Montag, 10. Dezember 2018
Solidaritätsanzeige

Im Interview mit dem radio 100,7 erklärte der Direktor des »Cluster for Logistics«, Malik Zeniti am Donnerstag, daß, um dem Verkehrschaos Herr zu werden, auch an Veränderungen von Arbeitszeiten gedacht werden könnte, um den morgendlichen und abendlichen Stoßverkehr auf den völlig überlasteten Autobahnen des Landes zu entzerren.Wenn es gelänge, die Spitzenverkehrszeiten von aktuell rund 1,5 Stunden auf zwei bis drei Stunden zu strecken, würde die derzeitige Straßeninfrastruktur durchaus ausreichen, heißt es. Zusätzlich sollten die Autobahnen an den Grenzen zu den Nachbarländern dreispurig ausgebaut werden.

Die Auswirkungen der kapitalistischen Finanz- und Wirtschaftskrise machen den arbeitenden Menschen nach wie vor schwer zu schaffen. Seit Jahren schon sorgen Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Pleiten, Kündigungen, Firmenschließungen, Sozialabbau, Reallohnverluste und zunehmende Armut in regelmäßigen Abständen für negative Schlagzeilen.

Die Landeskonferenz der KPL, die am Sonntag, dem 15. April 2018 im Geschichts- und Kulturzentrum »A Gadder« in Beles tagte, verabschiedete einstimmig das Programm der Kommunisten zu den Chamberwahlen. Dessen Entwurf war zuvor von einer Arbeitsgruppe des Zentralkomitees ausgearbeitet und vom erweiterten Zentralkomitee am 20. März abgeändert, ergänzt und dann öffentlich gemacht worden. »Wenn wir wollen, dass die Schaffenden uns bei den Chamberwahlen am 14. Oktober wählen, brauchen wir ein klares Profil, das den Menschen deutlich macht, welche Vorstellungen wir von der Gesellschaft haben, was unsere Forderungen sind und in wessen Interesse sie verwirklicht werden sollen«, erklärte KPL-Präsident Ali Ruckert zu Beginn seiner Ansprache.

Neben Lohnerhöhungen gehört Arbeitszeitverkürzung zu den Forderungen, die seit jeher die gewerkschaftlichen Debatten prägen. Das ist eigentlich nicht mehr als normal, denn Ausbeutung hat nicht nur etwas damit zu tun, wie hoch der Verkauf der Arbeitskraft bezahlt wird und wie stark die Arbeitsintensität ist, sondern auch wie lang der Arbeitstag und die Wochenarbeitszeit sind. Längere Arbeitszeiten bedeuten in der Regel auch immer höhere Ausbeutung für den Lohnabhängigen und Extra-Profite für den Unternehmer, besonders dann, wenn die Produktivität hoch ist.

Neben Lohnerhöhungen gehört Arbeitszeitverkürzung zu den Forderungen, die seit jeher die gewerkschaftlichen Debatten prägen. Das ist eigentlich nicht mehr als normal, denn Ausbeutung hat nicht nur etwas damit zu tun, wie hoch der Verkauf der Arbeitskraft bezahlt wird und wie stark die Arbeitsintensität ist, sondern auch wie lang der Arbeitstag und die Wochenarbeitszeit sind. Längere Arbeitszeiten bedeuten in der Regel auch immer höhere Ausbeutung für den Lohnabhängigen und Extra-Profite für den Unternehmer, besonders dann, wenn die Produktivität hoch ist.

Daher war der Einsatz der Gewerkschaften für kürzere Arbeitszeiten auch immer ein Kampf im Sinne des Fortschritts. Das ist heute nicht anders.

Das Syndikat Einzelhandel des OGBL zeigte sich am Mittwoch in einem einzigen Punkt dann doch mit den Ansichten von Patronat und Ministerium einig: Das aktuelle Ladenschlußgesetz ist das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt steht.

»Ist die Krankenschwester, die mehr Spritzen verabreicht als eine andere, besser? Ist eine Erzieherin besser, die mit den Kindern vier Bilder malt statt nur drei? Ist der Arbeiter im Staatsdienst besser, der weniger Streusalz verbraucht als ein anderer?« – diese Fragen warf der OGBL auf, als sich die damalige CSV/LSAP-Regierung vor mittlerweile sieben Jahren daranmachte, dem öffentlichen Dienst ein sogenanntes Leistungsmodell aufzuzwingen.

Daß das keine spitz formulierten Fragen waren, zeigt das Buch »Die bezifferte Welt. Wie die Logik der Finanzmärkte unser Wissen bedroht« des englischen Soziologen Colin Crouch. Die Einführung des sogenannten »New Public Management« in den öffentlichen Dienst Großbritanniens, mit dem das staatliche Gesundheitssystem NHS, Schulen und Universitäten, die öffentliche Verwaltung usw. finanzkapitalistischen Methoden und Strukturen unterworfen wurden, hat vielerorts zu geradezu absurden Entwicklungen geführt.

Will unser Land künftig im internationalen Konkurrenzkampf überleben, so kann dies nur mit qualifizierten Arbeitskräften und der Vermarktung von Qualitätsprodukten gelingen. Aussagen, die seit Jahren verstärkt aus Kreisen der Politik und der Wirtschaft zu hören sind.

In diese Richtung richten sich bei Prospektionsreisen im Ausland auch meistens die Kontakte. Wird dort bei Firmen angeklopft, so vorrangig bei solchen, die diesen Voraussetzungen am ehesten entsprechen. Ob es sich dabei um Konzerne, die nach Luxemburg angelockt werden sollen, um arbeitsplatzintensive Unternehmen handelt oder nicht, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Die Generalversammlung der Sektion Differdingen-Petingen-Kanton Capellen, welche am 30. März 2018 im Restaurant San Marino in Differdingen stattfand zeichnete sich durch Optimismus aus. Einerseits konnte die KPL bei den Kommunalwahlen vom vergangenen Oktober ihren Sitz im Differdinger Gemeinderat erfolgreich verteidigen und noch Stimmen hinzugewinnen, andererseits hoffen die Kommunisten, bei den Chamberwahlen im kommenden Oktober ins Parlament einzuziehen.

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