Sonntag, 25. Juni 2017
Solidaritätsanzeige

Am 7. Juni 2012 soll in Almelo (NL) eine weitere Halle der niederländischen Urananreicherungsanlage eingeweiht werden. Der niederländische Kronprinz Willem Alexander soll daran mitwirken.  Niederländische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen rufen hingegen zum Protest gegen den Betrieb und Ausbau der Anlage auf. Sie treffen sich am kommenden Donnerstag um 14.30 Uhr am Haupteingang der Anlage  (Planthofsweg). Der Kronprinz wird aufgefordert, nicht an der Einweihungsfeier teil zu nehmen.

Die Urananreicherungsanlage in Almelo ist ein Schwesterbetrieb der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau. Beide Anlagen gehören zum internationalen Urenco-Konzern, an dem auch E.ON und RWE maßgeblich beteiligt sind. Nach einer umfangreichen Werksspionage in den 70er Jahren in Almelo basieren die heutigen Atomprogramme zur Urananreicherung in Pakistan und im Iran auf der Urenco-Technik.

Wenn es nach dem Urenco-Konzern geht, können bald von Almelo aus rund 50 Atomkraftwerke in aller Welt mit angereichertem Uran versorgt werden. Wie gefährlich Atomkraftwerke sind, wurde in Tschernobyl und in Fukushima drastisch deutlich. »Um die Gefahren der weltweiten Atomenergienutzung zu reduzieren, müssen Urananreicherngsanlagen wie die in Almelo und Gronau, die den nuklearen Brennstoff für die Atomkraftwerke vorbereiten, sofort stillgelegt werden«, fordert Udo Buchholz vom Vorstand des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU). Der BBU unterstützt seit Jahren grenzüberschreitend den Wiederstand gegen die Urananreicherungsanlage in Almelo und ruft auch zum Protest am kommenden Donnerstag auf.

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