Montag, 23. Oktober 2017
Solidaritätsanzeige

Konteradmiral Denis BeresowskiDer erst vor zwei Tagen von den Putschisten zum neuen Befehlshaber der ukrainischen Marine ernannte Konteradmiral Denis Beresowski ist zu den russischen Einheiten übergelaufen und hat dem Volk der Krim Treue geschworen. »Ich schwöre dem Volk der Krim Gehorsam und verspreche, es entsprechend der Regeln der Armee zu beschützen. Ich schwöre, Befehle des Oberkommandierenden der Krim und Sewastopols entgegenzunehmen«, erklärte Beresowski in einer Fernsehansprache. Daraufhin kündigte der Ministerpräsident der Krim, Sergej Aksjonow, den Aufbau einer eigenen Marine der autonomen Republik an, deren Oberhaupt der Konteradmiral sein soll.

Bekannte Karikatur - neues EndeDie auf der Krim einquartierten Angehörigen der Streitkräfte der Ukraine verlassen offenbar massenhaft ihre Standorte und reichen Entlassungsanträge ein. Das berichtete ein Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag aus der Hauptstadt der autonomen Republik, Simferopol. Die verlassenen Standorte mit Waffen und Militärgerät befinden sich demnach nun unter Kontrolle der Selbstverteidigungskräfte, die den Schutz und die Ordnung in der Region sichern.

By Stanislavovich (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsBy Stanislavovich (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsDas Flaggschiff der ukrainischen Kriegsmarine, die »Hetman Sahaidachny«, hat Kiew offenbar die Gefolgschaft aufgekündigt und sich auf die Seite Russlands gestellt. Das berichtet der Moskauer Fernsehsender Russia Today. Die Fregatte unter dem Kommando von Konteradmiral Andrej Tarasow befinde sich nach der Teilnahme an einer NATO-Operation im Golf von Aden auf der Heimreise in das Schwarze Meer und habe die Flagge der russischen Marine gehisst, so der Bericht.

Protest auf der Krim. Foto: Twitter - http://t.co/o9htQ1tSHYProtest auf der Krim. Foto: Twitter - http://t.co/o9htQ1tSHYAuf Antrag von Russlands Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hat der Föderationsrat heute einstimmig den Einsatz russischer Truppen auf dem Territorium der Ukraine »bis zur Normalisierung der gesellschaftspolitischen Lage in diesem Land« genehmigt. Das teilte der Kreml am Samstag mit. Putin hatte seinen Antrag mit der »extraordinären Lage« in der Ukraine und mit der Gefahr für das Leben von russischen Bürgern und russischen Landsleuten sowie für das Personal der russischen Truppen, die gemäß einem internationalen Vertrag auf der ukrainischen Halbinsel Krim stationiert sind, begründet.



50.000 Menschen singen bei einer Kundgebung gegen den Putsch in Kiew das sowjetische Kampflied aus dem Krieg gegen die Hitlerwehrmacht: "Steh auf, steh auf, du Riesenland! Heraus zur großen Schlacht! Den Nazihorden Widerstand! Tod der Faschistenmacht!" (ab Minute 01:55)

Kommunisten demonstrieren in Moskau. Foto: KPRFKommunisten demonstrieren in Moskau. Foto: KPRFRund 15.000 Menschen haben heute in Moskau an einer Demonstration aus Anlass des 96. Jahrestages der Gründung der Roten Armee teilgenommen. Zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) aufgerufen, deren Chef Gennadi Sjuganow an der Spitze des Marsches ging. Neben ihm demonstrierten die Mitglieder der kommunistischen Fraktion in der russischen Staatsduma und Veteranen der sowjetischen Streitkräfte.

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind eröffnet. Mit einer riesigen Eröffnungsfeier hieß Russland die Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt willkommen. Und das tat die Föderation mit einer Darstellung ihrer Geschichte – angefangen von der mythisch erklärten Entstehung des alten Russland über die Zarenzeit – symbolisiert mit einer getanzten Version von Tolstis »Krieg und Frieden«. Plötzlich färbte sich das Stadion rot und eine Lokomotive erschien – als Symbol für die Oktoberrevolution. Den ZDF-Moderatoren verschlug es die Sprache – und vermutlich wussten sie nicht einmal, dass die russischen Organisatoren damit ein Zitat von Karl Marx in Szene setzten: »Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.«

Sotschi 2014Sotschi 2014China und die USA reagieren unterschiedlich auf den bevorstehenden Olympia-Auftakt in Sotschi. Während der chinesische Staatschef die Eröffnungsfeier persönlich besucht, schicken die Vereinigten Staaten Kriegsschiffe ins Schwarze Meer. Die Fregatte »USS Taylor« und das Kommandoschiff »USS Mount Whitney« sind dort eingetroffen. Das bestätigte Pentagon-Sprecher John Kirby, berichtete die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Donnerstag. Kirby sprach von einer Routinemission. Wie es hieß, sollen die Kriegsschiffe unter anderem ausländische Häfen besuchen. Um welche Häfen es konkret geht, wurde nicht mitgeteilt. Nach Angaben der russischen Kriegsmarine sollen sich die US-Kriegsschiffe im östlichen Teil des Schwarzen Meeres befinden, ohne die russischen Gewässer zu betreten.

Wandbild in der Leningrad-Blockadegedenkstätte. Foto: ♥Anna W.S bei FlickrWandbild in der Leningrad-Blockadegedenkstätte. Foto: ♥Anna W.S bei FlickrAm heutigen 27. Januar wird in der Russischen Föderation an das Ende der Blockade Leningrads durch die deutschen Truppen während des Großen Vaterländischen Krieges erinnert. Vor 70 Jahren, am 27. Januar 1944, haben sowjetische Truppen die Stadt an der Newa vollständig von der faschistischen Belagerung befreit, die fast 900 Tage gedauert hat. Am gestrigen Sonntag startete deshalb in St. Petersburg, dem damaligen Leningrad, die Marathonaktion »Straße des Lebens«, und in der Gedenkstätte »Janwarski Grom« (Januardonner) fand die militärgeschichtliche Rekonstruktion »Im Durchbruchstreifen« statt. Wir dokumentieren hierzu den Bericht der Stimme Russlands.

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