Samstag, 16. Dezember 2017
Solidaritätsanzeige

Sotschi 2014China und die USA reagieren unterschiedlich auf den bevorstehenden Olympia-Auftakt in Sotschi. Während der chinesische Staatschef die Eröffnungsfeier persönlich besucht, schicken die Vereinigten Staaten Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Die Fregatte »USS Taylor« und das Kommandoschiff »USS Mount Whitney« sind dort eingetroffen. Das bestätigte Pentagon-Sprecher John Kirby, berichtete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Donnerstag. Kirby sprach von einer Routinemission. Wie es hieß, sollen die Kriegsschiffe unter anderem ausländische Häfen besuchen. Um welche Häfen es konkret geht, wurde nicht mitgeteilt. Nach Angaben der russischen Kriegsmarine sollen sich die US-Kriegsschiffe im östlichen Teil des Schwarzen Meeres befinden, ohne die russischen Gewässer zu betreten.

Wandbild in der Leningrad-Blockadegedenkstätte. Foto: ♥Anna W.S bei FlickrWandbild in der Leningrad-Blockadegedenkstätte. Foto: ♥Anna W.S bei FlickrAm heutigen 27. Januar wird in der Russischen Föderation an das Ende der Blockade Leningrads durch die deutschen Truppen während des Großen Vaterländischen Krieges erinnert. Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1944, haben sowjetische Truppen die Stadt an der Newa vollständig von der faschistischen Belagerung befreit, die fast 900 Tage gedauert hat. Am gestrigen Sonntag startete deshalb in St. Petersburg, dem damaligen Leningrad, die Marathonaktion »Straße des Lebens«, und in der Gedenkstätte »Janwarski Grom« (Januardonner) fand die militärgeschichtliche Rekonstruktion »Im Durchbruchstreifen« statt. Wir dokumentieren hierzu den Bericht der Stimme Russlands.

LeninLeninLENIN, »Er rührte an den Schlaf der Welt«*
- zum 90sten Todestag am 21. Januar 2014 -

Ich seh ihn heute mehr denn je,
Den Schalk in seinem Blick,
Der Gegenwart beweisend Näh’,
Grad weil die Menschheit voller Weh.
Dreht sich die Welt zurück?

Unsterblich, photographisch echt,
Ein Blitz ist jedes Wort,
Erhellend - was ist ungerecht? -,
Den Weg erklärend zum Gefecht
Und - führend weiter fort.

Maxim MartsinkewitschMaxim MartsinkewitschIn Kuba ist am Wochenende einer der bekanntesten russischen Neonazis verhaftet worden und soll nun an die Behörden in Moskau ausgeliefert werden. Das teilte das russische Innenministerium am Sonnabend mit. Maxim Martsinkewitsch hatte die inzwischen verbotene neofaschistische Gruppierung »Format 18« geführt und hatte zuletzt immer wieder durch gewalttätige Übergriffe auf Homosexuelle Schlagzeilen gemacht. Im Dezember hatte ihn ein Gericht in Abwesenheit wegen Aufstachelung zum Hass zu einer drei- bis fünfjährigen Gefängnisstrafe verurteilt, dieser entzog sich der Neonazi jedoch. Er sei – offenbar problemlos – über Kiew und Frankfurt nach Kuba gegangen, teilte er am 9. Januar auf seiner Homepage mit.

Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) - Bund der Antifaschisten Mindestens 18 Menschen sind am Sonntag bei einer Explosion auf dem Bahnhof der südrussischen Großstadt Wolgograd, dem früheren Stalingrad, getötet worden. Den Angaben der Regionalregierung zufolge wurde 40 weitere verletzt. Die Nachrichtenagentur Ria-Nowosti berichtet unter Berufung auf Erkenntnisse der Anti-Terror-Behörde NAK, eine Selbstmordattentäterin habe sich um 12.45 Ortszeit (09.45 MEZ) in die Luft gesprengt.

Schon am Freitagabend waren im südrussischen Pjatigorsk drei Menschen bei einem Autobombenanschlag getötet worden. Bereits im Oktober war Wolgograd bereits von einem Selbstmordanschlag erschüttert worden, als sich eine Frau in einem Linienbus in die Luft sprengte und sechs Passagiere mit in den Tod riss. Die Behörden vermuten, dass durch die Anschläge die Lage in der Russischen Föderation im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi destabilisiert werden soll.

Die Frau an Snowdens Seite: Sarah Harrison. Montage: RedGlobeDie Frau an Snowdens Seite: Sarah Harrison. Montage: RedGlobeDer Whistleblower Edward Snowden hat in 21 Ländern der Welt Asyl beantragt und damit auf die von ihm beklagte »Hexenjagd« der US-Administration gegen seine Person sowie gegen die Einschüchterung aufnahmewilliger Regierungen durch Washington reagiert. Wie die Enthüllungsplattform Wikileaks in der Nacht zum Dienstag informierte, hat deren Mitarbeiterin Sarah Harrison, die Snowden offenbar schon auf dem Flug von Hongkong nach Moskau begleitet hatte, die Asylanträge an das russische Konsulat am Flughafen Scheremetjewo übergeben. Dieses habe begonnen, die Bitten an die jeweiligen Botschaften in Moskau weiterzuleiten.

Vor einer Woche habe ich Hong Kong verlassen, nachdem klar wurde, dass meine Freiheit und Sicherheit bedroht waren, weil ich die Wahrheit offenbart habe. Dass ich weiterhin frei bin, ist den Anstrengungen neuer und alter Freude, Familienmitglieder und anderer zu verdanken, die ich nie getroffen habe, und vermutlich auch niemals treffen werde. Ich habe ihnen mein Leben anvertraut und sie haben mit einem Vertrauen in mich erwidert, für das ich ihnen für immer dankbar sein werde.

Edward Snowden bei WikileaksEdward Snowden bei WikileaksDie Enthüllungsplattform Wikileaks hat in der Nacht zum Dienstag eine Erklärung von Whistleblower Edward Snowden aus Moskau veröffentlicht. In der auf Montag, 1. Juli 2013, datierten Stellungnahme kritisiert der Whistleblower den Druck, den die US-Administration auf andere Regierungen der Welt ausübt, um diese von einer Asylgewährung abzuhalten. Hinter diesen Maßnahmen stehe die Angst Washingtons, allerdings nicht vor Enthüllern wie ihm oder dem Wikileaks-Informanten Bradley Manning, »sondern vor euch«. Die Kampagne solle nicht ihn einschüchtern, sondern alle, die nach ihm kommen könnten, um unangenehme Wahrheiten zu enthüllen.

Edward SnowdenEdward SnowdenDer Whistleblower Edward Snowden hat Asyl in Russland beantragt. Das hat das russische Außenministerium heute in Moskau bestätigt. Der frühere US-Geheimdienstmitarbeiter reagierte damit offenbar auf Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der wenige Stunden zuvor erklärt hatte, Snowden könne in Russland bleiben, müsse aber aufhören, den USA durch seine Veröffentlichungen Schaden zuzufügen.

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