Freitag, 28. April 2017
Solidaritätsanzeige

Russland

Die russische Regierung möchte offenbar die 19. Weltfestspiele der Jugend und Studenten ausrichten. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Sputnik berichtet, bewirbt sich das Land derzeit bei der Generalversammlung des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ) in Havanna um den Zuschlag, das größte antiimperialistische Jugendfestival der Welt wieder ausrichten zu dürfen. Zuletzt hatte Moskau - damals noch als Hauptstadt der Sowjetunion - die fortschrittliche Jugend der Welt 1957 und 1985 zu Gast.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Es wurden die Verhandlungen zwischen dem Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, und dem Nachfolger des Kronprinzen des Königreichs Saudi-Arabien, Mohammad bin Salman Al Saud, durchgeführt.

Es wurden die Fragen der bilateralen Beziehungen, darunter die Umsetzung der Vereinbarungen, die im Juni dieses Jahres während des letzten Besuchs Seiner Hoheit in der Russischen Föderation erreicht wurden, besprochen.  

Kommunistische Partei der Russischen FöderationKommunistische Partei der Russischen FöderationAm 27. September fand im Gebiet Irkutsk die zweite Runde der Wahl des Gouverneurs statt. Der von der Kommuni­stischen Partei der Russischen Föderation nominierte Ingenieur Sergej Lewtschenko erzielte dabei einen überzeugenden Sieg, indem er den bisherigen Gouverneur der Kremlpartei »Geeintes Russland« um mehr als 15 Prozent übertrumpfte und die Stichwahl mit 56,88 Prozent für sich entschied.

Sergej Lawrow 2011 in Buenos Aires. Foto: Cancillería Argentina (CC BY-SA 2.0) Sergej Lawrow 2011 in Buenos Aires. Foto: Cancillería Argentina (CC BY-SA 2.0) Wir dokumentieren nachstehend einen Beitrag, den der russische Außenminister Sergej Lawrow am gestrigen Montag in der russischen »Rossijskaja Gaseta« und der chinesischen »Renmín Ribao« veröffentlicht hat. Die deutschsprachige Übersetzung stellte das Außenministerium in Moskau zur Verfügung.

Das jetzige Jahr steht im Zeichen des 70. Jahrestags seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Für Russland und China ist dieses Jubiläum von besonderer Bedeutung. Unsere Länder waren Verbündete im Kampf gegen den Nazismus und japanischen Militarismus, mussten sich den größten Angriff der Aggressoren erwehren und die schwersten Verluste hinnehmen. Dank des beispiellosen Muts, Opferbereitschaft, Mobilmachung aller Kräfte haben unsere Völker es geschafft, die damaligen schrecklichen Gefechte durchzustehen und den Sieg zu erringen.

Das Außenministerium der Ukraine versuchte am 17. August mit einer Note an das Außenministerium Russlands die Gesetzesmäßigkeit der Besuche der Vertreter der russischen politischen Führung in die Republik Krim der Russischen Föderation abzustreiten.

Bericht des russischen Fernsehens über den Start des Corsos. Screenshot: RedGlobeBericht des russischen Fernsehens über den
Start des Corsos. Screenshot: RedGlobe
In Moskau sind heute Angehörige des Motorradclubs »Nachtwölfe« zu einem Corso nach Berlin aufgebrochen. Aus Anlass des 70. Jahrestags des Sieges über den Hitlerfaschismus wollen sie dem Weg der Roten Armee bis in die deutsche Hauptstadt folgen. Dort wollen sie am 9. Mai an den Tag des Sieges erinnern. Nachdem bereits die polnische Regierung den Bikern ein Einreiseverbot ausgesprochen hat, drohten am Sonnabend auch das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium mit einem solchen Schritt.

Banner des Sieges auf dem Reichstag in Berlin. Foto: ArchivBanner des Sieges auf dem Reichstag
in Berlin. Foto: Archiv
Nicht nur weltweit wird im Mai an den 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus erinnert. Wie die russische Nachrichtenagentur TASS heute berichtet, wird am 9. Mai auch auf der Internationalen Raumstation (ISS) eine Replik der sowjetischen Flagge entrollt, die am 30. April auf dem Reichstag in Berlin gehisst worden war. Das rote Banner wurde am Mittwoch von den Kosmonauten Alexej Leonow – dem ersten Mann, der einen Weltraumspaziergang gewagt hatte – und dem Weltkriegsveteranen Wladimir Schatalow dem Chef des Russischen Kosmonauten-Trainingszentrums, Jurij Lonchakow, übergeben. Am 28. April soll die Fahne mit einem Transporter in die Raumstation gebracht zu werden.

»Die Bundesregierung vollführt eine zirkusreife Rolle rückwärts in der Krim-Frage. Denn entgegen früherer Behauptungen bezeichnet sie die Abspaltung der Krim von der Ukraine nun offiziell als ›Sezession und anschließende Aufnahme in den russischen Staatsverband‹, statt wie bisher als Annexion. Damit räumt die Bundesregierung indirekt ein, dass sie in der politischen und rechtlichen Bewertung der Krim-Frage über das Ziel hinaus geschossen und schlichtweg Opfer ihrer eigenen Anti-Russland Propaganda geworden ist,« erklärt Dr. Alexander S. Neu, Obmann der Linksfraktion im Verteidigungsausschuss angesichts der Aussagen des Auswärtigen Amtes zur Krim im kürzlich veröffentlichten »Realitätscheck: Russische Behauptungen - unsere Antworten«.

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