16 | 09 | 2019

Erfreut zeigt sich Stadträtin Elke Kahr darüber, dass Bürgermeister Nagl in Sachen Plabutschgondel einen Rückzieher macht. „Bei der Plabutschgondel waren wir sicher, dass das Projekt nicht der Grazer Bevölkerung und der Umwelt dient“, sagt Kahr. „Deshalb hat die KPÖ dieses Vorhaben von Beginn an abgelehnt und eine Volksbefragung eingefordert.“

Für das 41-Millionen-Euro-Projekt, das Bürgermeister Nagl nach eigenen Worten jetzt „verschiebt“, wären rund 3600 Bäume gefällt und damit der Lebensraum zahlreicher Tiere und Pflanzen vernichtet worden.

Man kann nicht auf der einen Seite von weniger Versiegelung, Klimaschutz und Feinstaubbekämpfung reden, zugleich aber ein Projekt umsetzen wollen, das dem zuwiderläuft.„Vor solchen Entscheidungen auf die zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat öfter hinzuhören, würde dem Bürgermeister und seinem Vize gut anstehen“, sagt Kahr.

Laut Bürgermeister Nagl sollen die Planungen fortgesetzt und die Unterlagen für die UVP eingereicht werden. Kahr hält diese Entscheidung für halbherzig. Die KPÖ fordert daher einen sofortigen Planungs- und Umsetzungsstopp für dieses Projekt.

Zum Versuch, die KPÖ als Verhinderin von Ideen hinzustellen, sagt die Grazer Stadträtin: „Wir sind neuen Ideen gegenüber immer aufgeschlossen, aber es müssen Ideen sein, die dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu fördern und unsere Umwelt und Lebensqualität zu verbessern. Bei diesem Wettbewerb um Ideen sind wir gern dabei!“

Dass ein Fonds eingerichtet werden soll, um alles für den Klimaschutz zu tun, sieht Kahr positiv.

Quelle:

KPÖ Steiermark / Graz

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