Samstag, 21. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige
  • Nie wieder Krieg!

    FARC-Comandante Iván Márquez unterzeichnet den Waffenstillstand. Screenshot: TeleSurFARC-Comandante Iván Márquez unterzeichnet den Waffenstillstand. Screenshot: TeleSurIm Rahmen einer offiziellen Zeremonie haben die Delegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) und der kolumbianischen Regierung am heutigen Donnerstag das Abkommen über eine dauerhafte und beiderseitige Einstellung der Kämpfe und Feindseligkeiten unterzeichnet. In Anwesenheit zahlreicher lateinamerikanischer Staatschefs gingen die beiden Parteien damit einen entscheidenden Schritt zur Beendigung des seit mehr als einem halben Jahrhundert andauernden Krieges. Nach den vier Jahre dauernden Verhandlungen fehlt nun praktisch nur noch die Unterzeichnung des Friedensvertrages, damit der Prozess der Wiedereingliederung der FARC-Kämpfer in das zivile Leben beginnen kann.

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  • Linke: Bundesregierung muss Waffenstillstand in Kolumbien unterstützen

    Die Linke»Die heute unterzeichnete bilaterale und endgültige Waffenstillstandsvereinbarung zwischen der Regierung Kolumbiens und der Guerillaorganisation FARC-EP ist eine historische Zäsur und der erste Schritt auf dem Weg zum Ende des internen bewaffneten Konfliktes«, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Die Linke. Hänsel weiter: »Für den Frieden in Kolumbien ist nun aber auch unabdingbar, dass die Verhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der zweitgrößten Guerillaorganisation ELN ohne Vorbedingungen aufgenommen werden.«

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  • Waffenstillstand in Kolumbien

    Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens - Armee des VolkesRepublik KolumbienDie Delegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) und der kolumbianischen Regierung haben bei den Friedensverhandlungen in Havanna einen bilateralen und dauerhaften Waffenstillstand vereinbart. Die feierliche Zeremonie der Unterzeichnung soll am morgigen Donnerstag in Havanna stattfinden. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Gemeinsame Kommuniqué der beiden Delegationen:

    Havanna, Mittwoch, 22. Juni 2016

    Die Delegationen der Nationalen Regierung und der FARC-EP informieren die Öffentlichkeit, dass wir mit Erfolg das Abkommen für die bilaterale und dauerhafte Einstellung des Feuers und der Feindseligkeiten erreicht haben. Es beinhaltet das Niederlegen der Waffen, die Sicherheitsgarantien und den Kampf gegen die für Morde und Massaker verantwortlichen oder Menschenrechtsverteidiger, soziale Bewegungen oder politische Bewegungen angreifende kriminellen Organisationen einschließlich der kriminellen Organisationen, die als Nachfolger des Paramilitarismus und seiner Unterstützernetzwerke angesehen werden, sowie die Verfolgung kriminellen Verhaltens, das die Umsetzung der Abkommen und den Aufbau des Friedens gefährden kann.

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  • Anschlag auf Piedad Córdoba

    Marcha PatrioticaDie kolumbianische Menschenrechtsaktivistin und frühere Senatorin Piedad Córdoba ist am Freitag in der Stadt Quibdó offenbar einem Mordanschlag entgangen. Wie die Sprecherin der politischen Bewegung »Marcha Patriótica« dem örtliche Sender Qradio sagte, konnte sie dem Attentat nur deshalb »wie ein Wunder« unverletzt entkommen, weil sie sich auf ihre Leibwächter verlassen konnte. Diese hätten sofort reagiert, als sie eine Person gesehen habe, die gerade eine Waffe zog. »Ich bin noch nie in meinem Leben so schnell auf hochhackigen Schuhen gelaufen, ich glaube ich habe auf 100 Meter die 10-Sekunden-Marke gebrochen«, sagte sie. Der mutmaßliche Attentäter wurde offenbar von einer Gruppe Motorradfahrern begleitet, die ihn anschließend in Sicherheit brachten.

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  • Erklärung des kubanischen Außenministeriums über die Vereinbarung zwischen der Regierung Kolumbiens und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN)

    Nationale BefreiungsarmeeDas Außenministerium begrüßt die Vereinbarung zwischen der Regierung Kolumbiens und der Nationalen Befreiungsarmee (ELN), die heute als Ergebnis der erfolgreichen Sondierungsgespräche zwischen beiden Parteien erreicht wurde, an denen Kuba als Begleitendes Land teilgenommen hatte.

    Diese Vereinbarung wird es ermöglichen, bald eine öffentliche Gesprächsrunde zwischen der Regierung Kolumbiens und der ELN einzuleiten, ein weiterer wichtiger Schritt nach vorn zur Erreichung des Friedens in Kolumbien.

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  • FARC-EP setzen Kauf von Waffen und Munition aus

    Der höchste Chef der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC-EP, Timoléon Jiménez hat mitgeteilt, dass er allen Strukturen der Bewegung den Befehl gegeben habe, den Kauf von Waffen und Munition auszusetzen. Über Twitter erklärte der Guerrillakommandeur, dass er seinen Untergebenen diese Anweisung am 30. September gegeben habe. Zusätzlich rief er zur Verminderung der kriegerischen Auseinandersetzung auf, die im Lauf der letzten 50 Jahre etwa 300.000 Kolumbianern das Leben gekostet haben. »Deeskalierung jetzt«, schrieb Jiménez.

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  • »Der Frieden ist da!«: Comandante Timochenko und Präsident Santos reichen sich die Hände

    Historischer Händedruck: Juan Manuel Santos, Raúl Castro und Comandante Timochenko. Screenshot: CubavisiónHistorischer Händedruck: Juan Manuel Santos, Raúl Castro und Comandante Timochenko. Screenshot: CubavisiónIn Havanna haben die Verhandlungsdelegationen der FARC-Guerilla und der kolumbianischen Guerilla einen Durchbruch erzielt. Am Mittwochabend (Ortszeit) reichten sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und der oberste Befehlshaber der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens, Comandante Timochenko alias Timoleón Jiménez, die Hand. Zuvor hatten sie ein Abkommen zur juristischen Aufarbeitung des jahrzehntelangen Bürgerkriegs in dem südamerikanischen Land unterzeichnet.

    Es war das erste Mal seit Aufnahme der Verhandlungen im November 2012, dass sich die obersten Köpfe der beiden Konfliktparteien direkt trafen. Santos hatte Stunden zuvor angekündigt, bei seiner Reise zur UN-Vollversammlung in New York Station in Havanna zu machen. Kurz darauf bestätigte die Guerilla: »Der Frieden ist da. Timoleón Jiménez ist in Havanna eingetroffen. Wir sind dem Frieden verpflichtet.«

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  • Mitteilung der Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela zum grenzüberschreitenden Konflikt mit der Republik Kolumbien

    Bolivarische Republik VenezuelaBolivarische Republik VenezuelaDie Regierung der Bolivarischen Republik Venezuela lehnt den gescheiterten Versuch der Regierung der Republik Kolumbien, in aktuellen Mitteilungen von ihrer internationalen Verantwortung abzulenken, kategorisch ab. Venezuela ruft die Regierung der Republik Kolumbien dazu auf, den bewaffneten paramilitärischen Gruppen und kriminellen Banden ein für alle Mal einen Riegel vorzuschieben, da diese im gemeinsamen Grenzgebiet ihr Unwesen treiben und die Menschenrechte venezolanischen Volkes verletzen.

    Venezuela bedarf jedoch des kolumbianischen Willens zur Zusammenarbeit, um den Bedürfnissen und Notwendigkeiten unserer Völker nachzukommen. Außerdem wird die Verpflichtung der kolumbianischen Regierung begrüßt, das schwerwiegende Problem des Schmuggels nach Kolumbien anzugehen, das ebenso schwerwiegende Folgen für die venezolanische Wirtschaft hat. Venezuela hofft weiterhin, dass die kolumbianische Regierung ihre Verantwortung auf diesem Gebiet übernimmt und ihren entsprechenden Verpflichtungen nachkommt. Dabei weist Venezuela darauf hin, dass die beste Form der Problemlösung jene ist, die direkt an der Entstehung des Problems und den Ursachen ansetzt.

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  • Venezuela weitet Grenzschließung aus

    Maduro mit den Fahnen Kolumbiens und Venezuelas. Screenshot: VTVMaduro mit den Fahnen Kolumbiens und Venezuelas. Screenshot: VTVZehntausende Menschen haben am heutigen Freitag in Caracas ihre Unterstützung für Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im Kampf gegen den Terror der paramilitärischen Banden und den Wirtschaftskrieg demonstriert. Vor dem Präsidentenpalast Miraflores präsentierte sich Maduro der Menge mit zwei Fahnen: den Nationalflaggen Venezuelas und Kolumbiens. Das sei »die Trikolore von Simón Bolívar«, erinnerte der Staatschef an die gemeinsam Geschichte der beiden Länder im Kampf gegen die spanische Kolonialherrschaft. Die derzeitige Kampagne richte sich nicht gegen das Volk von Kolumbien, sondern gegen die Mafia und die Oligarchie des Nachbarlandes, betonte er mehrfach.

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  • KP Kolumbiens fordert friedliche Lösung der Grenzkrise

    Kolumbianische Kommunistische ParteiKolumbianische
    Kommunistische Partei
    Nach der teilweisen Schließung der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela durch die Regierung in Caracas fordert die Kolumbianische Kommunistische Partei (PCC) eine »friedliche und freundschaftliche Lösung« der Lage. Venezuela versucht durch die Maßnahme sowie durch die Verhängung des Ausnahmezustandes in seinen grenznahen Bezirken den grassierenden Schmuggel zu beenden sowie das weitere Einsickern paramilitärischer Banden zu verhindern. Zum Opfer dieser Maßnahme wurden jedoch auch zahlreiche in Venezuela lebende Kolumbianer, die abgeschoben wurden, weil sie keine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorweisen konnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der PCC:

    Die Kolumbianische Kommunistische Partei beobachtet besorgt die Ereignisse an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze sowie die kriegstreiberische und wahlkämpferische Agitationskampage der kapitalistischen Informationskonzerne aus Anlass der bedauerlichen Ereignisse um die heute nach Kolumbien abgeschobene migrierten Landsleute.

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  • FARC bestätigen Gefangennahme von Leutnant

    FARC-EPDie Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens - Armee des Volkes (FARC-EP) haben am Donnerstag bestätigt, dass sich einen Leutnant der kolumbianischen Armee in ihrer Gewalt haben. Sie rufen die Regierung auf, die Suchoperationen der Militärs einzustellen, um das Leben des Offiziers nicht zu gefährden. Zugleich erklären sich die Aufständischen zu einer schnellen Freilassung bereit.

    Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Kommuniqué der Guerilla.

    Das Zentrale Oberkommando der FARC-EP informiert, dass sich Leutnant Cristian Moscoso Rivera in Folge der Kämpfe zwischen den FARC-EP und der Armee in der Gegend El Líbano über den Weg Mansoyá - Santana (Putumayo) in der Hand der Front 32 befindet.

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  • FARC-EP erklären einseitige Waffenruhe

    Unterhändler der FARC in Havanna. Foto: FARC-EPUnterhändler der FARC in Havanna. Foto: FARC-EPDie kolumbianische Guerillaorganisation FARC-EP hat am Mittwoch eine erneute einseitige Waffenruhe angekündigt. Wie die Unterhändler der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens bei den Friedensverhandlungen in Havanna erklärten, tritt die Feuerpause am 20. Juli in Kraft und gilt zunächst einen Monat. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Kommuniqué der Guerilla.

    Wir begrüßen und übernehmen vollständig den gestern in Havanna von den Ländern, die Garanten und Begleiter des Friedensdialogs sind, verbreiteten Aufruf. Wir begrüßen die ausdrückliche Forderung an die Parteien zu einer umgehenden Deeskalation des bewaffneten Konflikts, zur größtmöglichen Einschränkung von Aktionen jeder Art, die Opfer und Leiden verursachen, und zur Intensivierung der Einführung vertrauensbildender Maßnahmen, einschließlich der Annahme eines Abkommens für einen bilateralen und endgültigen Waffenstillstand und ein Ende der Feindseligkeiten sowie eines weiteren über die Rechte der Opfer.

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  • FARC bereit zur Waffenruhe

    Friedensdemonstration am Internationalen Frauentag in Bogotá. Foto:  Juan Carlos Pachón / flickr (CC BY-SA 2.0) Friedensdemonstration am Internationalen Frauentag in Bogotá.
    Foto: Juan Carlos Pachón / flickr (CC BY-SA 2.0)
    Nach der Wiederaufnahme der Bombenangriffe auf Stellungen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) durch die Regierung in Bogotá am vergangenen Mittwoch wiederholte die Guerillaorganisation am gestrigen Montag ihre Bereitschaft, an einem einseitigen Waffenstillstand festzuhalten. Nach Ende der 35. Verhandlungsrunde der Friedensgespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna erklärte Iván Márquez, Leiter der FARC bei den Verhandlungen mit der kolumbianischen Regierung, gegenüber der Presse: »Wir werden weiter am einseitigen und auf unbestimmte Zeit angelegten Waffenstillstand bezüglich der Kämpfe und Feindseligkeiten festhalten, solange wir nicht das Objekt der permanenten Belagerung seitens der Regierungstruppen sind.«

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  • Bomben auf die Guerilla

    Revolutionäre Streitkräfte KolumbiensRevolutionäre Streitkräfte KolumbiensNach der Tötung von elf kolumbianischen Militärs durch die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) gab der kolumbianische Präsident Santos die Wiederaufnahme der Bombenangriffe auf die Guerilla bekannt. Auf einer Presseerklärung am gestrigen Mittwoch im Luftwaffenstützunkt Marco Fidel Suarez in Cali erklärte Santos, man werde »die Täter der schändlichen Tat verfolgen«. An seine Kommandeure richtete er dabei den Befehl, »alle Maßnahmen zu treffen die notwendig sind, um die Sicherheit der Bevölkerung und der Truppen zu gewährleisten«.

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  • FARC verkünden unbefristete Waffenruhe

    Iván Márquez., Screenshot: YoutubeIván Márquez., Screenshot: YoutubeAb diesen Sonnabend (20. Dezember) gilt in Kolumbien ab 00:01 Uhr gilt ein vom Sekretariat des Zentralen Generalstabs der FARC-EP beschlossener einseitiger und unbefristeter Waffenstillstand. Diese Waffenruhe habe jedoch nur Bestand, wenn die Guerillastrukturen kein Ziel von Angriffen der staatlichen Sicherheitskräfte würden, warnen die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens in einem Kommuniqué, das Iván Márquez, der Verhandlungsführer der Friedensdelegation in Havanna, am Mittwoch vortrug.

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