26 | 02 | 2020

Nach anfänglich signalisierter Bereitschaft darüber zu sprechen, wollen die Arbeitgeber im SWÖ-KV nun nicht mehr über Arbeitszeit­verkürzung verhandeln. Nur das Angebot einer mageren Lohnerhöhung von 2,35% für die über 120.000 Beschäftigen in der Branche liegt  auf dem Tisch. Die letzte Caritas-Verhandlungsrunde wurde überhaupt gleich abgesagt.

Diesem Affront setzen die Beschäftigte im Sozial- und Pflegebereich in ganz Ös­terreich gerade Protestkundgebun­gen und Aktionen entgegen. Doch der Druck muss noch weiter erhöht werden!

In vielen Betrieben sind schon die Streikbeschlüsse gefasst worden. Sollte die nächste Verhandlungsrunde am 10. Februar erneut kein Ergebnis bringen, werden diese in die Tat umgesetzt und legen die Beleg­schaften die Arbeit nie­der. Und nur in einem konsequenten, KV- und betriebsübergreifenden Arbeitskampf lassen sich unsere Forderungen nach einer weitreichenden Arbeitszeitverkürzung und höheren Einkommen erringen.

KOMintern sagt NEIN zu:

  • den Flexibilisierungswünschen der Arbeitgeber: sie führen zu massiven Einkommensverlusten sowie noch geringerer Plan­barkeit des eigenen Lebens.
  • KV-Runden ohne jegliche Erhöhung: dies führt zu mehrma­ligen Reallohnverlusten bei Vollzeitbeschäftigten und dazu, dass sich TeilzeitlerInnen die AZV tw. gleich selber bezahlen.
  • mehrjährigen KV-Abschlüssen: jahrelang wird nicht verhandelt und somit findet auch kein Ringen um Verbesserungen und keine Mobilisierung in den Betrieben statt.
  • einer über mehrere Jahre angelegten, zizerlweise Arbeitszeit­verkürzung: eine solche führt, wie die Erfahrung zeigt, zu einer massiven Arbeitsintensivierung!

 KOMintern fordert:

  • Arbeitskämpfe & Streiks, solange bis wir die 35-Std.-Woche oder die ihr ad­äquate Lohn-/Gehaltserhö­hung von 8,6% bekommen!
  • Arbeitszeitverkürzung plus kräftige Lohn- und Gehaltserhöhungen!
  • Kein Einknicken der Gewerkschaften und Betriebsräte, keine faulen Kompromisse!
  • Urabstimmung über das Verhandlungsergebnis!

Quelle:

KOMintern

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