Dienstag, 18. September 2018
Solidaritätsanzeige
Am 24. Januar fand auf Initiative der amerikanischen Seite ein Telefongespräch des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow, mit dem Außenminister der USA, Rex Tillerson, statt. Es wurde ein umfassender Kreis von Fragen erörtert, die auf der gemeinsamen Tagesordnung stehen.

Die Außenminister einigten sich unter anderem darauf, dass Nordkorea die Forderungen des UN-Sicherheitsrats strikt einzuhalten hat, der seine Atomtests und Raketenstarts öfter verurteilte.

Sergej Lawrow warnte dabei abermals vor der weiteren Anspannung der Situation auf der Halbinsel Korea, zu der die aggressive Rhetorik gegenüber Pjöngjang, die Bildung von anti-nordkoreanischen Bündnissen und die Drohungen zur Blockade führen. Der Minister verwies auf Pjöngjangs Bereitschaft zum Dialog und plädierte für die Regelung von Kontroversen ausschließlich mit diplomatischen Mitteln unter Berücksichtigung der diesbezüglichen russisch-chinesischen Initiativen.

Es wurde auch die Situation um die Konfliktregelung in Syrien erörtert, darunter die Militäreinsätze in den nördlichen Gebieten dieses Landes, und die Vorbereitung eines syrisch-syrischen Treffens in Wien und des Kongresses des syrischen nationalen Dialogs in Sotschi, dessen Aufgabe ist, den Friedensprozess unter der UN-Ägide voranzutreiben. Sergej Lawrow betonte, dass nur die Syrer selbst das Recht haben, die Zukunft ihres Landes zu bestimmen.

Quelle:

Außenministerium der Russischen Föderation

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