Sonntag, 24. Juni 2018
Solidaritätsanzeige

„Trotz der erfreulichen Trendwende hat der Handel mit Russland längst noch nicht wieder das Niveau von vor den Sanktionen erreicht, sondern liegt 25 Prozent darunter. Die Bundesregierung muss ihre unsinnige Sanktionspolitik gegenüber Russland beenden. Die Sanktionen haben ihren politischen Zweck nicht erfüllt und dienen eher amerikanischen als europäischen oder deutschen Interessen“, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Handel mit Russland.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrte Damen und Herren,

die internationalen Beziehungen erleben gerade Zeiten von kardinalen Veränderungen – vor unseren Augen etabliert sich eine neue, demokratische und faire, polyzentrische Weltordnung. Dieser Prozess wird von umfassenden Herausforderungen und Gefahren begleitet, die kollektive Reaktionen und die Vereinigung von Potenzialen im Interesse einer effizienten Suche nach optimalen Wegen zur Gestaltung einer gleichen und unteilbaren Sicherheit, zum Ausbau der allseitig nützlichen Wirtschaftskooperation, zur Umsetzung von im Laufe von Jahrzehnten entwickelten humanitären Standards verlangen.

Am 27. Februar fand in Genf ein kurzes Gespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister Venezuelas, Jorge Arreaza, statt.

Die Minister besprachen einige Fragen der russisch-venezolanischen Kooperation in der internationalen Arena sowie akute Themen der regionalen und bilateralen Tagesordnung.

Quelle: Außenministerium der Russischen Föderation

Am 26. Februar fand auf Initiative der deutschen Seite ein Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem amtierenden Vizekanzler und Außenministerium Deutschlands, Sigmar Gabriel, statt.

Die Chefdiplomaten tauschten Meinungen über die Perspektiven der Syrien-Regelung im Kontext der Entwicklung der Situation in diesem Land und der Aufgaben zur praktischen Umsetzung der Resolution 2401 des UN-Sicherheitsrats aus.

Sehr geehrter Herr Minister,
sehr geehrter Herr Rektor,
liebe Freunde,
Kollegen,

zuallererst bedanke ich mich für die Einladung, an der Belgrader Universität zusammen mit meinem Kollegen und Freund, dem Ersten Stellvertretenden Ministerpräsidenten, dem Außenminister der Republik Serbiens, Ivica Dačić, vor dem repräsentativen Professoren-, Lehrer- und Studentenkreis Rede zu halten. Wir begrüßen den Beitrag Ihrer Universität an die gemeinsamen Bemühungen zur Festigung der bilateralen Zusammenarbeit Serbiens und Russlands.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor allem möchte ich mich bei dem Präsidenten der Republik Serbien, Aleksandar Vucic, meinem Amtskollegen, dem Ersten Vizepremier und Außenminister Ivica Dacic, alle unsere serbischen Freunde für ihre traditionelle Gastfreundlichkeit bedanken. Wir fühlen uns hier wie zu Hause. Hoffentlich fühlen sich auch unsere serbischen Partner genauso, wenn sie nach Russland kommen.

Gemeinsamer Beitrag des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, und des Außenministers Serbiens, Ivica Dacic, von 21. Februar 2018

In diesem Jahr begehen Russland und Serbien ein wichtiges Datum: den 180. Jahrestag der gegenseitigen diplomatischen Beziehungen. Am 23. Februar 1838 hatte der serbische Fürst Milos Obrenovic in seiner Residenz in Kragujevac den ersten russischen Konsul, Gerassim Waschtschenko, empfangen.

Dieses Ereignis eröffnete ein neues Kapitel in der jahrhundertelangen gemeinsamen Geschichte der zwei richtigen Brudervölker, die durch gemeinsame kulturelle, zivilisatorische und geistige Wurzeln verbunden sind.

Frage: Sie wurden sicher darauf aufmerksam, dass in diesem Gebäude Plakate „Russland – Land der Möglichkeiten“ hängen. In Ihrer Rede bei der Meisterklasse appellierten Sie an die historische Erfahrung. Erzählen Sie über Russland als Land der Möglichkeiten durch Anführung von historischen Beispielen. Aus meiner laienhafter Ansicht, wenn ich mir Nina Petrowna Chruschtschjowa und Jacqueline Kennedy ansehe, so verstehe ich, wer woher kommt und dass unser Land ein Land der riesigen Möglichkeiten ist.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Kollegen,

Heute, wenn internationale Beziehungen die Epoche der kardinalen Wandlungen erleben, wobei die These über das Ende der Geschichte endgültig widerlegt wird, sollen wir uns alle daran erinnern, was in einer nicht so fernen Vergangenheit vor sich ging. Wie der berühmte russische Historiker Wassili Kljutschewski sagte, bestraft die Geschichte für nicht gelernte Lehren.

Real time web analytics, Heat map tracking

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.