09 | 12 | 2019

Ankara, 10. Oktober 2015. Foto: DISKAnkara, 10. Oktober 2015. Foto: DISKHeute Vormittag wurde die türkische Hauptstadt Ankara zum Schauplatz eines blutigen Angriffs. Bei zwei Bombenanschlägen auf eine Kundgebung, zu der Gewerkschaften, Berufsverbände und politische Parteien aufgerufen hatten, wurden Dutzende Menschen getötet und Hunderte verletzt. Dabei wollten sie mit der Demonstration für ein Ende der Kriegspolitik und für eine demokratische und friedliche Lösung in der kurdischen Frage eintreten. Wir verurteilen diesen feigen Anschlag und fordern die lückenlose Aufdeckung der Verantwortlichen.

Wenn man die auf eine Eskalation des Konflikts aufbauende Politik der AKP-Regierung und des türkischen Staatspräsidenten Erdoğan berücksichtigt, wird offensichtlich, wo diese Verantwortlichen zu finden sind: nämlich in den Reihen der Regierung und des Staatsoberhaupts. Mit einer beispiellosen Welle politischer Verfolgung der kurdischen Freiheitsbewegung und jeglicher politischen Opposition werden alle gesellschaftlichen Gruppen und sämtliche Andersdenkenden unterdrückt, damit die Macht von Erdoğan und der AKP-Regierung gesichert werden kann.

Wir rufen die demokratische Öffentlichkeit in Deutschland zur Solidarität mit der Demokratie- und
Friedensbewegung in der Türkei auf.

Senden Sie bitte Protestschreiben an die türkische Regierung und fordern Sie die Bundesregierung auf, die politische Unterstützung sofort zu beenden!

DIDF – Föderation der demokratischen Arbeitervereine

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