Sonntag, 21. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Kommunistische Partei LuxemburgsKommunistische Partei LuxemburgsDie Kommunistische Partei Luxemburgs ist zutiefst be­sorgt über die Zuspitzung der Situation in der Ukraine. Die jüngsten Entwicklungen, einschließlich der akuten Ge­fahr einer militärischen Konfrontation, sind das Ergebnis des Putsches prowestlicher Parlaments­par­teien und bewaffneter nationalistischer und faschistischer Kräfte, die gleichzeitig die Kon­fron­tation mit Russland suchen.

Nein zur G8, nein zur G7!Nein zur G8, nein zur G7!Hat Attac dem russischen Präsidenten Wladimir Putin schon die Ehrenmitgliedschaft angeboten? Immerhin scheint dem Staatschef in Moskau etwas zu gelingen, was dem globalisierungskritischen Netzwerk in den vergangenen Jahrzehnten leider nie gelungen ist: ein G8-Gipfel zu sprengen. Das Weiße Haus in Washington teilte am Sonntag mit, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die USA – die sogenannten G7 – hätten gemeinsam einen Boykott des Gipfeltreffens beschlossen, das eigentlich im Juni im Olympiaort Sotschi stattfinden soll.

Konteradmiral Denis BeresowskiKonteradmiral Denis BeresowskiDer erst vor zwei Tagen von den Putschisten zum neuen Befehlshaber der ukrainischen Marine ernannte Konteradmiral Denis Beresowski ist zu den russischen Einheiten übergelaufen und hat dem Volk der Krim Treue geschworen. »Ich schwöre dem Volk der Krim Gehorsam und verspreche, es entsprechend der Regeln der Armee zu beschützen. Ich schwöre, Befehle des Oberkommandierenden der Krim und Sewastopols entgegenzunehmen«, erklärte Beresowski in einer Fernsehansprache. Daraufhin kündigte der Ministerpräsident der Krim, Sergej Aksjonow, den Aufbau einer eigenen Marine der autonomen Republik an, deren Oberhaupt der Konteradmiral sein soll.

Bekannte Karikatur - neues EndeBekannte Karikatur - neues EndeDie auf der Krim einquartierten Angehörigen der Streitkräfte der Ukraine verlassen offenbar massenhaft ihre Standorte und reichen Entlassungsanträge ein. Das berichtete ein Korrespondent der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag aus der Hauptstadt der autonomen Republik, Simferopol. Die verlassenen Standorte mit Waffen und Militärgerät befinden sich demnach nun unter Kontrolle der Selbstverteidigungskräfte, die den Schutz und die Ordnung in der Region sichern.

By Stanislavovich (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsBy Stanislavovich (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia CommonsDas Flaggschiff der ukrainischen Kriegsmarine, die »Hetman Sahaidachny«, hat Kiew offenbar die Gefolgschaft aufgekündigt und sich auf die Seite Russlands gestellt. Das berichtet der Moskauer Fernsehsender Russia Today. Die Fregatte unter dem Kommando von Konteradmiral Andrej Tarasow befinde sich nach der Teilnahme an einer NATO-Operation im Golf von Aden auf der Heimreise in das Schwarze Meer und habe die Flagge der russischen Marine gehisst, so der Bericht.

Protest auf der Krim. Foto: Twitter - http://t.co/o9htQ1tSHYProtest auf der Krim. Foto: Twitter - http://t.co/o9htQ1tSHYAuf Antrag von Russlands Präsident und Oberbefehlshaber Wladimir Putin hat der Föderationsrat heute einstimmig den Einsatz russischer Truppen auf dem Territorium der Ukraine »bis zur Normalisierung der gesellschaftspolitischen Lage in diesem Land« genehmigt. Das teilte der Kreml am Samstag mit. Putin hatte seinen Antrag mit der »extraordinären Lage« in der Ukraine und mit der Gefahr für das Leben von russischen Bürgern und russischen Landsleuten sowie für das Personal der russischen Truppen, die gemäß einem internationalen Vertrag auf der ukrainischen Halbinsel Krim stationiert sind, begründet.



50.000 Menschen singen bei einer Kundgebung gegen den Putsch in Kiew das sowjetische Kampflied aus dem Krieg gegen die Hitlerwehrmacht: "Steh auf, steh auf, du Riesenland! Heraus zur großen Schlacht! Den Nazihorden Widerstand! Tod der Faschistenmacht!" (ab Minute 01:55)

Kommunisten demonstrieren in Moskau. Foto: KPRFKommunisten demonstrieren in Moskau. Foto: KPRFRund 15.000 Menschen haben heute in Moskau an einer Demonstration aus Anlass des 96. Jahrestages der Gründung der Roten Armee teilgenommen. Zu der Kundgebung hatte die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) aufgerufen, deren Chef Gennadi Sjuganow an der Spitze des Marsches ging. Neben ihm demonstrierten die Mitglieder der kommunistischen Fraktion in der russischen Staatsduma und Veteranen der sowjetischen Streitkräfte.

Die Olympischen Winterspiele in Sotschi sind eröffnet. Mit einer riesigen Eröffnungsfeier hieß Russland die Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt willkommen. Und das tat die Föderation mit einer Darstellung ihrer Geschichte – angefangen von der mythisch erklärten Entstehung des alten Russland über die Zarenzeit – symbolisiert mit einer getanzten Version von Tolstis »Krieg und Frieden«. Plötzlich färbte sich das Stadion rot und eine Lokomotive erschien – als Symbol für die Oktoberrevolution. Den ZDF-Moderatoren verschlug es die Sprache – und vermutlich wussten sie nicht einmal, dass die russischen Organisatoren damit ein Zitat von Karl Marx in Szene setzten: »Die Revolutionen sind die Lokomotiven der Geschichte.«

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