25 | 08 | 2019

Die ungebremste Erderwärmung ist nicht nur eine Krise der Umwelt. Sie ist eine Wirtschafts-, Sicherheits-, Menschenrechts-, Artenschutz- und Friedenskrise. In Mürzzuschlag und Deutschlandsberg wurden Anträge der KPÖ von den Gemeinderäten beschlossen, in denen konkrete Maßnahmen in den Gemeinden eingefordert werden.

In Österreich gab es in den Jahren 2013, 2015 und 2017 mehr Hitzetote als Verkehrstote. Die vergangenen vier Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Messgeschichte. Konkretes Handeln jeder einzelnen Person ist wichtig. Die Lösung dieser Krise kann aber nicht alleine durch Eigenverantwortung erreicht werden. Es braucht auf allen politischen Ebenen wirksame Maßnahmen, um dieser bereits beginnenden Katastrophe entgegenzuwirken.

Die aktuellen Pläne und Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, um die Erwärmung zu begrenzen. Claudia Klimt-Weithaler, KPÖ-Klubobfrau im steirischen Landtag: „In den Gemeinden kann viel für den Klimaschutz getan werden, etwa beim Verkehr, beim Schutz von Grünflächen oder bei der öffentlichen Infrastruktur. Deshalb fordern wir konkrete Maßnahmen ein, reine Symbolpolitik und schöne Worte helfen nicht weiter!“

Mürzzuschlag und Deutschlandsberg setzen auf entschlossene Maßnahmen

In Deutschlandsberg wurde am 27. Juni ein Dringlichkeitsantrag von KPÖ-Gemeinderat Walter Weiss einstimmig angenommen. Darin verpflichtet sich die Gemeinde, ein Maßnahmenpaket auszuarbeiten, in welchem konkrete Maßnahmen aufgeführt werden. Der Ausstoß von Treibhausgasen im Bereich der Gemeinde soll nachweislich und massiv verringert werden. Das ist nur möglich, wenn den Menschen Alternativen zum fossilen Energiesystem angeboten werden.

In Mürzzuschlag wurde ein ähnlicher Antrag bereits eine Woche zuvor von allen Parteien bei nur einer Gegenstimme beschlossen. Eingebracht wurde er von KPÖ-Gemeinderat Franz Rosenblattl.

Quelle:

KPÖ Steiermark

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