Montag, 28. Mai 2018
Solidaritätsanzeige

glb logoBei der 1. Mai-Bündnisdemo zogen auch heuer über eintausend Menschen durch Innsbrucks Innenstadt. Das heurige Motto lautete "Mut zu Widerstand" einte soviele Organisationen wie noch nie. Bei der Abschlusskundgebung auf dem Landhaus hielt Josef Stingl, Vorsitzender des Gewerkschaftlichen Linksblock in ÖGB und AK zum Themenblock Beschäftigung und Arbeitslosigkeit folgenden Beitrag:

Machen wir jeden Tag zum 1. Mai

Seit 1890 wird der Erste Mai als internationaler Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter begangen. So wie damals müssen wir auch heute, fast 130 Jahre später, am Ersten Mai für bessere für gerechtere Arbeits- und Lebensbedingungen und für ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen eintreten. Und seitdem wir eine schwarzblauen Regierung haben, müssen wir selbst über Errungenschaften der Arbeiter_innenbewegung streiten, die jetzt schon Jahrzehnte für selbstverständlich gegolten haben.

Zürich

Am heutigen 1. Mai demonstrierten rund 13'000 Menschen, davon schlossen sich etwa 2'000 dem revolutionären Block an, dazu gehörten auch ein Häuserblock und ein queerfeministischer*-Block. Ins Auge sticht dabei, dass die Gewerkschaftsblöcke immer schwächer, und die migrantischen und revolutionären Kräfte immer stärker präsent sind. Die diesjährige Parole lautete: Solidarität heisst Widerstand. Gegen Krieg , Krise und Barbarei!

Rede von Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB) zum Themenblock Beschäftigung und Arbeitslosigkeit bei der Bündnisdemo am 1. Mai 2018 in Innsbruck.

Seit 1890 wird der Erste Mai als internationaler Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter begangen. So wie damals müssen wir auch heute, fast 130 Jahre später, am Ersten Mai für bessere für gerechtere Arbeits- und Lebensbedingungen und für ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen eintreten. Und seitdem wir eine schwarz-blauen Regierung haben, müssen wir selbst über Errungenschaften der Arbeiter_innenbewegung streiten, die jetzt schon Jahrzehnte für selbstverständlich gegolten haben.

mai1-russ2mai1-russ2 Erklärung der Initiative kommunistischer und Arbeiterparteien Europas: „132 Jahre Tag der Arbeit: Wir setzen den Kampf gegen kapitalistische Ausbeutung, Krieg, Arbeitslosigkeit und Armut fort!“

Wir ehren die Klassenkämpfe und die Helden unserer Klasse, indem wir ihre würdigen und kompetenten Fortführer werden. Der Tag der Arbeit ist jener Tag, an dem wir unsere Kräfte evaluieren können, unsere Organisation, unsere Kampffähigkeit und unsere ideologisch-politische Bereitschaft angesichts der großen Anforderungen des heutigen Klassenkampfes. Der 1. Mai ist nicht nur ein Tag der Erinnerung für die gesamte Arbeiterklasse, sondern er ist insbesondere ein Tag der Verantwortung, mit der jeder Arbeiter und jede Arbeiterin am Klassenkampf, in der Organisation jedes Betriebes, jedes Sektors und jeder Betriebsstätte teilnehmen kann.

kke greeceDie Kommunistische Partei der Türkei (TKP) und die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) richten zum Arbeitermai 2018 kämpferische und herzliche Grüße an die Arbeiterklasse, an die Völker beider Länder und unserer Region aus, und rufen sie auf, den gemeinsamen Kampf gegen die bürgerlichen Regierungen und die volksfeindliche Politik, gegen das Kapital und seine Herrschaft zu stärken. Wir verurteilen die imperialistischen Kriege und entfalten unseren Kampf für den Sturz der kapitalistischen Barbarei, für den Sozialismus als die Zukunft der Völker.

Tatsächlich gab es nach der Rede von Premierminister Bettel zur Lage der Nation doch Abgeordnete, die bemerkten, die Rede sei kurz gewesen. Als ob es auf die Länge ankomme!

Anders als in der sprichwörtlichen Kürze, fehlte in der Rede des Premierministers aber die Würze. Vor allem wurden ganze gesellschaftliche Bereiche ausgeklammert, beziehungsweise so dargestellt, dass manche Zuschauer und Zuhörer von Chamber TV den Eindruck bekamen, sie seien im falschen Film.

Die Auswertung des EU-Sozialberichts SILC 2017 ergibt kein rosiges Bild. Fast jedeR Fünfte in Österreich Lebende ist armutsgefährdet oder ausgrenzungsgefährdet. In Zahlen: 1,563.000 Menschen bzw. 18,1 Prozent der Bevölkerung waren 2017 davon betroffen, 434.000 besonders intensiv: Vor allem Alleinerzieherinnen, Langzeitarbeitslose und Nicht-EU–Bürger_innen. Klassische „Arme“ wie Obdachlose und illegale Migrant_innen sind dabei noch gar nicht erfasst, weiß die sicherlich nicht als linksverdächtige „Presse“ zu berichten.

Weiterlesen:

Gewerkschaftlicher Linksblock

Am 12. Mai um 11 Uhr auf dem Hauptplatz in Bleiburg/Pliberk:Kundgebung der »Initiative gegen Ustaša- & Nazi-Treffen inKärnten/Koroška« gegen die Veranstaltung des »Bleiburger Ehrenzugs« amLoibacher Feld.

Unterstützt wird die Initiative von 22 Organisationen, deren Appell bereitsim Vorjahr an Landeshauptmann Peter Kaiser, Bundespräsident Alexander Van derBellen und den damaligen Innenminister Wolfgang Sobotka übergeben wurde.

Am 16. April fand in Athen eine Demonstration gegen den imperialistischen Krieg gegen Syrien statt. Einige Demonstranten versuchten dabei die Statue des ehemaligen US-Präsidenten Harry Truman zu entfernen.

Diese Truman-Statue in Athen ist ein Symbol für die US-Vorherrschaft in Griechenland. Diese Vorherrschaft begann mit der Unterstützung der deutschen Faschisten gegen die griechischen Partisanenverbände, die während des Zweiten Weltkriegs einen sehr erfolgreichen Partisanenkrieg gegen die Wehrmacht führen. Die USA unterstützen später die Errichtung der Militärdiktatur in Griechenland und gliederten es in die NATO ein.

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