Sonntag, 30. April 2017
Solidaritätsanzeige

Flüchtlinge am Hauptbahnhof von Budapest. Screenshot: ORFHunderte Flüchtlinge sind in Zügen auf dem Weg von Budapest in Richtung Österreich und Deutschland. Diese Züge an den Grenzen nicht aufzuhalten, fordert Katina Schubert, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der Linkspartei. Sie erklärt weiter: »Die Bilder ähneln sich: Vor über 25 Jahren fuhren Flüchtlinge aus der DDR von Ungarn über Österreich nach Deutschland. Jetzt befinden sich vor allem syrische Bürgerkriegsflüchtlinge an den Bahnhöfen der ungarischen Hauptstadt, um Platz in einem Zug nach Österreich oder Deutschland zu ergattern. Alle wissen, diese Menschen fliehen vor Krieg, Not und Vertreibung.«


Von der österreichischen und von der deutschen Bundesregierung fordert die Politikerin: »Öffnen Sie die Grenzbäume, lassen Sie die Züge fahren und eröffnen Sie den Flüchtlingen die Chance für ein faires Verfahren, ohne Schleusung, ohne Gefahr für Leib und Leben. Wichtig ist, dass es einen abgestimmten Fahrplan und ausreichend Information gibt, damit die zuständigen Behörden in Österreich und Deutschland die Chance haben, für eine vernünftige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge zu sorgen. Das allerdings ist ihre Pflicht und Schuldigkeit.«

Bericht des ORF: Hier klicken

Kommentare   

# ähneln?fiete jansen 2015-09-01 00:01
»Die Bilder ähneln sich: Vor über 25 Jahren fuhren Flüchtlinge aus der DDR von Ungarn über Österreich nach Deutschland. Jetzt befinden sich vor allem syrische Bürgerkriegsflüchtlinge an den Bahnhöfen der ungarischen Hauptstadt, um Platz in einem Zug nach Österreich oder Deutschland zu ergattern. Alle wissen, diese Menschen fliehen vor Krieg, Not und Vertreibung.«

Damals "flohen" Menschen für BMW und Urlaub auf Gran Canaria. Heute fliehen Menschen wegen einem Krieg. Da ähnelt sich garnichts!
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