Dienstag, 17. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

Diada Nacional de Catalunya in Barcelona. Foto: RedGlobeDiada Nacional de Catalunya in Barcelona. Foto: RedGlobeRund eine Million Menschen – so die Angaben der Stadtpolizei – haben am heutigen katalanischen Nationalfeiertag in Barcelona für die Unabhängigkeit ihres Landes und für das Referendum am 1. Oktober demonstriert. »Barcelona war heute nachmittag ein einziger Ruf nach der Unabhängigkeit Kataloniens«, schrieb die Bürgerbewegung »Katalanische Nationalversammlung« in ihrer Pressemitteilung. »Ab den Mittagsstunden füllten sich die Straßen im Zentrum der katalanischen Hauptstadt mit unzähligen Menschen, die T-Shirts mit dem ›Ja‹ und mit der ›Estelada‹, der Fahne der Unabhängigkeitsbewegung, trugen. Aus vielen Häusern hingen an diesem katalanischen Nationalfeiertag 11. September, der Diada Nacional, Transparente für das Referendum, die Republik und die Unabhängigkeit.

Schlagzeile der Zeitung bum Luxemburger VollekAus der Vergangenheit gibt es genug Beispiele dafür, wie die Regierung zu administrativen Maßnahmen griff, um die politische Tätigkeit der Kommunistischen Partei zu stören oder sie ganz einfach mundtot zu machen, wie das nach der Wahl des ersten kommunistischen Abgeordneten geschah, der 1934 kurzerhand aus dem Parlament ausgeschlossen wurde.

Estelada vermellaAuf der Homepage der Comunistes de Catalunya, der katalanischen kommunistischen Partei, haben Pedro Luna, Mitglied des Exekutivkomitees des ZK der Partei, und Miguel Àngel Parra einen Beitrag zu dem am Mittwoch vom katalanischen Parlament beschlossenen Referendum über eine Unabhängigkeit Kataloniens am 1. Oktober veröffentlicht, den wir nachstehend in eigener Übersetzung dokumentieren.

Antonio Gramsci sagte, dass die Gleichgültigkeit das tote Gewicht der Geschichte ist, denn Leben bedeute Partei zu ergreifen. Ein Revolutionär ist ein Macher, er entwickelt seine Politik nicht von einem zweideutigen Standpunkt aus. So baut man auf und so verändert man die Realität.

comunistaIn einem am Montag unter der Überschrift »Über die antikommunistische Hysterie« in der bürgerlichen griechischen Tageszeitung »Ta Nea« veröffentlichten Beitrag hat sich der weltberühmte Komponist Mikis Theodorakis gegen die antikommunistischen Ausfälle gestellt, die in dieser und anderen Zeitungen im Zusammenhang mit Veranstaltungen der EU-Präsidentschaft Estlands in Tallinn neue Blüten treibt. »Mich erschreckt die antikommunistische Hysterie, die ihre Zeitung überschwemmt«, schreibt Mikis Theodorakis. »Als junger Kommunist hatte ich die Ehre, in den Reihen der Nationalen Befreiungsfront EAM für die Eroberung der Freiheit zu kämpfen. Später, in der Ära der Militärjunta, kämpfte ich in der Patriotischen Front für die Wiederherstellung der Demokratie.«

comunistaWir dokumentieren nachstehend eine am 24. August veröffentlichte gemeinsame Erklärung zahlreicher kommunistischer und Arbeiterparteien aus aller Welt gegen den von der EU und der estnischen Regierung verbreiteten Antikommunismus.

Die kommunistischen und Arbeiterparteien verurteilen die antikommunistischen Festspiele der estnischen EU-Präsidentschaft im Rahmen des sogenannten »Europäischen Gedenktages für die Opfer der totalitären Regime«, wie ihn die EU in den vergangenen Jahren am 23. August etablieren wollte. Das antikommunistische Treffen zielt darauf ab, den Sozialismus und seine beispiellosen Errungenschaften für die Arbeiter zu verleumden, die Geschichte zu verfälschen, auf unhistorische und inakzeptable Weise den Kommunismus mit dem Ungeheuer des Faschismus und seinen Gräueltaten gleichzusetzen.

comunistes de catalunyaWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der katalanischen kommunistischen Partei, Kommunisten Kataloniens (Comunistes de Catalunya), zu den Terroranschlägen, die Katalonien am Donnerstag erschütterten und mindestens 13 Menschenleben forderten.

Wir Kommunisten Kataloniens drücken unsere Bestürzung über die schweren Attentate aus, die die Stadt Barcelona und andere Gemeinden des Landes wie Cambrils oder Espluges erschüttert haben und die bislang 13 Menschen das Leben gekostet und mehr als 130 verletzt haben.

Einheit und Solidarität gegen den HassDie Kommunistische Jugend Kataloniens veröffentlichte am Donnerstag ein Statement zum Terroranschlag in Barcelona, bei dem gestern an den Rambles 13 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden:

Barcelona hat heute einen Terroranschlag erlitten, der von dem selbsternannten »Islamischen Staat« begangen wurde. Als Kommunistische Jugend Kataloniens verurteilen wir energisch die Terroristen, ebenso wie die Regierungen, die sie als Fußvolk für ihre imperialistischen Kriege finanziert haben. Wir möchten auch unsere umfassende Solidarität mit den Opfern und durch dieses Attentat betroffenen Personen ausdrücken und begrüßen die solidarische Antwort der arbeitenden Menschen, die sich bereitfanden, den Verletzten zu helfen, Blut zu spenden usw.

Gegen die Verfolgung von Kommunisten in RusslandAuch im heutigen Russland werden Kommunisten vom Staat verfolgt. Alexander Batov, ein bekanntes Gesicht der kommunistischen Bewegung in Russland, musste eine Haftstrafe von sieben Tage absitzen und sich Drohungen anhören, weil er ein Flugblatt verteilte, das der Regierung nicht passte. Die SDAJ verbreitet deshalb eine Erklärung, die sie gemeinsam mit zahlreichen anderen kommunistischen Jugendverbänden aus aller Welt unterzeichnet hat.

Wir, 28 kommunistische Jugendorganisationen aus der ganzen Welt, unterschreiben die folgende Resolution:

Wir verurteilen die Verhaftung und Inhaftierung des Genossen Alexander Batov, einem Mitglied des Sekretariats des ZK der Kommunistischen Arbeiterpartei Russlands (RKAP) und Vertreter des Revolutionären Kommunistischen Jugendverbandes (Bolschewiki) (auch bekannt als KRSM(b)) beim Nationalen Vorbereitungskomitee Russlands für die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten.

Zeitung vum Letzebuerger VollekAm 8. Oktober finden in Luxemburg Kommunalwahlen statt. Dazu schreibt die »Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek«:

Im Sommer geht in unserem Land vieles etwas langsamer, und während des Kollektivurlaubs im Hoch- und Tiefbau und im Baugewerbe, begleitet von einer kleinen Völkerwanderung in Richtung Portugal, kann schon mal der Anschein erweckt werden, alles sei zum Stillstand gekommen.

Aber der Schein trügt, denn in manchen Wirtschaftsbereichen haben die Sommerschulferien kaum Auswirkungen auf die Produktionsziffern, und selbst auf politischer Ebene ist nichts wie in den Jahren zuvor, denn es stehen Gemeindeahlen vor der Tür, und die möchten vorbereitet werden.

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