglos.

Seit dem 18. Mai haben verschiedene Kommunikationsmedien die Meldung über die im Hafen Cristóbal in Panama erfolgte Beschlagnahme von 1.517 Paketen mit Drogen (Kokain) manipuliert, die sich in 46 Sporttaschen in einem Container mit Säcken von Holzkohle befanden, der von Kuba in die Türkei exportiert werden sollte.

Das vorläufige Ergebnis der in Kuba durchgeführten Untersuchungen und die entsprechenden Überprüfungen, die von der Einheit zur Containerkontrolle und dem Nationalen Marineflugdienst, beide aus Panama, unternommen wurden, erlauben die Feststellung, dass besagter Container in Panama an den Hafenterminals zunächst in Manzanillo und später an dem von Cristóbal eintraf und dort noch das in Kuba, dem Ausgangsort der Fracht, angebrachte Siegel und alle erforderliche Dokumentation hatte. In dem Augenblick der Entdeckung der Pakete konnte man feststellen, dass das Siegel, nachdem die Drogen hineingetan worden waren, ausgetauscht wurde. Das erklärte die Oberste Zollbehörde der Republik in einer Mitteilung.

In Anwesenheit des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez verabschiedeten die anlässlich der Tagung des XVIII. Politischen Rats in Havanna versammelten Außenminister und Delegationschefs der Mitgliedsländer von ALBA-TCP eine Abschlusserklärung, in der sie ihre Besorgnis wegen der aggressiven Eskalation gegen Unser Amerika, der Aktionen gegen den Frieden und die Sicherheit in der Region und insbesondere wegen der Gewaltandrohungen gegen die Bolivarische Republik Venezuela zum Ausdruck brachten.

Es ist Zeit, unsere Stimmen gegen die menschliche Armseligkeit des Systems zu erheben, das vom Uribismus und der US-Botschaft angeführt wird, gegen den Friedenstraum von Millionen von Menschenseelen, die mehr als ein halbes Jahrhundert bewaffneter Konfrontation beenden wollten.

Welch Schweinerei von Staatsanwaltschaft haben wir Kolumbianer, um freizulassen, wieder verhaften und dann eine Legalisierung der Gefangennahme für eine blinde Person zu praktizieren, das noch getoppt wird, bis es zu Bewusstlosigkeit und Atemstillstand kommt.

Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, und Miguel Díaz-Canel Bermudez, Präsident des Staats- und des Ministerrats, empfingen am Montagabend den Außenminister der Bolivarischen Republik Venezuela, Jorge Arreaza Monserrat, der die Delegation seines Landes zum XVIII. Politischen Rat der ALBA anführt, der am 21. Mai in der kubanischen Hauptstadt tagt.

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