Mittwoch, 20. März 2019
Solidaritätsanzeige
Österreich

Rede von Gerhard Bruny bei der Kundgebung von PdA, KJÖ und KSV unter Beteiligung der KPÖ-Brigittenau am 3.November 2018 am Höchstädtplatz in Wien. 

Da dem langjährigen Vorsitzenden der KPÖ, Johann Koplenig (1891-1969), bisher in Wien noch keine Gasse, Platz oder Park gewidmet ist, obwohl er einer der vier Unterzeichner der Österreichischen Unabhängigkeitserklärung am 27. April 1945 war, wird die Platzumbenennung des Höchstädtplatzes, dem jahrzehntelangen Sitz des ZK der KPÖ, an dem auch ein Denkmal für Koplenig steht, gefordert. Johann Koplenig war Kommunist, Antifaschist und Freiheitskämpfer, der sich selbst in jungen Jahren nicht von den verlockenden Angeboten der Sozialdemokratie korrumpieren ließ, sondern die Sache der Arbeiterklasse und des Volkes stets in den Mittelpunkt seines Handelns rückte!

Nicht nur bei den Metallern: Auch bei den EisenbahnerInnen, bei den Brauereien und im Handel sowie in weiteren Branchen tanzen uns die Industrie- und Wirtschaftsvertreter auf der Nase herum.

Beflügelt durch die neue Bundesregierung und einer Verschiebung der politischen und gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zugunsten der Konzerne, Banken und Reichen, sind nun auch die KV-Unternehmerverhandler zu einem offenen Konfrontationskurs gegen Gewerkschaften und Beschäftigte übergegangen.

Am 12. November wird, u. a. mit einem Staatsakt, der 100. Jahrestag der Republiksgründung begangen. Das nimmt die KPÖ zum Anlass zu fordern, dass auch der 12. November zum Staatsfeiertag erklärt werden soll.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges kam es 1918 zum Sturz der reaktionären Habsburger-Monarchie, nach welcher sich die bürgerliche Demokratie durchsetzen konnte. Daraus entstanden wichtige Grundzüge unseres Sozialstaates. Das Betriebsrätegesetz und die Arbeiterkammern wurden so ermöglicht. Um der Leistungen der österreichischen ArbeiterInnen­bewegung und des demokratischen Fortschritts zu gedenken, fordert die KPÖ, dass der 12. November wie bereits in der 1. Republik wieder zum Nationalfeiertag erklärt wird.

Gestern endeten die Verhandlungen zwischen Metaller-Gewerkschaft und Unternehmensver­tretern ergebnislos, da die Unternehmen nicht bereit sind, auf die Forderung der Gewerkschaften GPA-djp und PROGE nach einer 5%-Lohnerhöhung einzugehen.

Mirko Messner, Bundessprecher der KPÖ, dazu: „Dass die betroffenen Gewerkschaften nun Kampfmaßnahmen setzen wollen, begrüße ich. Die Taktik des ÖGB, einzelne Kollektivverträge zu verhandeln statt gemeinsamen Druck aufzubauen, um die vielen unsozialen Regierungspläne zu bekämpfen, ist für mich aber sehr fragwürdig, denn damit lässt die Gewerkschaftsspitze einen großen Teil der Bevölkerung im Stich."

Erklärung des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), Wien, 9. November 2018

Am Abend des 9. November 1938 sowie in der Nacht vom 9. auf den 10. November und teilweise auch darüber hinaus inszenierte und organisierte das faschistische NS-Regime im damaligen Deutschen Reich das groß angelegte Novemberpogrom gegen die jüdische Bevölkerung.

Rede der Sozialistischen Arbeiterpartei Kroatiens (Socijalistička radnička partija Hrvatske, SRP) bei der Festveranstaltung von PdA und KJÖ „100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich“, Wien-Donaustadt, 3. November 2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste!

Im Namen der Sozialistischen Arbeiterpartei Kroatiens, im Namen der Koordination der kommunistischen und Arbeiterparteien aus dem Jugoslawienraum und in meinem Namen begrüße ich alle Anwesenden und bedanke mich bei der Partei der Arbeit Österreichs für die Einladung zu diesem wichtigen Jubiläum: 100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich.

Rede der Neuen Kommunistischen Partei Jugoslawiens (Нова комунистичка партија Југославије / Nova Komunistička Partija Jugoslavije, NKPJ), Serbien, bei der Festveranstaltung von PdA und KJÖ „100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich“, Wien-Donaustadt, 3. November 2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste!

 Im Namen der Neuen Kommunistischen Partei Jugoslawiens und im meinem Namen begrüße ich alle Anwesenden und bedanke mich bei der Partei der Arbeit Österreichs  für die Einladung zu diesem wichtigem Jubiläum, dem 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Österreichs.

pda oesterreichRede des Parteivorsitzenden Otto Bruckner auf der Festveranstaltung der PdA zu “100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich” am 3. November 2018 in Wien-Donaustadt

Heute, genau vor 100 Jahren, am 3. November 1918, wurde in Wien-Favoriten die Kommunistische Partei Deutschösterreichs gegründet. Karl Steinhardt, der erste Vorsitzende der Partei, war auch Mitbegründer der Kommunistischen Internationale im März 1919 in Moskau. Diese vor 100 Jahren gegründete Kommunistische Partei baute auf die besten kämpferischen Traditionen des österreichischen Volkes, so wie es heute die Partei der Arbeit Österreichs tut.

Am 3. November 1918 wurde in Wien die Kommunistische Partei Österreichs gegründet, in deren revolutionärer Tradition die Partei der Arbeit steht. Auf den Tag genau 100 Jahre später feierte die Partei der Arbeit gemeinsam mit der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) und mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Jubiläum mit einer würdigen und kämpferischen Festveranstaltung in Wien-Donaustadt.

Davor ging es am Nachmittag aber noch zu einer ebenfalls von PdA und KJÖ organisierten symbolischen Platzumbenennung: Der Höchstädtplatz wurde in Johann-Koplenig-Platz umbenannt. Am Höchstädtplatz befanden sich lange Jahre der Sitz der KPÖ sowie der von ihr geführte Globus-Verlag. Vor dem mittlerweile verlassenen Gebäude befindet sich ein Mahnmal des kommunistischen Bildhauers Alfred Hrdlicka „Den Opfern und Kämpfern gegen faschistische Gewaltherrschaft, Rassismus und Krieg“.

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