16 | 11 | 2019
  • Tausende Klimaaktivisten wollen Rheinisches Braunkohlerevier blockieren

    Im Laufe des Tages werden rund 4.000 Klimaaktivist*innen vom Protest-Camp in Viersen aufbrechen, um das Rheinische Braunkohlerevier zu blockieren. Sie werden in zwei Wellen aufbrechen. Den ganzen Tag über werden noch Aktivist*innen auf dem Camp ankommen. Eine weitere große Aufbruchswelle ist für Samstag geplant. Die Aktionen zivilen Ungehorsams werden das gesamte Wochenende andauern. Das Aktionsbündnis Ende Gelände fordert damit den sofortigen Kohleausstieg und einen grundlegenden Systemwandel.

    „Wir haben noch Hoffnung – noch steht die Tür offen für eine Zukunft innerhalb der 1,5° Grenze. Aber sie fällt zu, wenn wir nicht sofort handeln. Wir machen uns heute mit tausenden Menschen auf in ein neues Zeitalter ohne fossile Energien, ohne Ausbeutung und ohne Wachstumszwang.“, so Sina Reisch, Pressesprecherin von Ende Gelände.

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  • Gemeinsamer Aktionstag von Fridays for Future, Ende Gelände und “Alle Dörfer bleiben”

    Für das Wochenende kündigen Fridays for Future, Ende Gelände und die Initiative “Alle Dörfer bleiben” mit einem bundesweiten Bündnis aus umwelt- und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Vielzahl von Aktionen im Rheinland an. Am Freitag findet eine internationale Demonstration von Fridays for Future in Aachen statt, am Samstag eine weitere Demonstration am Tagebau Garzweiler, eine Fahrrad-Demo sowie eine Kundgebung am bedrohten Dorf Keyenberg. Das Klimabündnis Ende Gelände plant das ganze Wochenende über Aktionen. Der Protest richtet sich gegen den Kohle-Konzern RWE und die Untätigkeit der Regierung beim Klimaschutz. Tausende Menschen werden erwartet.

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  • »Weiter so« mit grünem Anstrich

    In den letzten Wochen überschlagen sich die Nachrichten in Sachen Verschärfung der Klimapolitik in der EU geradezu. Regierungspolitiker und Unternehmer wetteifern nach dem größten Fleißkärtchen im Rausposaunen von Maßnahmen zum Klimaschutz als krampfhafter Versuch, sich bei der protestierenden Jugend Sympathien zu verschaffen.

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  • Claudia Klimt-Weithaler zur Klimakrise im Landtag

    Der Landtag Steiermark hat heute über die Forderungen der Aktivistinnen und Aktivisten von „Fridays For Future“ beraten, die sich dafür einsetzen, der Frage des Klimaschutzes höchste Priorität einzuräumen und den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verringern. Grüne und KPÖ brachten dazu einen Antrag ein, der aber an der Ablehnung von SPÖ, ÖVP und FPÖ scheiterte.

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  • Freitage für wessen Zukunft?

    Am heutigen Freitag kommt es auch in Luxemburg wieder zu den mittlerweile bekannten Schülerprotesten, welche auf eine Änderung in der Klimapolitik drängen. Betont wird von den Organisatoren, keine politischen Logos beim Protest, der unter anderem die »Roud Bréck« blockieren soll, dabeihaben zu wollen.

    Diese Forderung ist sicher legitim, zeigt jedoch auch den ersten Denkfehler in dem Glauben, Klimaproteste losgelöst von Politik sehen zu können. Kein Mensch und kein Handeln ist unpolitisch und gerade in der Klimapolitik gilt es, die richtigen Fragen zu stellen, auch wenn zunächst positiv hervorgehoben werden sollte, daß junge Menschen sich in Zeiten der Abkehr von der Politik wieder beginnen, zu mobilisieren.

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  • Freitag wieder im Zeichen des Klimaschutzes

    Zehntausende haben am 15. März an Aktionen teilgenommen, um auf die negativen Auswirkungen des Klimawandels auf die Lebensbedingungen aufmerksam zu machen. Die Folgen einer unkontrollierten Erwärmung sind auch in unserer engsten Umgebung spürbar: Wetterextreme und Naturkatastrophen von ungewohnter Intensität verursachen schwere Schäden. In anderen Teilen der Welt werden Millionen Menschen entwurzelt und ihrer Lebensgrundlagen beraubt.

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  • Mit dem Kapitalismus in die Klimakatastrophe

    Ja, alle Anstrengungen, die Einzelpersonen machen, um Lebensmittel einzukaufen, die von lokalen Produzenten stammen, um möglichst wenig Müll zu produzieren, um auf Plastiktüten zu verzichten, um Naturschutzprojekte zu unterstützen, um Trinkwasser einzusparen, um nicht auf Pestizide zurückzugreifen und um mit Bus und Zug zur Arbeit zu fahren, sofern das möglich ist, machen Sinn und sollten daher fortgesetzt werden, aber wird dadurch unser Planet gerettet ?

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  • Klima retten – Kapitalismus entsorgen!

    Erklärung der gemeinsamen Bundesleitung der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) und des Kommunistischen StudentInnenverbandes (KSV), Wien am 01.04.2019

    Die Klimastreiks von SchülerInnen und Studierenden sindderzeit in aller Mund und es wird viel über Umwelt- und Klimaschutz gesprochen.Die Slogans wie „System change, not climate change“ oder „Fridays for future”sind irreführend. Den treibenden politischen Kräften geht es nicht um einenBruch mit den kapitalistischen Eigentumsverhältnissen, sondern um individuellesHandeln – letztlich wird also „greenwashing“ betrieben, da das Zielsolcher Vorstellungen ein grüner Kapitalismus ist.

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  • Klimafleißkärtchen aus kleinen Einkommen finanziert

    »Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.«

    Dieses, zugegeben etwas ältere Zitat des jetzigen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker mag einem wohl in den Sinn gekommen sein bei der Lektüre des »T«-Interviews mit Energieminister Claude Turmes am vergangenen Mittwoch. Dieser erklärte, eine Ökosteuer so einführen zu wollen, daß die Bürger es zunächst nicht bemerkten.

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  • »Change the system, not the climate!«

    »Ändert das System, nicht das Klima!«

    Seit längerem ist ein weltweiter Anstieg der Durchschnittstemperaturen als Folge der steigenden Konzentrationen der Treibhausgase in der Atmosphäre zu beobachten.

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  • PdA zum Schulstreik gegen den Klimawandel

    Ein Kommentar von Mathias Schneider, Sekretär der PdA

    Am heutigen Freitag wird weltweit von Schülerinnen und Schülern während der Unterrichtszeit gestreikt. Auch an mehreren Orten in Österreich wird kein Unterricht stattfinden. Es geht den streikenden Jugendlichen dabei um nicht weniger als um ihre eigene Zukunft. Sie wollen den durch den Menschen verursachten Klimawandel eindämmen.

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  • Klimawandel: Red is the new Green

    Vor fast anderthalb Jahrhunderten beschrieb Friedrich Engels in seiner Schrift »Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen«, wie die Umwelt durch menschliche Aktivität zerstört wird:

    »Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unsern menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns. Jeder hat in erster Linie zwar die Folgen, auf die wir gerechnet, aber in zweiter und dritter Linie hat er ganz andre, unvorhergesehene Wirkungen, die nur zu oft jene ersten Folgen wieder aufheben.

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  • Ist das Klima noch zu retten?

    Wenn sich die Vertreter großer Industriestaaten über das Ergebnis der Klimakonferenz der UNO im polnischen Katowice freuen, dann ist Nachdenken gefordert. Denn nicht nur »militante Grüne« und »hartgesottene« Umweltschützer haben unverzüglich eine Menge Kritikpunkte aufgezählt, die den »Kompromiß« von Katowice in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

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  • Claim The System, Not The Climate!

    IN BELGIEN GAB ES RIESIGE PROTESTE GEGEN DEN KLIMAGIPFEL IN POLEN. WIR HABEN UNS MIT DER BELGISCHEN STUDIERENDENORGANISATION COMAC UNTERHALTEN

    POSITION: WARUM ORGANISIERT IHR IN BELGIEN SO VIEL WIDERSTAND GEGEN DEN KLIMAGIPFEL IN POLEN? WER IST DARAN BETEILIGT UND WARUM IST DAS THEMA FÜR EUCH ALS COMAC SO WICHTIG?

    Olivier Goessens: Wir machen uns einfach Sorgen darüber, was mit unserem Planeten passiert, und sind wütend darüber, dass die politischen Eliten keine Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen haben, der seit mindestens 1988 bekannt ist. Vom Gipfel fordern wir einen schnellen und radikalen Übergang zu einer CO2-neutralen Politik. Der jüngste UN-Bericht ist sehr klar: Die nächsten zehn Jahre sind entscheidend, um den Klimawandel unter Kontrolle zu halten. Wenn wir länger warten, werden die Folgen katastrophal und unumkehrbar sein.

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  • Wirksamer Klimaschutz fordert einen radikalen Systemwandel

    Zum Beginn der 24. UN-Klimakonferenz (COP24) im polnischen Katowice wäre ein klares Signal für mehr Klimaschutz von Seiten der österreichischen Bundesregierung gefragt. Dass dies kaum zu erwarten ist, dürfte bei der von Schwarz-Blau vorgelegten Klimastrategie wenig überraschen. Versagt die Bundesregierung doch auch bei diesem wichtigen Thema. Stattdessen hat sich die Regierung wieder einmal ganz und gar den Positionen der Industriellen­vereinigung (IV) verschrieben.

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  • Tödliche Klimapolitik

    Eine Hitzewelle rollt über die Nordhalbkugel. Ein Ende ist nicht in Sicht. Der Sommer 2018 könnte in die Geschichtsbücher eingehen. An vielen Orten werden Hitzerekorde verzeichnet. Die allerdings lösen nicht nur Freude aus. Denn den hohen Temperaturen fallen auch viele Menschen zum Opfer. In Japan starben in einer Woche 65 Menschen, mehr als 22.000 mußten wegen Verdachts auf Hitzschlag ins Spital.

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  • Klimaziel aufgegeben

    Union und SPD sind sich nach Angaben mehrerer Nachrichtenagenturen einig, im Fall einer Neuauflage der großen Koalition das Klimaziel für 2020 offiziell aufzugeben. Die Ziele seien in dieser Zeit nicht erreichbar, hieß es in Verhandlungskreisen. Die Initiative dazu sei von der SPD gekommen. Konkret geht es darum, den CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern. Dieses Ziel sei praktisch unmöglich noch zu erreichen, sagten Vertreter von Union und SPD der Nachrichtenagentur Reuters.

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    UZ - Unsere Zeit

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  • China fordert: Die Welt muss Trump beim Thema Klima in die Pflicht nehmen

    Peoples DailyIn einem Leitartikel der Tageszeitung Renmin Ribao (Volkszeitung), dem Zentralorgan der Kommunistischen Partei Chinas, wird der Westen zu mehr Druck auf die US-Administration aufgerufen, um Präsident Donald Trump in der Klimafrage zum Umdenken zu bewegen. Wir dokumentieren nachstehend den von der deutschsprachigen Internetseite der Zeitung übernommenen Beitrag:

    Der Westen sollte die Trump-Regierung beim Klimawandel weiterhin unter Druck setzen. Washingtons politische Selbstsucht, seinen globalen Verpflichtungen nicht nachzukommen, darf nicht gutgeheißen werden.

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