19 | 11 | 2019
Österreich

Erklärung des Parteivorstandes der Partei der Arbeit Österreichs (PdA), Wien, 9. November 2018

Am Abend des 9. November 1938 sowie in der Nacht vom 9. auf den 10. November und teilweise auch darüber hinaus inszenierte und organisierte das faschistische NS-Regime im damaligen Deutschen Reich das groß angelegte Novemberpogrom gegen die jüdische Bevölkerung.

Rede der Sozialistischen Arbeiterpartei Kroatiens (Socijalistička radnička partija Hrvatske, SRP) bei der Festveranstaltung von PdA und KJÖ „100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich“, Wien-Donaustadt, 3. November 2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste!

Im Namen der Sozialistischen Arbeiterpartei Kroatiens, im Namen der Koordination der kommunistischen und Arbeiterparteien aus dem Jugoslawienraum und in meinem Namen begrüße ich alle Anwesenden und bedanke mich bei der Partei der Arbeit Österreichs für die Einladung zu diesem wichtigen Jubiläum: 100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich.

Rede der Neuen Kommunistischen Partei Jugoslawiens (Нова комунистичка партија Југославије / Nova Komunistička Partija Jugoslavije, NKPJ), Serbien, bei der Festveranstaltung von PdA und KJÖ „100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich“, Wien-Donaustadt, 3. November 2018

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Gäste!

 Im Namen der Neuen Kommunistischen Partei Jugoslawiens und im meinem Namen begrüße ich alle Anwesenden und bedanke mich bei der Partei der Arbeit Österreichs  für die Einladung zu diesem wichtigem Jubiläum, dem 100. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Österreichs.

pda oesterreichRede des Parteivorsitzenden Otto Bruckner auf der Festveranstaltung der PdA zu “100 Jahre kommunistische Bewegung in Österreich” am 3. November 2018 in Wien-Donaustadt

Heute, genau vor 100 Jahren, am 3. November 1918, wurde in Wien-Favoriten die Kommunistische Partei Deutschösterreichs gegründet. Karl Steinhardt, der erste Vorsitzende der Partei, war auch Mitbegründer der Kommunistischen Internationale im März 1919 in Moskau. Diese vor 100 Jahren gegründete Kommunistische Partei baute auf die besten kämpferischen Traditionen des österreichischen Volkes, so wie es heute die Partei der Arbeit Österreichs tut.

Am 3. November 1918 wurde in Wien die Kommunistische Partei Österreichs gegründet, in deren revolutionärer Tradition die Partei der Arbeit steht. Auf den Tag genau 100 Jahre später feierte die Partei der Arbeit gemeinsam mit der Kommunistischen Jugend Österreichs (KJÖ) und mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Jubiläum mit einer würdigen und kämpferischen Festveranstaltung in Wien-Donaustadt.

Davor ging es am Nachmittag aber noch zu einer ebenfalls von PdA und KJÖ organisierten symbolischen Platzumbenennung: Der Höchstädtplatz wurde in Johann-Koplenig-Platz umbenannt. Am Höchstädtplatz befanden sich lange Jahre der Sitz der KPÖ sowie der von ihr geführte Globus-Verlag. Vor dem mittlerweile verlassenen Gebäude befindet sich ein Mahnmal des kommunistischen Bildhauers Alfred Hrdlicka „Den Opfern und Kämpfern gegen faschistische Gewaltherrschaft, Rassismus und Krieg“.

Rede von Heidi Ambrosch, Frauenvorsitzende der KPÖ, auf der 100 Jahr Feier im Schutzhaus Zur Zukunft.

Zuallererst möchte ich meinen großen feministischen Dank und meine Anerkennung aussprechen für dieses großartige zeitgeschichtliche Dokument, das mit einem der vielen Auszeichnungspreise Österreichs bedacht werden sollte.

Penibelst hat Manfred Mugrauer aus dem Archivmaterial ein Maximum an Frauengeschichte herausgearbeitet. Dass dennoch bis in die 70er Jahre kaum Frauen auf den Bildern der großen Demonstrationen oder Parteiversammlungen auszumachen sind, entspricht den patriarchalen Blickwinkeln, die bis heute die Geschichtsschre­ibung dominieren, weil ein großer Teil der Lebenszusammenhänge von Frauen und deren Arbeit unsichtbar bleibt und das hat Gründe. Frauenarbeit vielfach unsichtbar zu halten, dient kapitalistischen als auch patriarchalen Interessen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, den 5.11. präsentierte die Gewerkschaftliche Linke ihr Spitzenduo, ihr Vorhaben sowie die Hauptlinie des Programms für den Antritt zur AK-Wahl in Tirol (28.1.2019-7.2.2019). Bei der Gewerkschaftlichen Linken handelt es sich um einen breiten Zusammenschluss aus der Alternativen Liste Innsbruck (ALI), dem Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB) sowie tirolweit zahlreichen Initiativen und Privatpersonen. Das Sammeln der notwendigen 300 Unterschriften für den Antritt sei keine Hürde, da man bereits auf eine große Zahl von Unterstützer*innen zählen könne. Ziel der Linken im Februar ist, Fraktionsstärke zu erlangen.

Es war ein sehr, sehr schönes Fest, welches am Samstag im Schutzhaus Zur Zukunft aus Anlass des 100 Jahrestags der Gründung der KPÖ gefeiert wurde.

Viele, viele Genossen und Genossinnen und Freunde und Freundinnen der KPÖ (auch aus Niederösterreich, Oberösterreich, aus Kärnten, der Steiermark, dem Burgenland, ja selbst aus Tirol) waren gekommen (es gab ein ziemliches Gedränge), um die ersten 100 Jahre gemeinsam zu feiern. Und auch Gäste aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und aus Slowenien konnten begrüßt werden.

Es spricht für den asozialen Charakter der schwarz-blauen Koalition, dass die aktuelle Regierung mit ihrer willfährigen Parlamentsmehrheit drauf und dran ist 100 Jahre nach der Gründung des Sozialministeriums am 5. November 1918 den in Jahrzehnten erkämpften Sozialstaat zu zerstören, konstatiert Josef Stingl, Bundesvorsitzender der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im ÖGB (GLB). Nachdem bereits 1868 die ersten Arbeiter-Krankenkassen gegründet wurden und 1888 das Krankenversicherungsgesetz in Kraft trat waren die wichtigsten Errungenschaften des Revolutionsjahres 1918 nach dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie und Gründung der 1. Republik unter Ferdinand Hanusch und Julius Tandler die Schaffung einer Sozial- und Arbeitslosenversicherung, der gesetzliche Achtstunden-Arbeitstag, Urlaubsanspruch für Arbeiter, das Arbeiterkammergesetz und das Betriebsrätegesetz.

Liebe Genossinnen und Genossen!

Die Tudeh Partei Iran richtet ihre wärmsten Grüße, aus Anlass des 100. Gründungsjah­res der Schwesterpartei, der kommunistischen Partei Österreich an Euch. Dieser Anlass ist ein Andenken und eine Erinnerung an die unermüdliche Anstrengung der Kämpferinnen und Kämpfer für Frieden, Sozialismus und Kommunismus im letzten Jahrhundert. Die Tatsache, dass Eure Partei die einzige Partei in Österreich ist, die ihr politisches Leben seit der Gründung bis heute unter schwierigsten Bedingungen und unter dem diktatorischen und faschistischen Regime fortgesetzt hat, ist von großer Bedeutung.

kpoe steiermarkVor 100 Jahren, am 3. November 1918, wurde die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) gegründet. Schon vor dem Jahrestag gab es in einigen Medien aus diesem Anlass Kommentare, die sich wie Leichenreden lasen. Deshalb sah sich der langjährige steirische KPÖ-Vorsitzende Franz Stephan Parteder zu folgender Stellungnahme genötigt:

»Die KPÖ ist – zumindestens in der Steiermark – quicklebendig. Sie hat bei Wahlen noch nie in ihrer Geschichte so viele Mandate erzielen können wie jetzt und hat nur in der kurzen Periode nach der Befreiung der Steiermark 1945 mehr Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft gehabt.

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