Sonntag, 19. August 2018
Solidaritätsanzeige

Die 2. Runde der KV-Verhandlungen im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (SWÖ) wurde heute aufgrund der Frotzelei der Arbeitgeber frühzeitig ergebnislos unterbrochen.

Das “Angebot” von 2,1% auf die KV-Mindestgehälter (= +0,15% auf die Inflation, bzw.+ 0,05% für die IST-Gehälter und +0% (!) zur Inflationsrate für alte Gehaltstafeln…) ist ebenso unakzeptabel wie die Blockadehaltung der Arbeitgeber in Sachen Arbeitszeitverkürzung (Stichwort: 35-Stunden-Woche) bzw. die Verweigerung die Kompetenzerweiterung in den Berufen des GuKG finanziell abzugelten. Ein Arbeitgeber-Verhandler verstieg sich sogar zur der Aussage, dass der Sozialbereich ob der vielen Teilzeitbeschäftigten ja sowieso schon Vorreiter in der Arbeitszeitverkürzung wäre. Das zeigt einmal mehr: Gute Argumente helfen meist bei Verhandlungen nicht, schon garnicht wenn sie die Gegenseite nichtmal versteht.

 

Vor diesem Hintergrund rufen die Gewerkschaften GPA-djp und vida für nächsten Donnerstag, 18.1., 11.30 Uhr, zur Beratung der weiteren Vorgehensweise zu einer österreichweiten Betriebsrätekonferenz in Wien auf. Das ÖGB-Präsidium wird um die Streikfreigabe ersucht.

Am übernächsten Mittwoch, 24.1., folgen in Wien dann (am Vortag der 3. KV-Runde) öffentliche Betriebsversammlungen in Form einer Großdemonstration der Beschäftigten über die Mariahilfer Straße: Treffpunkt: 15.00 Uhr Museumsquartier (beim Omofuma-Denkmal). Dazu sind auch die Beschäftigten der kirchlichen Sozialen Branche (Caritas, Diakonie) aufgerufen, deren KV-Verhandlungen ebenso stocken!

Dem kategorischen “Nein” der Arbeitgeber ist das geballte gewerkschaftliche NEIN entgegenzustellen!

Jetzt gilt’s Kampfmaßnahmen einzuleiten und die gewerkschaftliche Schlagzahl zu erhöhen!

Die Gewerkschaften dürfen nicht nur nur medial mit dem Säbel rasseln, sondern müssen Protestmaßnahmen und Streik auch ernsthaft organisieren!

 

Quelle:

KOMintern

 

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