Montag, 12. November 2018
Solidaritätsanzeige

Weltweit leiden mehr als 815 Millionen Menschen an Hunger – also 11 Prozent der Weltbevölkerung. Und jeden Tag sterben mindestens 24.000 Menschen an Hunger und seinen Folgen. Hunger ist damit die Haupttodesursache auf unserem Planeten. Daran soll der heutige Welthungertag erinnern.

Eigentlich absurd, wenn man sich anschaut, dass rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen wird, wenn man sich klar macht, dass es heute kein Problem mehr wäre, alle Menschen auf der Welt mit ausreichend Nahrung, Trinkwasser und „viel mehr“ zu versorgen: Einer eigenen Wohnung, umfassender Bildung, Mobilität, Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, einem Leben im Frieden. Schon 1984 berichtete die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen), dass ausgehend von den damaligen landwirtschaftlichen Produktivkräften mehr als 12 Milliarden Menschen ernährt werden können.

„Einem aktuellen UN-Bericht zufolge stirbt alle fünf Sekunden ein Kind. Viele der Todesfälle könnten mit einfachen Mitteln wie Medikamenten und Zugang zu sauberem Wasser verhindert werden“, sagt Zaklin Nastic, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Nastic weiter:

„Dass Millionen Kinder ihren fünften Geburtstag nicht erleben, ist die Folge perverser und menschenverachtender Entscheidungen der Politik. Wer menschenrechtliche Standards den Profitinteressen von Großkonzernen wie Nestlé zum Fraß vorwirft, trägt eine Mitschuld am Tod dieser Kinder.

Die Welt verliert den Krieg gegen den Hunger. In einer Zeit, in der unzählige und erstaunliche wissenschaftliche Fortschritte Maßstäbe setzen, in der uns die Technologie in einer Welt leben lässt, die fast an Science-Fiction grenzt, wo die Kunst über die Grenzen des Klassischen hinauswächst und alltäglich wird, mag es absurd erscheinen, dass eine der größten Krisen auf dem Planeten Erde durch Hunger verursacht wird.

Rund 124 Millionen Menschen in 51 Ländern waren 2017 von akuter Ernährungsunsicherheit betroffen, 11 Millionen mehr als im Vorjahr, heißt es in der jüngsten Ausgabe des Weltberichts über Nahrungsmittelkrisen.

Weltweit sind laut Angaben des UNHCR mehr als 68 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen aus den unterschiedlichsten Gründen wie Hunger, Armut, Krieg, Verfolgung oder Folgen von Umweltzerstörung. Dabei stammen 55% dieser Flüchtlinge aus nur drei Ländern in denen Krieg herrscht und auch die NATO kräftig mitmischt. Diese Länder sind Syrien, Afghanistan und der Südsudan.

wfdy 148Am heutigen Tag feiert der Weltbund der Demokratischen Jugend den Internationalen Tag der Jugend. 28 Jahre sind vergangen seitdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen entschied den 12. August zum Internationalen Tag der Jugend zu erklären, an dem die Schwierigkeiten und Probleme der Jugend des ganzen Planeten in den Mittelpunkt gerückt werden.

Wir leben in einer Situation in der die ökonomische Krise und deren Folgen das Recht auf Bildung, Gesundheit und Arbeit verbaut. Diese Verhältnisse machen eine massenhafte Jugendbewegung notwendig. Natürlich ist die Masse nicht das einzige Charakteristikum, das diese Bewegung braucht.

„Die Entscheidung der WHO ist für trans*-Personen weltweit ein riesiger Erfolg. Die Aufhebung der stigmatisierenden und schlicht falschen Katalogisierung ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Menschenrechte. Er lässt hoffen, dass die lange Geschichte sogenannter Konversionstherapien und erzwungener medizinischer Behandlungen langsam aber sicher ein Ende findet. Kritisch ist dagegen der Beschluss der WHO, für trans*-Kinder vor der Pubertät eine neue Diagnose einzuführen. Dass gesunde Kinder mit einer Diagnose und entsprechenden medizinischen Prozessen belastet werden, statt sie in ihrer Entwicklung zu bestärken, ist falsch und muss rückgängig gemacht werden“, erklärt Doris Achelwilm, queerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Beschlusses der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Transsexualität und damit verbundene Diagnosen nicht länger als psychische Krankheit einzustufen. Der überarbeitete Version der Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD 11) soll im Mai 2019 beschlossen und 2022 in Kraft treten.

comunistaDie kommunistischen und Arbeiterparteien, die am 19. Internationalen Treffen teilnehmen und diese Resolution unterzeichnen, stellen fest, dass die innerimperialistischen Widersprüchen und Antagonismen bezüglich der Kontrolle von Gas, Öl, Pipelines und im allgemeinen von Ressourcen und Märkten die Grundlage für imperialistische Kriege darstellen und gegen die Völker gerichtet sind.

Wir verurteilen die imperialistischen Kriege und Interventionen, die die Entwicklungen im Nahen Osten, in der östlichen Mittelmeerregion sowie auf der Balkanhalbinsel kennzeichnen, die in der Verantwortung der USA, NATO und EU im Kontext der innerimperialistischen Rivalität liegen, die seit vielen Jahren durch die Kriege gegen Syrien, den Irak und Libyen sowie durch die Präsenz von NATO-Truppen im Mittelmeer, in der Ägäis und der erweiterten Balkanregion belegt sind.

»Wenn Sie aber glauben, durch unsere Hinrichtung die Arbeiterbewegung auszurotten – die Bewegung, von der die geschundenen Millionen und aber Millionen, die in Mangel und Elend leben und schuften, die Lohnsklaven, ihre Rettung erwarten – wenn Sie das glauben, dann hängen Sie uns! Sie werden hier einen Funken austreten, aber dort und dort, hinter Ihnen und vor Ihnen und überall werden neue Flammen auflodern. Es ist ein unterirdisches Feuer, daß Sie nicht löschen können.«
August Spies, 31 Jahre, einer der in Chicago hingerichteten Arbeiterführer, am 20. August 1886

WeltgewerkschaftsbundMit Blick auf den 1. Mai, den Internationalen Tag der Arbeit, richtet der Weltgewerkschaftsbund (WGB) seine Kampfesgrüße an die Arbeiter des ganzen Planeten, die mit ihren Gewerkschaften für die Befriedigung ihrer heutigen Bedürfnisse eintreten.

Der 1. Mai ist ein Meilenstein für die Arbeiter der ganzen Welt. Die Forderungen der eingewanderten Arbeiter aus Chicago 1886 bleiben aktuell. Heute geht ihr Kampf weiter im Ringen der Arbeiter um würdige Arbeits- und Lebensbedingungen mit Rechten, Sicherheit, Bildung und kostenfreier Gesundheitsversorgung. Wie damals in Chicago, als die Arbeitsimmigranten der USA in der ersten Reihe der Klassenkämpfe standen, können auch heute die Millionen Arbeitsmigranten durch ihre aktive Beteiligung in den Gewerkschaften die Klassenkämpfe gegen die kapitalistische Barbarei stärken.

Plakat des Weltgewerkschaftsbundes zum 8. März 2017Unter dem Motto »DIE ARBEITENDE FRAU IMMER GANZ VORNE in den sozialen Kämpfen sowie im Leben und Handeln des WGB« ehrt der Weltgewerkschaftsbund einmal mehr den Jahrestag des 8. März 2017, 160 Jahre nach dem Aufstand der Arbeiterinnen in New York, die bessere Arbeitsbedingungen, Gleichheit und ein Leben mit Rechten forderten.

Wir senden unsere wärmsten Grüße an alle Gewerkschafterinnen, die im Schoß der klassenbewussten Gewerkschaftsbewegung und des Weltgewerkschaftsbundes den Kampf dieser Pionierinnen fortsetzen, und beglückwünschen sie für ihre Ausdauer und ihr aktives Handeln. Wir grüßen alle arbeitenden Frauen überall auf der Welt, die Frauen der armen Volksschichten, die jeden Tag um ihr Überleben und den Unterhalt ihrer Familien ringen müssen. Wir grüßen die Immigrantinnen und geflüchteten Frauen, die ihre Länder wegen der imperialistischen Kriege verlassen mussten.

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